Brandmelder verhindert Katastrophe im Obdachlosenheim

14.08.2008

Eine Brandmeldeanlage verhinderte am 14.08. eine Katastrophe im Obdachlosenheim in der Gleimstraße. Die Brandmeldeanlage wurde um 00:50 Uhr ausgelöst. “Zeitnah konnten Feuerwehr und Polizei informiert werden, die am Ereignisort auf einige Bewohner des betroffenen Objektes trafen, die das Gebäude bereits verlassen und sich in Sicherheit gebracht hatten”, berichtete Uwe Becker, Sprecher des Polizeireviers Harz in Halberstadt.
Im ersten Obergeschoss trafen die Einsatzkräfte in einem von starker Rauchentwicklung betroffenen Zimmer auf zwei Männer im Alter von 51 und 54 Jahren. Beide lagen in ihren Betten und schliefen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit setzte eine brennende Zigarettenkippe ein Kleidungsstück in Brand, so Becker. Der 51-jährige Bewohner wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Klinikum gebracht. Der 54-Jährige blieb unverletzt. Ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung ist eingeleitet worden.
Vor drei Jahren, am 2. Dezember 2005, waren bei einem Brand in der alten Obdachlosenunterkunft in der Wehrstedter Straße neun Menschen ums Leben gekommen. 

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