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Großes Erschrecken am Montagvormittag im Halberstädter Hagebuttenweg. Als ein Anwohner kurz nach der Heimkehr noch einmal wegfahren wollte, drang qualvolles Schreien aus dem Motorraum. Die Katze des Fahrzeugbesitzers hatte es sich im warmen Motorraum gemütlich gemacht. Beim Starten geriet das Fell des Tieres zwischen Keilriemen und Keilriemenscheibe. Das Tierrettungsteam der Halberstädter Feuerwehr musste einiges ab- und wieder anmontieren, um die Katze zu befreien.
Durch die Polizei wurde auf der Höhe Osterholz der Brand eines LKW mit Sattelauflieger gemeldet. Die Leitstelle alarmierte die Wachbereitschaft sowie die
Feuerwehr Langenstein. Bei Ankunft der Kräfte brannten mehrere Reifen des Aufliegers, die Zugmaschine war durch den Fahrer bereits abgekoppelt worden.
Vor Ankunft der Feuerwehr war der Ladetank, der mit Kalk gefüllt war mit lautem Knall geborsten. Mit zwei Rohren und dem Einsatz von Mittelschaum
wurde der Brand bekämpft.
Der Einsatz war gegen 02.30 Uhr beendet.
Bei Ankunft der Feuerwehr brannte ein Zimmer im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Nach Angaben von Bewohnern des Hauses befanden sich noch Personen in den
Wohnungen oberhalb der Brandetage. Vier Personen wurden durch einen Passanten (Mitglied einer benachbarten Feuerwehr) bereits vor Ankunft der Wachbereitschaft aus
dem Haus evakuiert. Vom HLF wurde durch ein Fenster im Erdgeschoss ein Schnellangriffsrohr vorgenommen. Ein Trupp begab sich zur Suche von Personen in die oberen
Etagen. Mit einem HD-Lüfter wurde der verqualmte Treppenraum freigemacht. Nachdem der Treppenraum begehbar war, wurden 2 Personen aus den oberen Wohnungen
ins Freie gebracht.
Insgesamt wurden 7 Personen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Im Einsatz waren die Wachbereitschaft mit ELW, HLF
und DLK sowie die Ortsfeuerwehr Halberstadt mit TLF 16/25. Weiterhin der Rettungsdienst mit 2 RTW sowie die Polizei mit 2 Streifenwagen.
Als am Montagabend in Minutenabständen Fahrzeuge der Feuerwehr mit Blaulicht und Sondersignal durch das Stadtzentrum brausten, wußten nur Eingeweihte,
daß es sich bei diesem Großeinsatz um eine Übung handelt. 60 Feuerwehrleute und zehn Einsatzfahrzeuge aus Halberstadt und den Ortsteilen probten
für den Ernstfall. Angenommen wurde ein Großbrand im Gleimhaus.
Um 18 Uhr hatte die Brandmeldeanlage im Literaturmuseurn den Alarm ausgelöst.
Das Szenario: Ein Defekt in der elektrischen Anlage hatte zu einem Feuer geführt, das bei den Büchern Nahrung fand. Durch den Einsatz von Löschwasser
wurde zwar der Brand schnell unter Kontrolle gebracht, doch Bücher wie Gemälde beschädigt. Schnelles Handeln war von Nöten, um
größeren Schaden abzuwenden.
Immerhin gilt das Gleimhaus heute als Literaturmuseum und Forschungsstätte neben der Stiftung Weimarer Klassik,
dem Freien Deutschen Hochstift - Frankfurter Goethe-Museum, der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel und den Francke'schen Stiftungen Halle als ein wichtiges
archivarisches Zentrum der deutschen Aufklärung. Es besitzt den geschlossensten Dichternachlaß des 18. Jahrhunderts am historischen Ort und ist gleichzeitig -
von Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719 - 1803) begründet - das erste deutsche Literaturarchiv. Die Besonderheit des Hauses besteht weiterhin in der Einzigartigkeit
des Sammlungszusammenhangs von Büchern, Briefen und Bildern. Der größte Teil der Gleimschen Sammlungen konnte während des zweiten
Weltkriegs vor der Vernichtung gerettet werden.
Den Brand in der Anna-Amalia-Bibliothek noch in Erinnerung wußten alle Beteiligten, eine Vernichtung der wertvollen
Kulturschätze durch Feuer wäre nicht nur für das Gleimhaus und die Stadt Halberstadt ein unvorstellbarer und unersetzlicher kultureller Verlust.
Wie
für andere wichtige Gebäude und Einrichtungen in der Stadt existiert für das Gleimhaus ein Notfallplan, der gemeinsam mit der Feuerwehr ausgearbeitet wurde.
Darin enthalten auch ein Alarmierungsplan für den Notfall. Nach einer knappen halben Stunde waren die Mitarbeiter des Hauses und anderer Kultureinrichtungen vor Ort.
Dr. Ute Pott, Direktorin des Gleimhauses und zwei Mitarbeiter unternahmen mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr eine Begehung, um den Schaden einzuschätzen und die
weitere Vorgehensweise festzulegen. Wichtig war, daß alle Kräfte an dem Abend koordiniert und effektiv arbeiten.
Zwischenzeitlich war auf der Rasenfläche
am Domhang ein Zelt errichtet worden. Dorthin brachten die Einsatzkräfte die geborgenen Bücher. Nach einer Begutachtung wurden sie nach Beschädigungsgrad
sortiert, fachgerecht in Folie gewickelt und dann in Spezialbehältnisse verpackt.
In einem Ernstfall hätten die brand- und wassergeschädigte Bücher
nach Leipzig gebracht werden müssen. Dort können sie durch ein Schockgefriersystem gerettet werden, war von den Experten zu erfahren.
Und während im
Zelt die Bücher behandelt wurden, holten die Feuerwehrleute unter Zuhilfenahme einer Drehleiter die "beschädigten" Gemälde aus dem ersten Stock
des Hauses. Zum Glück handelte es sich bei dem Großeinsatz nur um eine Übung. Doch solche sind notwendig, um im Ernstfall schnelle und richtige
Entscheidungen zu treffen, alle Einsatzkräfte effektiv einzusetzen, ein Hand-in Hand-Arbeiten zu ermöglichen und Fehler auszuschließen.
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Zu einem Brand in der Magdeburger Straße musste die Halberstädter Feuerwehr am Montag ausrücken. Um 16.30 Uhr ging in der Zentrale
der Notruf ein: In der Villa neben der Total-Tankstelle war es bei Schweißarbeiten zu einem Feuer gekommen. " Es hat sich ein Oberflächenbrand
entwickelt", erklärte Einsatzleiter Thomas Bothe. Nach wenigen Minuten hatten die Einsatzkräfte die Situation unter Kontrolle.
Die Magdeburger
Straße musste für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt werden.
Durch die Einsatzleitstelle wurde die Wachbereitschaft mit HLF und DLK nach Aspenstedt zur überörtlichen Löschhilfe alarmiert.
Schon auf der Anfahrt wurde durch den Schichtführer starke Rauchentwicklung über dem Ort gemeldet. Bei Ankunft der Kräfte aus Halberstadt
waren bereits Kameraden aus Aspenstedt und Ströbeck vor Ort und hatten ein Rohr im Außenangriff vorgenommen. Durch den Angriffstrupp des HLF
wurde im Innenangriff vorgegangen. Der Brand konnte auf die Garage begrenzt werden, das angrenzende Wohnhaus blieb unversehrt.
Schwerverletzt wurde die Fahrerin dieses BMW am 24.09. ins Klinikum eingeliefert. Laut Polizei war sie auf der Bundesstraße 81 um 16.20 Uhr aus unbekannten
Gründen auf ihrer Fahrt nach Halberstadt auf die Gegenfahrbahn geraten, gegen ein Taxi und einen Lkw gestoßen. Wegen der technisch aufwendigen Bergung
des Lkw wurde die B81 bis zum Abend gesperrt.
An dem Einsatz waren die Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Halberstadt beteiligt.
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Eine offensichtlich von einem Auto angefahrene Katze rettete die Feuerwehr am Sonntagabend in der Magdeburger Straße. Die Verletzungen des zahmen Tieres wurden
zunächst in der Aderslebener Tierarzpraxis behandelt bevor das schockierte Tier über Nacht in der Obhut der Wachbereitschaft blieb.
Am Montag wurde das Tier,
das ein Halsband trägt, in die Fundtierunterkunft gebracht.
Den Besuch der Domstadt wird ein Tourist aus Worms so schnell sicher nicht vergessen. Beim Spaziergang auf der Jahnwiese hatte er am späten Mittwochnachmittag eine Begegnung
der anderen Art. Plötzlich stand er vor einer Schlange. Mit einer Länge von etwa einem Meter für hiesige Breiten ein seltener Fund, der für ein mulmiges Gefühl beim
Finder sorgte. Aus diesem Grund alarmierte der Spaziergänger das Polizeirevier Halberstadt. Die Beamten veranlassten, dass die Feuerwehr Halberstadt ausrückt.
Für die
Männer um Wehrleiter Harald Böer, die für die Tierrettung in der Kreisstadt zuständig sind, ein nicht alltäglicher Einsatz. Gehen sie doch gewöhnlich auf die
"Jagd", um entlaufene und ausgesetzte Hunde und Katzen einzufangen. "Trotz der Kenntnis, dass es sich hier um eine ungiftige Schlange handelt, war es für Hauptbrandmeister
Michael Franke und Praktikantin Julia Mnich schon ein eigenartiges Gefühl, mit diesem exotischen Tier direkt Kontakt zu haben", berichtete Harald Böer. Es handelte sich um ein
Königspython. Eine Würgeschlange, die eigentlich in West- und Zentral-Afrika beheimatet ist.
"Sicher ist nicht der Klimawandel dafür verantwortlich, dass wir die Schlange
hier gefunden haben", sagt Harald Böer. Offensichtlich habe der Besitzer das Tier kurzerhand ausgesetzt, und auf diese Weise entsorgen wollen", glaubt der Feuerwehrchef. Wohlwissend,
dass die Schlange, die sich bei 28 bis 32 Grad wohlfühlt, bei den hiesigen Temperaturen keine großen Überlebenschancen hat. "Wir haben den Python in eine Kiste gesetzt und
erstmal bei uns in der Feuerwache an eine warme Heizung gestellt, damit er sich erholen kann." Doch wohin mitder Schlange? In diesen Fällen, wo der Herkunftsnachweis nicht erbracht werden
kann, muss das Landesamt für Umweltschutz in Magdeburg entscheiden. Bis das der Fall ist, musste ein Notquartier gefunden werden. Das bot Uwe Nedel in seiner Tierhandlung in der
Schützenstraße an. "Die Schlange ist gut genährt und gepflegt", urteilte er gestern.
Mit Exoten wurden die Feuerwehrmänner in Halberstadt allerdings nicht das erste
Mal konfrontiert. Der Grund: Die Besitzer sind meist mit der Haltung der Reptilien überfordert. Die vielseitigen Retter haben auch schon Kornnattern in der Kreisstadt eingefangen. "In einem Fall
stießen wir in einer Wohnung auf verendete Schlangen. Der Besitzer war ausgezogen und hatte zwei große Schlangen ohne Versorgung zurückgelassen", erinnert sich Harald Böer.
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Am Vormittag des 26.08. wurden die Kameraden zu einem Strohballenbrand an der B79 gerufen. Als die Feuerwehr eintraf brannten in Höhe des Kosakengrabes etwa 100 Strohballen.
Um 11.54 Uhr wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr nachalarmiert, um mit dem TLF den Wassernachschub zwischen Hydrant und HLF zu gewährleisten. Um ein Übergreifen
des Feuers auf andere Strohballen zu verhindern, musste eine Schneise geschaffen werden.
Gegen 15.00 Uhr waren die Löscharbeiten abgeschlossen. Während der Löscharbeiten
sicherten die Kameraden der Ortswehr die Stadt ab.
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Am 16.08. um 21.49 Uhr mussten die Kameraden der Feuerwehr Halberstadt zu einem größeren Brand in die Friedrich-List-Straße ausrücken. Um 22.02 Uhr wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr nachalarmiert, die um 22.05 Uhr mit dem TLF ausrückten. Ein baufälliges Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen russischen Garnison stand in Flammen. Bei dem Haus war schon in der Vergangenheit der Dachstuhl eingestürzt, ein Schaden ist nicht entstanden.
Zum Einsatz wurde am Freitag dem 27.07. der Umweltzug der Halberstädter Feuerwehr in die Harzstraße gerufen. Unbekannte hatten dort zwei Fahrzeuge und die Büroräume
einer Firma aufgebrochen und diese mit einer übelriechenden Flüssigkeit bespritzt. Bei der Flüssigkeit handelte es sich vermutlich um Säure.
Proben wurden genommen,
die im Landeskriminalamt untersucht werden.
Die Anwohner der Dorfstraße in Klein Quenstedt bemerkten am Montagvormittag starken Ölgeruch. Nähere Untersuchungen ergaben, dass der wasserführende Graben öl- und teerhaltige Substanzen mit sich führte. Schnell wurden Untere Wasserbehörde, Abwassergesellschaft Halberstadt und Feuerwehr informiert. Gemeinsam dämmten die Einsatzkräfte die Havariestelle ein. Durch die schnelle Information und Havariebekämpfung konnte ein größerer Umweltschaden vermieden werden. Der Verursacher konnte noch nicht ermittelt werden.
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Der Alarm reißt Sonnabendfrüh die Feuerwehrleute aus dem Schlaf. Eine Scheune am Wiesengrund in Emersleben steht in Flammen. Die Wehren aus Emersleben, Klein Quenstedt und Halberstadt
kommen zum Einsatz.
Die in der Scheune lagernde Holzkohle erschwerte die Löscharbeiten, der Wind fachte die Glut immer wieder an. Bis 7 Uhr morgens waren die Feuerwehren im Einsatz.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnhäuser verhindert werden.
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Zu einem Einsatz der besonderen Art kam die Halberstädter Feuerwehr.
Dr. Michael Kaatz vom Storchenhof Loburg fragte bei der Halberstädter Feuerwehr an, ob
sie ihm, wie schon zuvor in Veltensmühle, auch in Emersleben ermöglichen würden, das dort befindliche Storchennest zu erreichen. Die Kameraden waren sofort bereit,
zumal einer seinerzeit am Aufbau des Wagenrades auf der Turmspitze mit gewirkt hatte.
27,60 Meter zeigte das Messgerät der 30-Meter-Drehleiter an, als Dr. Kaatz und ein Feuerwehrmann
im Rettungskorb das Storchennest erreichten.
Der Wissenschaftler beringte das Einzeljunge und setzte einen Pflegestorch dazu.
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Krachend stürzen am Dienstag Balken aus etwa sieben Meter Höhe auf die Bakenstraße. Dem Zufall ist es zu verdanken, dass niemand verletzt wird. Kurze Zeit später ist die hauptberufliche
Wachbereitschaft der Feuerwehr vor Ort. Die Männer bergen die Balken und sichern den Einsturzbereich. Was ist geschehen?
Feuerwehrchef Harald Böer berichtet, dass der Dauerregen in die ruinösen Fachwerkhäuser eingedrungen sei. "Die Lehmwände sind aufgeweicht und brechen ein." Für kurze Zeit
musste die Bakenstraße gesperrt werden. Mitarbeiter der Stala sicherten später den Fußweg direkt am Haus.
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Am Sonnabendnachmittag wurde die Hauptberufliche Wachbereitschaft der Halberstädter Feuerwehr und die Freiwillige Ortsfeuerwehr kurz hintereinander zu 10 Einsätzen gerufen. Heftige Hagel- und
Regenschauer waren die Gründe dieser Einsätze.
In der Gröperstraße musste ein vollgelaufener Keller ausgepumpt werden. Doch auch am Hohen Weg, in der Bismarckstraße und
am Johannesbrunnen musste die Hauptberufliche Wachbereitschaft ihre Technik einsetzen, um den Hausbewohnern wieder zu trockenen Kellern zu verhelfen.
Ein Feuerteufel beschäftigt seit Monaten in Halberstadt die Polizei. Der oder die bislang unbekannten Täter zünden in den Nachtstunden parkende Pkw
an. Die ersten Fälle ereigneten sich im April 2006. In der Nacht zum 03.05.2007 brannten wieder Pkw.
Stress pur. Innerhalb von 26 Minuten werden die
Halberstädter Feuerwehrleute in der Nacht zum Donnerstag zu vier Einsätzen gerufen. Wieder brennen drei Pkw. Um 0.30 Uhr ein Opel in der Kehrstraße,
um 0.36 Uhr ein Audi in der Gagarinstraße, um 0.56 Uhr ein Toyota in der Trauteweinstraße sowie ein mobiles Klo. 16 Feuerwehrmänner haben mit den
Löscharbeiten alle Hände voll zu tun. Dass die Fahrzeuge ein Raub der Flammen werden (Sachschaden insgesamt26.000 Euro) ist kein Zufall. In Halberstadt
hat wieder der Feuertenfel zugeschlagen.
Seit April 2006 beschäftigt der oder die Brandstifter Feuerwehr und Polizei. Weit mehr als 100.000 Euro Sachschaden
gehen auf sein Konto. Immer wieder werden so genannte Laternenparker Opfer der Angriffe. Nach vorsichtigen Schätzungen von Jörg Kelle, stellvertretender
Feuerwehrchef, gehen bislang etwa 25 brennende Pkw und Lkw auf die Rechnung des Feuerteufels. Der letzte spektakuläre Fall habe sich am 27 März
ereignet. In der Nacht brannten ein Pkw und ein Lkw. Geschätzter Schaden: etw 50.000 Euro. Warum die Polize damit nicht in die Öffentlichkeit ging? Ein
Gespräch mit Peter Ullmann, Chef des Polizeireviers Halberstadt, gibt Aufschluss. "Aus ermittlungstaktischen Gründen sagen wir derzeit nichts", so
Ullmann. Die Ermittler würden derzeit mit hoher Intensität am Fall arbeiten. "In den nächsten Tagen haben wir was zu präsentieren."
Die Wachbereitschaft wird zu einem PKW-Brand Am Sommerbad gerufen. Bei Ankunft brennt das Fahrzeug in voller Ausdehnung. Das Feuer wurde mit
Schnellangriffseinrichtung liquidiert. Der Einsatz ist um 00.39 Uhr beendet. Noch in der Fahrzeughalle geht die nächste Meldung ein. Brand eines Transporters in
der Avenariusstraße. Bei Ankunft des HLF steht ein Transporter in Vollbrand. Das Fahrzeug steht direkt neben der Warenannahme eines Möbeldiscounters,
die Flammen sind ca. 8 Meter hoch und die Aluminium-Außenwand des Lagers zeigt schon deutliche Spuren der Wärmebeaufschlagung. Es besteht die
Gefahr des Übergreifens auf den Lagerbereich. Es wird auf Alarmstufe 3 erhöht und die DLK sowie TLF 16/25 und LF 16/12 nachgefordert. Infolge des
Brandes platzt der Tank des Transporters und 50 Liter Diesel laufen über den Parkplatz und geraten ebenfalls in Brand. Die Brandbekämpfung wird mit
einem C-Rohr und einem Mittelschaumrohr durchgeführt.
Noch während der Brandbekämpfung wird mit der Wärmebildkamera das Innere
der Halle überprüft. Mit Ölbindemittel wird der ausgelaufene Dieselkraftstoff gebunden.
Der Einsatz ist gegen 02.00 Uhr beendet.
Zwischen Röderhof und Dingelstedt ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen eingeklemmt wurden. Durch die Wachbereitschaft wurden
die beiden Personen mittels Rettungssatz befreit. Bei einer Person konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen.
Die Sicherung und Beräumung der
Einsatzstelle wurde gemeinsam mit der Feuerwehr Dingelstedt durchgeführt.
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Nur noch rauchende Trümmer waren übrig, als Sonntag Vormittag Mitarbeiter und Einwohner Harslebens zur Agrargenossenschaft Ostharz liefen, um sich
selbst ein Bild davon zu machen, was in der Nacht zum Sonntag geschehen war. Um 21.10 Uhr ging am Sonnabend der Notruf bei der Feuerwehr ein - eine große
Lagerhalle in Harsleben brennt. Insgesamt rückten zwölf Feuerwehrfahrzeuge aus, um den Brand in den Griff zu bekommen. In der Halle lagerten Stroh und
Heu für die Rinder, die die Agrargenossenschaft hält. Da hatten die Feuerwehrmänner schlechte Karten.
Schnell war klar - zu löschen ist
das Feuer nicht, aber einzugrenzen ist es auf die bereits lichterloh brennende Halle. Bis zum Morgen waren die Wehrleute auf dem Firmengelände im Einsatz,
um ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbarställe und Scheunen zu verhindern. Am frühen Morgen kam dann der Brandursachenermittler der
Polizeidirektion Halberstadt an den Ort des Geschehens. "Aber noch können wir keine Aussagen zur Brandursache machen", sagte Steffen
Willatowski, Pressesprecher der Halberstädter Polizeidirektion. Aussagen gibt es hingegen schon zur Schadenshöhe. Auf rund 400.000 Euro bezifferte
Steffen Willatowski den entstandenen Sachschaden.
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Durch die Kollision eines PKW mit einem Kleintransporter in der Luther-Augustin Straße wurde die PKW-Fahrerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie wurde mittels Rettungssatz aus ihrem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben.
In der Ortslage Groß Quenstedt kam es aus bisher nicht geklärter Ursache zum Brand in einem Wohnhaus. Zwei Jugendliche, die in dem Haus
übernachteten, hörten einen Knall. Darauf hin wurden Flammen wahrgenommen. Durch die Leitstelle wurden die Feuerwehren Groß Quenstedt,
Schwanebeck, Nienhagen und Halberstadt alarmiert.
Durch den Einsatz von 2 C-Rohren im Innenangriff in Verbindung mit einer Wärmebildkamera konnte der
Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Um 03.33 Uhr konnten die hilfeleistenden Nachbarwehren aus dem Einsatz herausgelöst werden. Die
Restlöscharbeiten übernahm die Feuerwehr Groß Quenstedt.
Eine Menschentraube versammelte sich am Montagabend den 19.02. vor einem Wohnhaus in der Halberstädter Gorki-Straße. Rauchwolken quollen aus einem Eingang. Kurz zuvor war in einem Keller ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr war wenig später am Ort des Geschehens und konnte das Feuer löschen. "Menschen sind dabei nicht zu Schaden gekommen", berichtete Harald Böer, Chef der Halberstädter Wehr auf Nachfrage der Halberstädter Volksstimme. Der materielle Schaden hielt sich mit etwa 500 Euro in Grenzen. Papier, alte Fahrradreifen und Stoffreste waren in Brand geraten. Der Feuerwehrchef vermutet, dass "gezündelt" wurde. In den zurückliegenden Wochen war es bereits der dritte Kellerbrand in der Gorki-Straße. Insgesamt waren 15 Feuerwehrleute im Einsatz.
Lange angekündigt, traf der Orkan Kyrill am 18.01.2007 gegen 17.30 Uhr über dem Stadtgebiet von Halberstadt ein. Ab 18.40 Uhr trafen die ersten
Schadensmeldungen in der Leitstelle ein. Um 18.00 Uhr wurde für alle Kräfte Alarm ausgelöst.
Die Palette der Einsätze reichte von
umgestürzten Bäumen über abgedeckte Dächer, eingelaufene Brandmeldeanlagen bis hin zu Gartenhäusern, die durch die Gegend flogen.
In den Ortsteilen Emersleben und Klein Quenstedt fiel die Energieversorgung aus. So saßen die Einwohner von Emersleben 6 Stunden im Dunkeln, die Klein
Qunestedter hatten erst am 19.01.gegen 13.00 Uhr wieder Strom.
Durch die Feuerwehr wurden bis in die Abendstunden des 19.01.2007 insgesamt 64 Einsätze
angearbeitet. Hierbei entstand zum Teil erheblicher Sachschaden. Zum Glück wurden aber keine Personen verletzt und so gesehen sind wir mit einem blauen Auge
davon gekommen.
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Flammen lodern am Sonntagmorgen in der Rudolf-Diesel-Straße, dicke Rauchschwaden steigen in den Himmel. Ein Pkw brennt, es ist 01.03 Uhr. Kurze Zeit später sind die Männer der Hauptberuflichen Wachbereitschaft der Halberstädter Feuerwehr vor Ort, um das Feuer zu löschen. Am Fahrzeug entsteht Totalschaden. Zwei andere Pkw werden in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden wird auf etwa 16.000,- &euro geschätzt. Für die Feuerwehrleute soll das an diesem frühen Sonntagmorgen allerdings nicht der letzte Einsatz bleiben. Bereits um 01.38 Uhr werden sie in die Gerhart-Hauptmann-Straße gerufen. Wieder brennt ein Pkw. Auch in diesem Fall können die Einsatzkräfte nur noch die Flammen löschen. Wieder Totalschaden, geschätzte 18.000,- €.
Damit findet eine "Serie" von Pkw-Bränden ihre Fortsetzung, die im April vergangenen Jahres in der Kreisstadt begann. Damals brannten in einer Nacht
drei Fahrzeuge, dann Monate später waren es bereits vier Pkw in einer Nacht. In allen Fällen konnte die Polizei technisch bedingte Ursachen
ausschließen. Die fahrbaren Untersätze wurden mutwillig angezündet. Der Schaden beläuft sich auf insgesamt etwa 15.000,- €. Die Summe
fiel bei den sechs Fahrzeugen relativ gering aus, weil die fahrbaren Untersätze fast durchweg älteren Datums waren.
"Wir haben seit Monaten mit
diesen Bränden zu tun", bestätigt Harald Böer, Chef der Halberstädter Feuerwehr. Einen technischen Defekt schließt der Fachmann
jedoch aus. "Immer wieder werden mit einem Zündsatz die Reifen in Brand gesetzt", berichtet Harald Böer.
Bisher registrierten die Ermittler des
Polizeireviers Halberstadt die Brandanschläge nur im Außenbereich der Stadt. Unter anderem an der Rabahne, am Friedhof oder am Ebereschenhof. Dort, wo
die Täter nur ein geringes Risiko sahen, bei ihrem Treiben von Zeugen gesehen zu werden. Jetzt haben sie das Muster geändert. Mit den Taten in der
Rudolf-Diesel-Straße und der Gerhart-Hauptmann-Straße scheinen sie zeigen zu wollen, dass sie sich sicher beim Zündeln fühlen. Ob es eine
Verbindung zwischen den bisherigen Fällen gibt, ist allerdings noch nicht erwiesen, sagte Polizeisprecher Norbert Sprotte auf Nachfrage der Halberstädter
Volksstimme.
Die Kripobeamten reden noch nicht von einer Anschlagsserie. Dazu würden zu große Zeiträume zwischen den Fällen liegen.
Mal passiert monatelang gar nichts, dann gibt es wieder Angriffe. Eine Spur zu dem oder den Tätern hat die Polizei bislang nicht.
"Wir haben zwei
große Probleme. So gut wie keine Spuren an den Tatorten und keine Zeugen", erzählt Norbert Sprotte. Er appelliert an alle Halberstädter:
"Augen auf". Jeder Hinweis könnte wichtig sein, um den Tätern auf die Spur zu kommen.
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Das neue Jahr war gerade 41 Minuten alt als die Wachbereitschaft zum ersten Einsatz 2007 ausrücken musste, um einen brennenden Container im Sargstedter Weg zu löschen. Danach ging es um 01.11 Uhr mit einer weiteren Brandmeldung aus der Otto-Spielmann-Straße weiter. Anschließend galt es einen Ödlandbrand in der Florian-Geyer-Straße zu löschen. Um 02.41 Uhr gab es noch einen weiteren Brand zu löschen. Letzter Brandeinsatz am Neujahrsmorgen war ein Baumbrand, der der Rettungsleitstelle um 03.45 Uhr am Sommerbad gemeldet wurde. Kurz vor 04.00 Uhr wurde dann noch ein umgestürzter Bauzaun gemeldet, der wieder aufgerichtet werden musste.
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