
Einsätze 2000 I Einsätze 2001 I Einsätze 2002 I Einsätze 2003 I Einsätze 2004 I Einsätze 2005 I Einsätze 2006 I Einsätze 2007 I Einsätze 2008 I Einsätze 2009 I Einsätze 2010 I Einsatzstatistik
Als das HLF und die DLK der Wachbereitschaft in der Gröperstraße eintrafen, brannte auf einem Hinterhof ein ca. 30 m² großer Anbau eines
Wohnhauses in voller Ausdehnung. Der Dachstuhl des Wohnhauses hatte bereits Feuer gefangen. Von einem zweiten Wohnhaus brannte die Holzfassade, ein Fenster
war durch die Wärmeeinstrahlung bereits zerstört. Es wurde sofort die gesamte Ortsfeuerwehr Halberstadt sowie der Rettungsdienst und die Polizei
nachalarmiert. Durch die Wachbereitschaft wurde die Verteidigung des zweiten Wohnhauses durch Vornahme von 2 C-Rohren durchgeführt. Die nachrückenden
Kräfte übernahmen die Brandbekämpfung am Dachstuhl des Wohnhauses. Nach ca. 30 Minuten konnte zum Innenangriff übergegangen werden.
Die Ortsfeuerwehr Klein Quenstedt sowie die Freischichten wurde zur Einsatzstelle beordert, die Ortsfeuerwehr Emersleben übernahm die Sicherung der
Einsatzbereitschaft für das Stadtgebiet.
Nachdem insgesamt 4 C-Rohre im Einsatz waren, konnte gegen 18.45 Uhr "Feuer aus" gegeben werden.
Die Nachlöscharbeiten dauerten bis gegen 21.00 Uhr an. Am Einsatz waren 40 Einsatzkräfte beteiligt. Es wurden unter anderem 24 PA-Geräte
verbraucht. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.
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Beim Eintreffen der Kräfte der Wachbereitschaft brannte ein leerstehendes Fachwerkgebäude mit Garagenanbau. Durch den Schichtführer wurden Kräfte
und Mittel der Ortsfeuerwehr Halberstadt sowie der Einsatzleitdienst nachgefordert. Zur Brandbekämpfung wurden 2 C-Rohre sowie ein fognail eingesetzt.
Der Einsatz war gegen 09.00 Uhr beendet.
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In der Nacht vom 10.12. zum 11.12.2006 kam es im Stadtgebiet zu insgesamt vier PKW-Bränden. Um 00.34 Uhr wurde die Wachbereitschaft zu einem PKW-Brand in die H.Neupert Straße gerufen. Noch während des Einsatzes ging um 01.13 Uhr die nächste Meldung über einen weiteren PKW-Brand in der Otto-Spielmann-Straße ein. Hier kam die Ortsfeuerwehr Halberstadt mit einem TLF 16/25 zum Einsatz und wurde dann durch die Wache unterstützt. Das LF 16/12 wurde bereits eine Minute später zu einem Brand Am Friedhof gerufen. Dort brannte ebenfalls ein PKW, jedoch hatte die Polizei den Brand schon mittels Handfeuerlöscher bekämpft. Um 01.49 Uhr brannte ein weiteres Fahrzeug auf einem Parkplatz an der Rabahne.
Am 01.12.06 kam es um 19.56 Uhr in HBS in der Finkestraße zu einem Wohnungsbrand im 1.OG eines Mehrfamilienhauses. In der Küche brannte Mobiliar
und die Gardine, starke Rauchentwicklung war zu verzeichnen. Der Wohnungseigentümer wurde durch den eingesetzten Angriffstrupp über das Treppenhaus
gerettet. Zur Brandbekämpfung wurde ein C-Rohr eingesetzt. Drei weitere Personen darunter ein Kleinkind wurden ebenfalls über das Treppenhaus durch einen
zweiten Trupp evakuiert und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung an den Rettungsdienst übergeben. Zur Belüftung der Wohnung und des Treppenhauses
wurde ein Hydrolüfter eingesetzt.
Im Einsatz waren ELW, HLF, DLK , TLF, LF 16/12 mit 20 Kameraden. Der Rettungsdienst war mit 2 RTW und 1 NEF im
Einsatz. Die Polizei war mit einem Funkstreifenwagen vor Ort.
Am 28.11.2006 wurde die Wachbereitschaft um 19.10 Uhr in die Maxim-Gorki-Straße gerufen. Nach dem Eintreffen ergab die Lageerkundung das es in einem
Eingang eines Sechs-Geschossers zu einem Kellerbrand gekommen war. Das Treppenhaus sowie das Treppenhaus des Nachbareingangs waren verqualmt. Durch die
Besatzung des HLF wurde ein C-Rohr zur Brandbekämpfung vorgenommen. Gleichzeitig wurde ein Treppenhaus mit Hydrolüfter entraucht. Das
nachalarmierte TLF der Ortsfeuerwehr Halberstadt übernahm die Belüftung des zweiten Treppenhauses. Die Bewohner der Eingänge wurden vorsorglich
evakuiert.
Der Einsatz war gegen 20.30 Uhr beendet, Personen wurden nicht verletzt.
Ausgehend vom Brand eines Papiercontainers in der Halberstädter Puschkinstraße 5 kam es am Samstag gegen 18.15 Uhr zum Brand einer kompletten Wand
eines Mehrfamilienhauses. "Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, brannte die Fassade schon auf rund 300 m²", informierte die Polizeidirektion Halberstadt.
Das Feuer hatte bereits vom Container auf die Außendämmung übergegriffen. Zeugen hatten unmittelbar vor dem Brand drei bisher unbekannte Personen am
Container beobachtet, so dass die Polizei von Brandstiftung ausgeht und Ermittlungen zur Ursache aufgenommen hat.
Das Mehrfamilienhaus wird vorwiegend von
Spätaussiedlern bewohnt. Verletzt wurde niemand. Der Schaden wird auf ca. 25.000 € geschätzt.
In der Leitstelle ging die Meldung über einen Brand eines leerstehenden Gebäudes im Spiegelsbergenweg ein. Schon auf der Anfahrt war an der
Rauchentwicklung zu erkennen, dass es sich um einen ausgedehnten Brand handelt.
Bei Ankunft brannte ein Anbau und der Dachboden eines Holzmassivhauses in
voller Ausdehnung. Es wurden 2 C-Rohre und ein fognail eingesetzt. Der Einsatz war gegen 14.00 Uhr beendet.
Beteiligte Kräfte und Mittel: Wachbereitschaft mit
ELW, HLF und DLK sowie die Ortsfeuerwehr Halberstadt mit TLF 16/25.
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Vier Stunden lang war am Sonntag die B 81 vor Wilhelmshöhe gesperrt. Grund dafür war ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.
Ein Kleinwagen war
auf die Gegenfahrbahn geraten, gegen einen Lkw gestoßen und in Brand geraten. Der Lkw-Fahrer hatte noch versucht, den Zusammenstoß zu verhindern.
Fünf Kameraden der Hauptberuflichen Wachbereitschaft waren im Einsatz, ebenso elf Beamte der Polizeidirektion Halberstadt, Rettungssanitäter und Notarzt.
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27 verletzte Touristen einer Reisegruppe aus Rheinland-Pfalz sind die Bilanz eines Straßenbahnunfalls in Halberstadt. Zwei Museumsbahnen der Halberstädter
Verkehrsgesellschaft waren gegen Mittag des 24.09. auf ihrer einstündigen Stadtrundfahrt zusammengestoßen.
Die 24 leicht und die drei übrigen Verletzten
wurden in Krankenhäusern in Halberstadt und Quedlinburg medizinisch behandelt. Niemand der Unfallopfer wurde lebensgefährlich verletzt. Vor allem
Prellungen, Abschürfungen und Brüche hatten die drei Notärzte und die Sanitäter der sechs Rettungswagen zu behandeln. Die Halberstädter
Feuerwehr und acht Polizeibeamte waren ebenfalls im Einsatz. Den Helfern sei es schnell gelungen, die sich am Unfallort ausbreitende Panik zu stoppen und die Opfer zu
beruhigen.
Die Polizei teilte mit, beide Museumsbahnen waren in größerem Abstand zueinander auf dem Weg vom Halberstädter Tiergarten in
Richtung Stadtzentrum. Als der ersten Bahn auf der eingleisigen Strecke eine Linienfahrt entgegenkam, stoppte die Fahrerin der Museums-Tram ihr Fahrzeug. Sie bestieg
den Führerstand am anderen Ende der Bahn und fuhr in Richtung einer Ausweichstelle zurück. Kurz darauf seien beide Museumsbahnen zusammengestoßen.
Zur Unfallursache erklärte die Staatsanwaltschaft am Unfallort, man ermittle in alle Richtungen, sowohl menschliches als auch technisches Versagen könnten
derzeit nicht ausgeschlossen werden. Mit Hilfe eines Wolfenbüttler Gutachters soll der Unfallhergang rekonstruiert werden. Die Halberstädter
Verkehrsgesellschaft selbst wollte sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht zum Vorfall äußern. Unklar ist auch die Schadenssumme an den historischen Bahnen.
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Ein Chlorgasalarm in der Wienröder Trinkwasseraufbereitungsanlage rief auch die Halberstädter Feuerwehr um Wehrleiter Harald Böer auf den Plan.
Insgesamt waren neun Harzer Wehren mit 55 Feuerwehrleuten am Donnerstag bis kurz vor Mitternacht im Einsatz.
Wie Wernigerodes Kreisbrandmeister Kai-Uwe
Lohse berichtete war dies der erste kreisübergreifenden Einsatz. Die für Gefahrgutunfälle speziell ausgerüsteten und geschulten Wehren mit ihren
so genannten ABC-Erkundungswagen aus Benneckenstein und Wasserleben wurden durch den "Gefahrenzug" aus Halberstadt unterstützt, der
vorsorglich als Reserve angefordert worden war. Lange Zeit war nämlich unklar, wieviel hochgiftiges Chlorgas aus dem Tank ausgetreten war und, ob das Leck
abgedichtet werden kann. Messungen in den Nachbarorten Cattenstedt und Wienrode ergaben, dass die Einwohner dort nicht gefährdet waren.
Spezialisten des
Hannoveraner Gaslieferanten und Feuerwehrleuten gelang es, die defekte Armatur abzudichten. Zuvor waren die Halberstädter Spezialisten Florian Lohmann und
Eik Zedler mit einer Wärmebildkamera bis zum Havarieort vorgedrungen, um den Füllstand des Chlorgasfasses zu erfassen. Über eine solche
Spezialkamera verfügen die Wehren aus dem Kreis Wernigerode nicht. Die erst vor kurzem im Nachbarkreis unter den Feuerwehren ins Leben gerufene
Gefahrgutbereitschaft habe ihre erste Bewährungsprobe bestanden, so Lohse. Der Kreisbrandmeister und der Einsatzleiter in Wienrode, Werner Greif, bezeichneten
es zudem als glücklichen Umstand, dass die Wehren regelmäßig im Wasserwerk üben, dort werden täglich rund 125.000 Kubikmeter
Trinkwasser "hergestellt", "darum verfügen wir hier über eine hervorragende Ortskenntnis".
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Am Donnerstag ging um 22.28 Uhr bei der Feuerwehr die Meldung ein, das es in einem Wohnhaus in der Wehrstedter Straße zu einer Explosion mit Brandfolge
gekommen sei. Fünf Personen sollten sich noch in dem Haus befinden.
Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte brannte eine Wohnung im Erdgeschoss,
das Treppenhaus war verqualmt. Das Feuer in der Brandwohnung konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Durch den Einsatz eines Hochdrucklüfters konnte
der Rettungsweg für die Hausbewohner freigemacht werden. Drei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung an den Rettungsdienst übergeben. In
einer Wohnung wurde durch die Einsatzkräfte noch ein Hund gefunden. Er konnte seinem Besitzer unbeschadet übergeben werden.
Insgesamt waren 30
Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei beteiligt. Der Einsatz war um 23.45 Uhr beendet.
Rettungsdienst und Feuerwehr wurden zu einem Unfall auf einer Baustelle in der Beckerstraße gerufen. Bei Kanalbauarbeiten kam es zum Abbruch einer Böschung wodurch ein Arbeiter von Gestein und Erdreich teilweise verschüttet wurde. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatten Kollegen den Mann bereits befreit. Nach dem der Arbeiter durch den Notarzt in der ca. 3 Meter tiefen Baugrube versorgt war, konnte er durch die Feuerwehr über Schleifkorbtrage aus der Grube zum RTW transportiert werden.
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In der Nacht zum Montag wurde die Feuerwehr Halberstadt um 02.25 Uhr in das Gewerbegebiet Sülzegraben gerufen. Auf dem Betriebsgelände der Firma Söffge Bauelemente sollte ein PKW brennen. Als die Einsatzkräfte der Wachbereitschaft nach 6 Minuten die Einsatzstelle erreichten, brannte ein Transporter sowie Teile der Hallenfassade des Produktionsgebäudes. Durch den Brand waren bereits Fensterscheiben zersprungen. Die Feuerwehr konnte buchstäblich in letzter Minute ein Übergreifen des Feuers auf das Halleninnere verhindern. Nach Informationen der Polizei soll es sich vermutlich um Brandstiftung handeln.
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Ein Verkehrsunfall forderte am Montagmorgen an einem unbeschrankten Bahnübergang in der Halberstädter Wilhelm-Trautewein-Straße 2 Menschenleben.
Trotz eingeschalteter Signalanlage kam es zu einer Kollision zwischen einem Kleintransporter und dem aus Blankenburg kommenden Harz-Express. Der Zug erfasste
das Fahrzeug und schob es etwa 70 m weit. Der 43-jährige Fahrer des Transporters und seine 33-jährige Beifahrerin starben in dem Fahrzeug. Die Bahnstrecke war
mehrere Stunden gesperrt.
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Bei der Anfahrt zur Einsatzstelle wurde durch den Schichtführer der Wachbereitschaft starke Rauchentwicklung festgestellt. Bei Ankunft bot sich folgende
Lage:
Zwei stark deformierte PKW, davon einer in Vollbrand. Für die Insassen gab es keine Rettung mehr. In dem zweiten PKW war zunächst nur
eine schwer eingeklemmt Person zu erkennen. Der Angrifftruppführer nahm über C-Rohr die Brandbekämpfung auf. Nach einer weiteren
Lageerkundung wurde auch die Beifahrerin im zweiten PKW entdeckt. In Abstimmung mit dem Notarzt wurde durch die restliche HLF-Besatzung zuerst die
eingeklemmte Beifahrerin mit Rettungssatz befreit. Anschließend wurde die Befreiung des Fahrers vorgenommen. Bei beiden konnte nur noch der Tod
festgestellt werden. Zwischenzeitlich war die Brandbekämpfung an dem ersten PKW abgeschlossen. Jetzt waren auch hier zwei Insassen zu erkennen, die
eingeklemmt und bis zur Unkenntlichkeit verbrannt waren.
Erst nach Abschluss der Unfallaufnahme begann die Bergung der Insassen. Nach Aufräumarbeiten
und Ausleuchten der Unfallstelle für die Ermittlungsbehörden konnte der Einsatz gegen 23.00 Uhr beendet werden.
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Die Feuerwehr Halberstadt war am Donnerstagnachmittag an der Hochschule Harz, am Halberstädter Domplatz im Einsatz. Abgestorbene Äste mussten in höchster Höhe aus den Bäumen geschnitten werden, die sehr dicht am Hochschulgebäude stehen.
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Um 10.04 Uhr geht bei der Halberstädter Feuerwache der Alarm eines Nachbarn ein. Im Halberstädter Meisenweg brennt ein Wohnhaus durch Blitzeinschlag.
Als die Rettungskräfte 7 Minuten nach Alarmierung im Meisenweg eintreffen, schlagen hohe Flammen aus dem Dach des Anbaus eines Einfamilienhauses.
"In den ersten 5 Minuten hatten wir den Brand unter Kontrolle" bestätigt Feuerwehrmann Frank Poerschke. Über das Dach und den Innenraum
waren die Einsatzkräfte den Flammen zu Leibe gerückt.
Bemerkenswert bei diesem Blitzeinschlag ist vor allem, dass das Haus eines der niedrigsten
der gesamten Straße ist. Die Theorie, dass nur die höchsten Bäume und Häuser vom Blitz getroffen werden, scheint also nicht immer zuzutreffen.
Der Brand entstand aber auf jedem Fall durch einen Blitzeinschlag. Dies haben Untersuchungen der Brandursachenermittlung nach dem Unglück ergeben.
Einen TV-Mitschnitt des Regionalsenders RFH gibt es in der Rubrik Videoclips
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Lichterloh in Flammen stand am Montagmorgen gegen 01.00 Uhr ein Pkw, der auf einem Firmengelände in der Sternstraße in Halberstadt abgestellt war.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden alarmiert und löschten den Brand. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Außerdem wurden ein nebenstehendes
Fahrzeug und ein leer stehendes Bürogebäude durch das Feuer beschädigt.
Auf der Wache ging der Anruf eines Mitarbeiters der HALKO GmbH ein. Er berichtete, dass es in der Nähe eines Maschinenraumes im Produktionsgebäude
nach Ammoniak riecht. Personen hielten sich definitiv nicht in der Produktionsanlage auf. Der diensthabende Schichtführer fuhr daraufhin mit HLF und GWG III
zur Einsatzstelle. Nach einer ersten Lageerkundung wurde Alarm für die Ortsfeuerwehr Halberstadt ausgelöst und der Einsatz von Trupps unter
Chemikalienschutzanzügen vorbereitet. Nach dem Eintreffen der nachalarmierten Kräfte ging ein Trupp zur Lageerkundung in den Maschinenraum vor. Es
wurde ein massiver Ammoniakaustritt festgestellt, die genaue Ursache konnte zu dem Zeitpunkt noch nicht ermittelt werden. Der Trupp bekam den Auftrag, die Anlage
still zu legen und im Umfeld des Maschinenraumes elektrische Anlagen vom Netz zu trennen. Da die Anlage unter Druck stand, trat weiterhin Ammoniak aus. Es
wurde ein C-Rohr mit Sprühdüse zur Niederschlagung der Ammoniakwolke eingesetzt. Durch Befragung eines Technikers der Firma konnte sich der
Einsatzleiter eine genauere Übersicht des eingetretenen Schadens machen und den Trupps genauere Anweisungen zum Auffinden der Leckage geben. Ursache
für den Austritt war ein Defekt in einer Rohrleitung. Dem dritten eingesetzten Trupp unter CSA gelang es schließlich, dass Leck in der Rohrleitung zu
verschließen. Die Be- und Entlüftung der Produktionsanlage erfolgte über die geöffneten Rauch- und Wärmeabzugsflächen des
Gebäudes. Parallel zu diesen Maßnahmen wurden um das Betriebsgelände Messungen auf Ammoniak durchgeführt. Diese ergaben eine
Konzentration von Ammoniak Im Bereich von 80 % unter dem MAK-Wert. Somit konnte eine Gefährdung für die anliegenden Wohngebiete ausgeschlossen
werden.
Die Einsatzstelle wurde gegen 08:30 Uhr an den Eigentümer übergeben.
Eingesetzte Kräfte und Mittel:
Einsatzfahrzeuge: HLF 16/20; GWG III; ELW 1; GW; TLF 16/25; LF 16/12; MTF
Personal: 22 hauptberufliche und freiwillige Einsatzkräfte
Material: 2 C-Leitungen, 8 PA, 8 CSA
Gemeinsame Übungen von Abwassergesellschaft Halberstadt (AWH) und der Halberstädter Feuerwehr stehen in jedem Jahr auf dem Programm. Am Mittwoch,
dem 26.04. rückte die hauptberufliche Wachbereitschaft auf dem Gelände des Klärwerkes an, um in der ersten Phase zwei "Verletzte" am
Faulturm zu bergen.
In der zweiten Phase nutzte die Feuerwehr das Areal an der Wehrstedter Straße für weitere Aktivitäten. Dabei ging es um das
Auffinden, Bergen und Abtransportieren eines radioaktiven Strahlers. Denn die Feuerwehr ist nicht nur bei Bränden im Einsatz, sondern auch bei Hilfeleistungen.
Dazu gehören unter anderem die Befreiung von Menschen und Tieren aus Notlagen, Wasserrohrbrüche, Unwetter-, Insekten-, Umwelteinsatz und
Verkehrsunfälle. Im Rahmen des Umweltzuges rückt die Feuerwehr Halberstadt im gesamten Landkreis aus.
Darüber hinaus gibt es eine Vereinbarung
zwischen den Landkreisen Halberstadt, Quedlinburg und Wernigerode, wonach der in Halberstadt stationierte Gerätewagen Gefahrgut (GWG 3) in den drei Landkreisen
zum Einsatz kommt. Gleiches gilt für Einsätze bei Unfällen mit radioaktiven Stoffen. Dafür verfügt die Feuerwehr Halberstadt ebenfalls über die
erforderliche Spezialausrüstung.
Damit die Feuerwehrmänner auf alle Arten von Einsätzen gut vorbereitet sind, ist regelmäßige Ausbildung
erforderlich. Deshalb werden nicht nur Speziallehrgänge besucht, sondern es wird regelmäßig trainiert. Auch besondere Einsätze müssen
geübt werden, denn "Training schafft Sicherheit", so Stadtwehrleiter Harald Böer. Wie in diesem Fall im Umgang mit radioaktivem Material. In einem
Ernstfall könne man sich keinen Fehler erlauben. Dann muss jeder Schritt, jeder Handgriff sitzen. Die Handlungen der Beteiligten müssen genau aufeinander
abgestimmt sein, die Entscheidungen richtig fallen.
Eine Einsatzgruppe Feuerwehrleute legte Strahlenschutzanzüge an. Drei begaben sich mit einem Messgerät
auf die Suche nach der radioaktiven Quelle, andere sicherten das Terrain um das Gebäude. Dank der empfindlichen Messtechnik war ein Übungsstrahler im
Labor des Klärwerkes bald geortet. Hier "tastete" sich das Trio langsam an den Strahler heran. Ständig standen die Männer dabei im Funkkontakt
mit der Einsatzleitung. Alle vom Messgerät abgelesenen Werte, jede Feststellung und jede Handlung wurde mitgeteilt. Der kleine radioaktive Strahler wurde gefunden
und in einem Bleibehälter sicher abtransportiert. Anschließend wurden alle - beteiligten Feuerwehrmänner selbst mit Messgeräten untersucht und die
vorher ausgegebenen Dosimeter einer Auswertung unterzogen.
Radioaktive Quellen gibt es in einigen, Bereichen der Industrie, zum Beispiel bei verschleiß- und
berührungslosen Dickenmessungen und bei der Prüfung von Schweißnähten. In Krankenhäusern wird Radioaktivität bei der Untersuchung
von Schilddrüsen verwendet, allerdings sind diese nicht nur schwachstrahlend, sondern besitzen zudem eine geringe Halbwertzeit. "Auch wenn wir bislang noch
nie einen richtigen Einsatz auf diesem Gebiet hatten", so Jörg Kelle von der Halberstädter Feuerwehr, "müssen wir auch hier für einen
Ernstfall ausgebildet sein. Zwar wissen wir, dass Strahlenschutzeinsätze selten vorkommen. Trotzdem dürfen wir das Training auf diesem Gebiet nicht
vernachlässigen."
Er weiß auch, dass die Feuerwehr mit ihrem ABC-Fahrzeug im Jahr 2005 im Landkreis Strahlungswerte im "Friedensfall"
gemessen hat, um bei einer Lage Vergleichswerte zu haben. Das sei nicht außergewöhnlich.
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Eine Brandspur zog sich in der Nacht zum Sonnabend durch Halberstadt. Kurz nach Mitternacht stand ein Pkw am Sargstedter Weg in Flammen, ein neben dem Pkw parkender Lkw wurde durch den Brand ebenfalls beschädigt. Kurz danach brannte eine Dixi-Toilette in der Wolfenbütteler Straße vollständig aus. Ein Pkw auf dem Kinoparkplatz war gegen 23.30 Uhr in Brand geraten, drei Männer löschten das aufkommende Feuer. Kurz nach ein Uhr war ein Pkw im Gartenweg angezündet worden. Auch hier konnten Anwohner das Feuer rasch löschen, teilte die Polizei gestern mit.
Am Samstag den 15. April um 02.17 Uhr wurde die Feuerwehr Halberstadt über die Zentrale Einsatzleitstelle zu einer Rauchentwicklung in einem leer stehenden
Gebäude auf dem Gelände des Ebereschenhofes gerufen. Zurückliegend musste die Feuerwehr Halberstadt bereits mehrfach Brände in den
ehemaligen Kasernen löschen. Von daher waren der Feuerwehr die komplizierten Bedingungen bekannt. In diesem Fall brannten im Bereich des Daches Teile einer
Holzkonstruktion und es bestand die Gefahr, dass der Brand auf den Dachstuhl übergreift. Über die Drehleiter und die innen liegende Treppe nahmen die Einsatzkräfte
der Hauptberuflichen Wachbereitschaft und der Ortsfeuerwehr Halberstadt jeweils eine C-Schlauchleitung zur Brandbekämpfung vor. Wegen der starken Verrauchung
mussten die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz ihre Arbeit verrichten. Eine weitere Ausbreitung des Brandes konnte verhindert werden. Für den Zeitraum
der Brandbekämpfung wurde die Harmoniestraße durch Polizeikräfte für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Eine aufgebrochene Stahlgittertür, als
auch die Umstände welche zu diesem Brand führten, rechtfertigen nach Auffassung der Feuerwehr den Verdacht einer Brandstiftung.
Nach dem es im September des vergangenen Jahres bereits zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand in einem leerstehenden Gebäude des Komplexes
Ebereschenhof gekommen war, brannte es diesmal in einer leerstehenden Wohnung eines anderen Gebäudes.
Bei Ankunft der Wachbereitschaft schlugen
Flammen aus dem 2. Obergeschoß des Gebäudes zur Straßenseite der Harmoniestraße. Über die DLK wurde ein Rohr zum Innenangriff
vorgenommen. Die nachalarmierte Ortsfeuerwehr nahm ein weiteres Rohr über das Treppenhaus vom Ebereschenhof aus vor. Das Feuer konnte nach kurzer Zeit
liquidiert werden. Bedingt durch die baulichen Gegebenheiten des Gebäudes nahmen die Nachlöscharbeiten fast 2 Stunden in Anspruch. Glutnester in den
Zwischendecken mussten mit der Wärmebildkamera lokalisiert und in Kleinarbeit abgelöscht werden. Ebenfalls musste der Brandschutt in der Wohnung
umgelagert und abgelöscht werden.
Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte mit 5 Fahrzeugen bis 04:25 Uhr im Einsatz.
Um 04.24 Uhr ging am 21.03.2006 bei der Polizei ein Anruf ein - in der Florian-Geyer-Straße brenne ein Pkw. Trotz sofort eingeleiteter Löschmaßnahmen
durch die Feuerwehr brannte das Auto vollständig aus. Ein daneben abgestellter Lkw wurde durch das Feuer beschädigt.
Zur Brandursache ist noch nichts
bekannt.
Kurz vor 18 Uhr zerreißt ein durchdringender Ton die abendliche Ruhe im Wohnheim am Park des Anna-Mansfeld-Heimes in der Sternstraße. Die 63 Bewohner
und deren Betreuer, die gerade mit den Vorbereitungen zum Abendbrot beschäftigt sind, lassen alles stehen und liegen. Im Haus stimmt etwas nicht, das ist allen in
diesem Moment bewusst. Nur raus hier, es kann gefährlich werden. Soviel wissen sie.
Unter den geistig behinderten Menschen, die im Komplex ihr Zuhause
haben, bricht keine Panik aus. Geordnet, aber schnell, verlassen sie ihr Zuhause. Nur weg vom Gebäude, aus dem Rauchschwaden quellen.
Wenige Minuten
später treffen die Männer von der Hauptberuflichen Wachbereitschaft und der Freiwilligen Feuerwehr Halberstadt ein. Einsatzleiter Jörg Kelle macht sich in
Windeseile mit der Lage vor Ort vertraut. Im ersten Stock soll ein Feuer ausgebrochen sein, zwei Personen werden vermisst. Der routinierte Einsatzchef instruiert seine
Männer. Zwei Mann unter Sauerstoffgerät werden in den Rauch geschickt, um die Vermissten zu finden und in Sicherheit zu bringen. Mit dem ersten kehren sie
kurze Zeit später bereits an die frische Luft zurück. Der Zweite folgt kurz danach.
Zwischenzeitlich rollen kreuz und quer Schläuche über den
kleinen Platz vor dem Wohnheim. Was nach Chaos aussieht, ist oft geübte Rettungsarbeit. Jeder, der 20 eingesetzten Feuerwehrmänner weiß, was er in
diesen Minuten zu tun hat.
Dann passiert etwas, womit in dieser angespannten Situation niemand rechnet. Aus der Gruppe der Evakuierten rennt plötzlich wieder
jemand ins Haus. Just in dem Moment, als die Feuerwehrmänner den letzten Vermissten gerettet haben und das Feuer bekämpfen können. Gott sei
dank ist es kein wirklich heißer Einsatz. Die Männer um Jörg Kelle üben nur, wenn auch unter ziemlich realistischen Bedingungen. "Dass der
Mann ins Haus läuft, ist nicht geplant gewesen", erzählt Kelle. Die Retter müssen noch einmal rein. Der etwas verwirrte Mann hat sich versteckt.
Dennoch wird er gefunden. "Für die Männer war es gut, mit einer überraschenden Situation konfrontiert zu werden", sagt Jörg Kelle.
Dafür seien Übungen da, die Einsatzkräfte zu trainieren, damit im Ernstfall alles wie am Schnürchen läuft.
Jörg Kelle ist zufrieden
mit dem Ergebnis der Übung. Das trifft auch für Annemarie Grütz von der Wohnheimleitung zu. "Wir haben im Heim schon öfter die
Evakuierung geübt. Auch schon nachts. Allerdings noch nie unter so realistischen Bedingungen mit der Feuerwehr", berichtet sie. Das habe viele
wachgerüttelt, die die bisherigen Übungen schon nicht mehr mit dem gebührenden Ernst wahr genommen haben, erzählt Grütz.
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Mitten in der Nacht rückte am Dienstag die Hauptberufliche Wachbereitschaft der Feuerwehr Halberstadt aus. In der Feldstraße 7 musste gegen 1.00 Uhr ein in Flammen stehendes Treppenhaus gelöscht werden. Wie das Polizeirevier gestern Abend berichtete, waren acht Wehrleute mit zwei Fahrzeugen im Einsatz sowie die Besatzung eines Rettungswagens. Zum Glück kam aber niemand zu Schaden. "Brandursache war ein angebranntes Handtuch", sagte Norbert Sprotte vom Revier.
Fünf Einsatzkräfte der Kreisstadt übten gestern auf dem zugefrorenen Halberstädter See für den Ernstfall. "Jetzt zählt jede
Sekunde", treibt Jörg Kelle seine Kameraden an. Drei Männer sitzen für die Eisübung in einem speziellen Eisschlitten-Schlauchboot. Mit
flinken Füßen schieben zwei Feuerwehrmänner das Boot über die zirka zehn Zentimeter dicke Eisschicht. Immer an Bord: die Kettensäge,
um das Eis schneiden zu können und Notleitern. "Ein Einsatz auf dem Eis, ist für uns ein Wettlauf gegen die Zeit" sagt der Leiter der
Wachbereitschaft.
Denn bereits wenige Minuten nach dem Einbrechen wird der Körper durch Unterkühlung steif. Der Eingebrochene muss versuchen, sich
in eine flache Schwimmlage zu bringen und sich aus dieser Lage vorsichtig auf das Eis zu schieben, so der Wehrleiter. Wer sich in diesen Tagen aufs Eis wagt, betritt es
auf eigene Gefahr. "Anders als in Hamburg die Binnen-Alster, wird der Halberstädter See nicht zum Schlittschuhlaufen freigegeben."
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Am 15.01. 2006 gegen 10.40 Uhr kam es auf der B81 zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichen Ausgang.
Zwei PKW Audi sind aus bisher ungeklärter
Ursache auf der Bundesstraße frontal zusammengestoßen. Dabei wurden beide Fahrer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.
Beim Eintreffen der
Rettungskräfte konnte nur noch der Tod beider Fahrer festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde gesichert und durch die Feuerwehr Halberstadt wurde die sofortige
Löschbereitschaft hergestellt. Nach Abschluss der Unfallaufnahme durch die Polizei und weitere Sachverständige wurden die verunfallten Personen, durch die
Feuerwehr, aus den Fahrzeugen befreit. Dazu musste schweres, hydraulisches Rettungsgerät eingesetzt werden. Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr und
den Abschleppdienst beräumt.
Durch die Polizei konnte die Bundesstraße 81 gegen 14.30 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben werden.
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Aus Sicht der Feuerwehr verlief der Jahreswechsel relativ ruhig.
Zu einem Brand in einem leerstehenden Haus, wurde die Hauptberufliche Wachbereitschaft um 01.31 Uhr
gerufen. Aus dem Haus im Westendorf züngelten Flammen. Es brannte im Erdgeschoss des Gebäudes. Das Feuer, dass vermutlich durch Silvesterfeuerwerk
ausgelöst wurde, konnte innerhalb kürzester Zeit gelöscht werden.
Auf dem Fischmarkt im Stadtzentrum brannte um 2.34 Uhr ein Papierkorb. Außerdem
mussten noch zwei Hunde durch die Feuerwehr eingefangen werden.
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