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News 2012


 
09.05.2012Beamtenverhältnis auf LebenszeitHauptberufliche
Wachbereitschaft

Oberbürgermeister Andreas Henke, Fachbereichsleiter Dr. Michael Haase und der stellvertretende Feuerwehrchef Ingo Wetzel beglückwünschten am Mittwoch im Halberstädter Rathaus die drei Feuerwehrkameraden Candy Eitz, Andreas Dietrich und Marcel Weise. Grund dafür war die Übergabe der Ernennungsurkunden zur Umwandlung ihres Beamtenverhältnisses auf Probe in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit. Oberbürgermeister Andreas Henke verwies auf die große Verantwortung, die die Männer das Halberstädter Feuerwehr tragen und dankte ihnen für die engagierte Einsatzbereitschaft, die immer auch mit der Gefahr für die eigene Gesundheit und das Leben verbunden sei.

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08.05.2012THW-BesuchFeuerwehr
Halberstadt

Am letzten Mittwoch besuchten Vertreter des THW-Ortsverbandes Halberstadt die Feuerwache in Halberstadt. Die vom Ortsbeauftragten Thomas Moritz angeführte Delegation folgte damit einer Einladung der Ortsfeuerwehr Halbestadt die im letzten Jahr beim Besuch der Feuerwehr im THW-Stützpunkt ausgesprochen wurden.
Bei dem besuch wurde die Wache in Augenschein genommen und die Helfer vom THW ließen es sich nicht nehmen auch einmal im Korb der Drehleiter auf 30 m hoch zu fahren.
Bei dem Erfahrungsaustausch wurde für den September eine gemeinsame Ausbildung von Helfern des THW und den Feuerwehrkameraden zum Thema Abstützen von einsturzgefährdeten Gebäudeteilen vereinbart. Spätestens im September wird es somit ein Wiedersehen geben.

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05.05.2012Einsatzübung am 04.05. in LangensteinOrtsfeuerwehren

Erstmals ist es uns gelungen die Vorbereitungen dieser Übung geheim zu halten, so das es für alle Kameradinnen und Kameraden eine große Überraschung war, als gegen 18:15 die Meldeempfänger und die Sirenen auslösten.
Nachdem die Kräfte in die Gerätehäuser geeilt waren, wurde ihnen mitgeteilt das es in Langenstein unterhalb des Friedhofes durch spielende Kinder zu einem Waldbrand gekommen ist.
Erschreckend kam hinzu das durch die rasante Brandausbreitung die Kinder vom Feuer eingeschlossen wurden. Durch die rund 40 Kräfte musste aufgrund dieser Lage nicht nur der Waldbrand umfassend bekämpft werden sondern es galt vor allem die Kinder aus dem Gefahrenbereich zu retten.
Die Rettung der Kinder hatte also absoluten Vorrang und wurde durch die Kameraden aus Langenstein schnellstens bewerkstelligt. Zeitgleich wurde durch die Kameraden der Feuerwehren Langenstein und Derenburg eine Wasserversorgung aus dem zur Zeit sehr flachem 500 m entfernten Goldbach hergestellt. Durch die Tanklöschfahrzeuge aus Derenburg und Halberstadt wurde mittlerweile das angenommene Feuer aus Richtung des Friedhofes bekämpft und somit an einer Ausbreitung gehindert. Nachdem alle eingesetzten Kräfte die Brandbekämpfung beendet hatten und schon am Aufräumen waren, gab es noch eine kleine eingebaute Notlage. Den anwesenden Kameradinnen und Kameraden wurde durch die Übungsleitung mitgeteilt das nicht die Kinder Verursacher des Brandes waren, sondern eine Erwachsene Person die seit Beginn des Brandes vermisst war. Daraufhin wurde durch alle Kameradinnen und Kameraden eine lange Suchkette gebildet und das steile Waldgebiet nach dieser Person abgesucht. Nachdem die Person in Form einer 80 Kilogramm schweren Übungspuppe gefunden wurde galt es diese mit Hilfe aller aus dem Übungsgelände zu retten.
Nach Übungsende begaben sich alle Kräfte ins Gerätehaus Langenstein um die Ausrüstung und Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen und die Übung bei einem kleinen von der Feuerwehr Klein Quenstedt vorbereiteten Imbiss auszuwerten.
Aber kaum das alle einen Platz gefunden hatten und das erste Würstchen noch gar nicht ganz gegessen war, zeigte sich das Feuerwehrleute immer und überall mit einem Einsatz rechnen müssen. Galt es doch für die anwesenden Feuerwehrkameradinnen und Kameraden Halberstadts und Langensteins alle Kräfte nochmals zu mobilisieren und über mehrere Stunden den Brand auf dem Wertstoffhof in Halberstadt zu bekämpfen.
Wir möchten uns auf diesem Weg bei den Kameraden der Feuerwehr Klein Quenstedt und den Kameraden Kaselitz und Braumann aus Halberstadt für die Unterstützung und vor vor allem für ihre Verschwiegenheit bedanken.

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26.04.2012Girls Day - Einblick in den Feuerwehr-AlltagFeuerwehr
Halberstadt

Anlässlich des diesjährigen "Girls Days" hatte die Halberstädter Feuerwehr ihre Tore für acht interessierte Mädchen und zwei Jungen aus HaIberstadt geöffnet. Dort hatten sie die Möglichkeit in den Berufsalltag der Feuerwehr hineinzuschnuppem. Feuerwehrmann Michael Franke legte einer Schülerin der "Freiherr von Spiegel Schule" die Ausrüstung eines Kameraden an. Satte 28 Kilogramm wiegen Jacke, Helm, Atemschutzgerät, Maske und Funkgerät. Außerdem konnten die Mädchen und Jungen sehen, was der Fuhrpark der Feuerwehr zu bieten hat, wie die Folgen eines Fettbrandes am besten bekämpft werden können und wie die Rettung mit der Drehleiter funktioniert. Zum "Zukunftstag für Jungen und Mädchen" hatten zahlreiche Betriebe in Halberstadt Schülerinnen und Schüler eingeladen.

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24.04.2012Ausbildung der Ortsfeuerwehr Halberstadt - Wasserentnahme offenes GewässerOrtsfeuerwehr
Halberstadt

Wasserentnahme offenes Gewässer lautete der Auftrag für die Besatzungen der beiden Fahrzeuge am Dienstabend des 24. April. Hier eine kurze Bildgeschichte dazu.

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18.04.2012Marco Brand zum Stadtfeuerwehrwart berufenFeuerwehr
Halberstadt

Marko Brandt wurde am 18. April im Rathaus Halberstadt durch Oberbürgermeister Andreas Henke zum Stadtfeuerwehrwart berufen. Eine vorangestellte Wahl durch alle Leiter der Kinder- und Jugendfeuerwehren führte zu dem eindeutigen Ergebnis. Marko Brandt ist bei der Wachbereitschaft angestellt und seit mehreren Jahren Stadtjugendfeuerwehrwart. Darüber hinaus ist er amtierend als stellvertretender Ortswehrleiter bei der Ortsfeuerwehr im Schachdorf Ströbeck aktiv. Glückwünsche übermittelte auch der Chef der Halberstädter Feuerwehr, Jörg Kelle.

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12.04.2012Kameraden helfen Sommerbad-VereinOrtsfeuerwehren Langenstein und Athenstedt

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz rückten die Kameraden der Feuerwehren Athenstedt und Langenstein am Donnerstag, dem 12.04. aus. Galt es doch heute den Sommerbadverein Langenstein bei der Reinigung des Sommerbades Langenstein zu helfen. Aufgabe der Feuerwehren war es mit der neuen Tragkraftspritze aus Athenstedt und einigen Strahlrohren die Reinigungsarbeit im großen Becken des Sommerbades zu unterstützen. Durch die vielen fleißigen Helfer von Feuerwehr und Bevölkerung konnte das Becken erstmals in einer Rekordzeit von 1,5 Stunden gereinigt werden. Für die hervorragende Unterstützung möchte sich die Feuerwehr Langenstein auf diesem Wege nochmals bei den Kameraden der Feuerwehr Athenstedt bedanken.

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15.04.2012Am 26.04.2012 ist Girls DayFeuerwehr
Halberstadt

Am Donnerstag den 26.04.2012 ist in Sachsen-Anhalt Girls Day - Mädchen - Zukunftstag, an dem sich auch Jungen und Mädchen, der Klassenstufen 5 bis 10, in Halberstadt beteiligen können. Es gibt ein zentrales Angebot der Stadtverwaltung Halberstadt. Wer Interesse hat, einen Einblick in die Arbeiten der Feuerwehr zu bekommen, hat an diesem Tag in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr bei der Feuerwehr Halberstadt, Am Breiten Tor 2, die Möglichkeit dazu.
Interessierte können sich vorab bei der Personalabteilung der Stadt Halberstadt, Petershof 49 unter der Telefonnummer 03941/551120 anmelden.

Quelle: Generalanzeiger

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07.04.2012Osterfeuer auf der Halberstädter JahnwieseOrtsfeuerwehr Halberstadt

10 fleißige Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 31 Einsatzkräfte und Helfer waren ab 16.00 Uhr mit der Vorbereitung und Aufstellen des Osterfeuers und der Versorgungsstände beschäftigt. Der Spielmannzug Harsleben führte musikalisch den Fackelumzug an. Die Jugendfeuerwehr und die Umzugsteilnehmer entzündeten danach mit ihren Fackeln das Osterfeuer. Es folgten trotz der angesagten Wetterlage, welche sich zum Glück nicht bestätigt hatte, und der Großveranstaltung in Blankenburg doch immerhin ca. 500 Gäste unserer Einladung.
Dank allen Helfern, Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, Einsatzkräften und dem Spielmannzug Harsleben für ihren Einsatz.

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07.04.2012Jens Zimmermann zum Wehrleiter der Ortsfeuerwehr Sargstedt berufenOrtsfeuerwehr
Sargstedt

Die Freiwillige Feuerwehr Sargstedt hat einen neuen Leiter: Die Mitglieder des Ortschaftsrates beriefen in ihrer jüngsten Sitzung Jens Zimmermann offiziell für sechs Jahre in diese Funktion.
Der 45-Jährige gehört der Feuerwehr Sargstedt seit 1983 an und fungiert bereits seit dem gesundheitsbedingten Ausscheiden von Vorgänger Hanno Meißner vor zwei Jahren als Wehrleiter. Aufgrund eines noch fehlenden Lehrgangs war die Berufung damals zunächst für zwei Jahre erfolgt. Da Jens Zimmermann nunmehr alle für diese Funktion nötigen Zertifikate nachweisen kann, wurde der Löschmeister für die reguläre sechsjährige Dienstzeit in diese Funktion berufen.
Die einheitliche Feuerwehrsatzung wurde mit Beschlussempfehlung in den Stadtrat weitergeleitet.

Quelle: Volksstimme

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06.04.2012Feuerwehr Halberstadt bei FacebookFeuerwehr
Halberstadt

Seit dem 06.04.2012 verbreitet die Feuerwehr Halberstadt mit allen angeschlossenen Ortsfeuerwehren sowie den Jugend- und Kinderfeuerwehren, Infos über ihre News, Einsätze und Aktivitäten auch auf Facebook.
Gleich ausprobieren und hier klicken.

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28.03.2012Feuerwehr Halberstadt übt die Rettung von Kindern und den Löscheinsatz in der Kita "Kinderland"Ortsfeuerwehr Halberstadt

Gellende Hilferufe schallen aus dem Fenster in der obersten Etage des "Kinderland". In der Tagesstätte warten neun Kinder und drei Erwachsene auf ihre Rettung aus dem brennenden Gebäude. Als endlich die Drehleiter hochfährt, wächst die Anspannung.
Tränen kullern, plötzlich ist die Angst zu groß. Zwei Jungs halten sich die Ohren zu, der durchdringende Piepton ist nervtötend. Dann hat Christian Heyer den Korb der Drehleiter dicht an das geöffnete Fenster gebracht. Melanie Kohlmeister klettert raus, kommt zu den Kindern, spricht beruhigend auf sie ein. Die hibbeligen Jungs rufen laut durcheinander, dann ist klar, wer als erster mit nach unten darf. Alexander Nachtigall und Johannes Klietz krabbeln, sicher gehalten von Melanie Kohlmeister und Joachim Roland, in den Metallkorb und erreichen kurz darauf sicheren Boden. Sie werden sofort von anderen Feuerwehrleuten in Empfang genommen und zur Verletztensammelstelle gebracht. Dort warten schon die Eltern der neun Mutigen und strahlen mit den stolzen Kindern um die Wette. Sechsmal noch kommt der Korb nach oben, dann sind Alina Hoppe, Luis Eskar, Jan Lüttge, Julian Webel, Hermann Tunsch, Max Büchel und Jakob Klietz in Sicherheit. Mit den Sechs- bis Zehnjährigen schweben auch Erzieherin Monika Braune, Hausmeister Joachim Roland und Kita-Leiterin Yvonne Selle nach unten.
Derweil haben die Männer und Frauen der freiwilligen Feuerwehr viele Schläuche ausgerollt und zusammenmontiert, sind die Suchtrupps im völlig verqualmten Keller der Kindertagesstätte unterwegs, um den vermissten Monteur zu finden. Gesichert durch eine schmale Leine und den Löschschlauch in der Hand, kriechen sie durch Treppenhaus und Flur, immer mit einer Hand an der Wand, um sich zu orientieren. Sehen können sie in dem dichten Rauch nichts. Relativ schnell ist der Mann gefunden. Eine halbe Stunde später wird er achtlos auf dem Fußboden liegen - ist es doch eine menschenähnliche Puppe, wie es üblich ist bei Einsatzübungen. Da war die Überraschung, dass tatsächlich Kinder gerettet werden müssen, schon groß bei den Kameraden. Sie haben sich vom Geschrei der Kinder nicht aus der Ruhe bringen lassen und besonnen ihr Vorgehen abgestimmt.
Als der Rauch sich verzogen hat, zeigt Einsatzleiter Thomas Dittmer stolz auf neongelbe Bänder an den Klinken einiger Kellertüren. "Das haben die Kameraden toll gemacht. Dadurch wusste der nachfolgende Suchtrupp, welche Räume schon erkundet waren", erklärt er. In der Auswertung gibt es viel Lob, aber auch klare Übungsaufträge für die nächsten Ausbildungsabende. "Dazu machen wir das schließlich", sagt Dittmer, "um zu lernen und zu sehen, wo wir noch besser werden müssen."
Ein Ansatz, der die Eltern freut. Im Vorfeld der Übung war ihnen erklärt worden, was in der Kindertagesstätte geplant ist. "Ich bin positiv überrascht, dass eine solche Übung stattfindet", sagt Olaf Klietz, "schließlich besteht ja die reale Gefahr, dass es auch in einer Kita mal brennt." "Dann ist es gut, wenn die Kinder die Abläufe im Notfall schon kennen", ergänzt seine Ehefrau Sandy. Die Eltern von Jakob und Johannes beobachten, wie die der anderen beteiligten Hort- und Kindergartenkinder, das Geschehen. Auch Kita-Leiterin Yvonne Selle ist begeistert von der Übung. "Die Idee mit der realistischen Kinderrettung hatte Herr Karger", sagt sie. Der Amtsleiter für Schulen, Kindereinrichtungen, Sport der Stadt hatte dabei im Sinn, dass sich so vielleicht Kinder für die Feuerwehrarbeit engagieren.
Die Übung zeigte zudem, dass die Brandschutztechnik im "Kinderland" funktioniert: Die Rauch- und Wärmeabzugsanlage sprang an, schloss Brandschutztüren und öffnete Lüftungsfenster - damit der Qualm rasch abziehen konnte.

Quelle: Volksstimme

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19.03.2012Tiergarten und Ortsfeuerwehr Halberstadt laden zum OsterfeuerOrtsfeuerwehr
Halberstadt

Die Vorbereitungen laufen und es werden keine Mühen gescheut diesen Abend wieder zu einem Erlebnis werden zu lassen. Traditionell wird sich am Samstag, den 07. April um 19.00 Uhr bei schönstem Wetter und musikalischer Begleitung durch den Spielmannzug Harsleben der Fackelumzug vom Spiegelsbergengut in der Kirschallee zur Jahnwiese in Bewegung setzten. Dort wird bei Ankunft des Umzuges das Feuer entzündet und an den Versorgungsständen darf wieder Energie getankt werden.
Wir wünschen ob Groß oder Klein, allen Teilnehmern viel Spaß und ein Frohes Osterfest.

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15.03.2012Förderverein St. Florian hilft den Wehren im Stadtgebiet mit Geld und WerbungFörderverein
St. Florian

Feuerwehr ist wichtig, sind sich die 148 Mitglieder des Feuerwehr Fördervereins St. Florian einig. Deshalb unterstützen sie auch in diesem Jahr die Arbeit der Wehren in der Stadt auf vielfältige Weise.
Brot für einen guten Zweck, Lutz Albrecht hat damit Erfahrung. Der Chef eines Halberstädter Bäckerunternehmens ist zugleich Mitglied im Förderverein der städtischen Feuerwehr und so lag es nahe, ein Floriansbrot zu backen. "Und weil das im vergangenen Jahr so gut lief, wird es auch in diesem Jahr angeboten", sagt Stefan Walther, "und wieder gehen 20 Cent von jedem Brot in die Vereinskasse." Der Vereinschef freut sich, kam doch 2011 durch den Brotverkauf eine (aufgerundete) Spende von 1000 Euro für die Jugendwehren zusammen.
Die Jugendarbeit zu fördern, ist einer der Schwerpunkte, denen sich der Verein seit Jahren widmet. "Immerhin haben wir in einigen Ortswehren gar keine Kinder- und Jugendwehr, da besteht Nachholbedarf", ist sich Walther sicher. Deshalb freut er sich, dass es in Emersleben wieder eine Kinder- und eine Jugendwehr gibt, vor allem dank des Engagements von Melanie Kohlmeister. "Die Feuerwehren leisten eine wichtige Arbeit, deshalb muss der Nachwuchs gesichert werden. Und dabei helfen wir gerne", betont der Vereinschef.
So berichtete er während der jüngsten Jahresversammlung des Fördervereins über die Mittelverwendung - alle Kinder- und Jugendwehren im Stadtgebiet kamen in den Genuss von Zuschüssen, der Verein finanzierte Feuerwehrjacken für die Jugendlichen, bezahlte Ausrüstungsmaterial für den sportlichen Wettkampf "Löschangriff nass" für die Jugendwehren und sicherte ebenfalls wieder das große Zeltlager der Jugendwehren in Almke ab. "Da verbringen rund 80 Kinder und Jugendliche und 20 Erwachsene gemeinsam drei Tage bei Wolfsburg. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und neben der fachlichen Arbeit ist für Kinder und Jugendliche auch wichtig, gemeinsam Spaß zu haben", begründet Stefan Walther das Engagement des Vereins. Immerhin bezahlt der Förderverein dieses Zeltlager fast komplett allein. "Das ist wie alle andere Unterstützung nur möglich, weil wir jedes Jahr Unternehmen finden, die auf unsere Bitten reagieren und spenden", so Walther weiter, "dafür sind wir sehr dankbar".
Über die Mitgliedsbeiträge wären die nennenswerten Zuschüsse für die Wehren nicht zu finanzieren, schließlich liegt der Jahresbeitrag bei sechs Euro. "Wir haben uns bewusst für so niedrige Mitgliedsbeiträge entschieden, damit wirklich jeder auch mitmachen kann in unserem Verein. Und gegen die Feuerwehr kann ja eigentlich niemand etwas haben. Die 186 Aktiven, die in den acht freiwilligen Wehren im Stadtgebiet tätig sind, helfen Leben zu retten und Sachwerte zu schützen", erklärt der Vereinschef und hofft, dass sich weitere Menschen entschließen, mitzuwirken. So haben sich bereits Langensteiner Wehrleute zur Mitgliedschaft entschlossen, in den anderen "neuen" Ortsteilen konnte man noch keine neuen Mitglieder werben, berichtet der Halberstädter. Dennoch ist er stolz, das der seit 14 Jahren existierende Verein mittlerweile 148 Mitglieder und acht Firmen als kooperative Mitglieder zählt.
Neben der materiellen und finanziellen Unterstützung leiste der Verein auch eine wichtige Öffentlichkeitsarbeit für die Wehren im Stadtgebiet. Dabei helfen neben Infomaterial auch der kleine Feuerlöschtrabi und die "Goldene Pumpe", der fahrbare kleine Biertresen, der auf vielen Veranstaltungen gern genutzt wird.
Das ehrenamtliche Engagement der Wehrleute könne kaum hoch genug eingeschätzt werden, begründet Walther auch sein Engagement im Förderverein. Und nennt eine erstaunliche Zahl: 322 Menschen verschiedener Altersgruppen sind in den Feuerwehren der Stadt registriert - als hauptberufliche und ehrenamtliche aktive Einsatzkräfte, in den Jugend- und Kinderwehren sowie in den Altersabteilungen.

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05.03.2012Grundlehrgang erfolgreich abgeschlossenOrtsfeuerwehren

Am Montag den 05.03.2012 beendeten 13 Feuerwehrfrauen und Männer aus dem Landkreis Harz erfolgreich einen Grundlehrgang, welcher am 30.01.2012 begann und in der Feuer- und Umweltwache Halberstadt durchgeführt wurde.
Neben den Rechtsgrundlagen, den Unfallverhütungsvorschriften, Gerätekunde, Fahrzeugkunde, Erste-Hilfe und Verhalten bei Gefahren, waren auch vielerlei weitere theoretische und praktische Ausbildungsstunden abzuleisten, so auch das Training eines Löscheinsatzes sowie die technische Hilfeleistung.

Die Lehrgangsteilnehmer kamen aus den Ortsfeuerwehren:

Den Ausbildern gilt ein besonders herzliches Dankeschön, denn Diese vermittelten den Lehrstoff der Ausbildung auch in ihrer Freizeit und gestalteten die unterschiedlichen Themen sehr interessant und abwechslungsreich.

Melanie Kohlmeister

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04.03.2012Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr LangensteinOrtsfeuerwehr Langenstein

Kürzlich führte die Ortsfeuerwehr Langenstein ihre Jahreshauptversammlung durch. Aufgrund der großen Mitgliederzahl und der erstmals mit eingeladenen Ehepartner konnte diese nicht wie gewohnt im Gerätehaus der Ortsfeuerwehr stattfinden, sondern musste stattdessen auf den Saal des "Schützenhauses" ausgewichen werden. Vor einem vollen Saal konnte durch den Ortswehrleiter Sebastian Rindert nach Eröffnung der Versammlung eine rundweg positive Bilanz für das Jahr 2011 gezogen werden.
38-mal mussten die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr zum Gerätehaus eilen um Mensch und Tier aus einer Gefahr zu retten, oder diese im Vorfeld abzuwenden. Galt es doch im Jahr 2011 nicht nur 10-mal Hilfe nach Verkehrsunfällen und Sturmschäden zu leisten, sondern es mussten durch die Kameraden auch 13 Brände bekämpft werden. Besonders in Erinnerung blieben den Kameraden nicht nur der große Waldbrandeinsatz in Cattenstedt am 10.05. und der Sturmschadeneinsatz am 13.09. in Peißen, handelte es sich doch um 2 der zeitaufwendigsten Einsätze in den letzten Jahren.
Aber nicht nur zu den Einsätzen trafen sich die Kameradinnen und Kameraden im Gerätehaus, galt es doch sich in mühevollen 1.516 Stunden das Wissen für den Einsatzdienst zu erwerben. Hier wurde durch die teilnehmenden Kameraden die Heißausbildung in Helmstedt als besonders lehrreich eingeschätzt. Denn hier musste unter Anleitung nicht nur ein sehr heißer Raum auf Vermisste abgesucht werden, sondern es galt darüber hinaus auch einen Flashover zu überleben und diesen auch zu bekämpfen. Bei dieser Gelegenheit kamen die jungen Kameraden erstmals mit einem richtig großen heißen Feuer in Berührung und lernten sehr schnell Ihre Grenzen kennen.
Im Anschluss an die Jahresbilanz konnten die Kameraden Marty-Richard Berg, Kurt Maul, Dennis Schünke und Tony Rindert zu Feuerwehrmännern und Andreas Berg zum Hauptfeuerwehrmann befördert werden. Weiterhin konnte der Kamerad Maik Boog für seine 10-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden. Als Letztes wurde dem Kameraden Jörg Kelle stellvertretend für alle Kameraden der Hauptberuflichen Wachbereitschaft durch die Ortsfeuerwehr Langenstein für ihren unermüdlichen Einsatz mittels eines Präsentkorbes gedankt.

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03.03.2012Feuerwehrchef Harald Böer geht nach 38 Jahren in den RuhestandHauptberufliche Wachbereitschaft

38 Jahre lang war der Langensteiner Harald Böer bei der Halberstädter Berufsfeuerwehr im Einsatz. 26 davon leitete er deren Geschicke als Feuerwehrchef. Gestern wurde Harald Böer von Oberbürgermeister Andreas Henke offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Natürlich standen die Gratulanten bei einem solchen Anlass Schlange. Ganz wird Böer der Halberstädter Feuerwehr aber nicht den Rücken kehren. Als ehrenamtlicher Stadtwehrleiter bleibt er den Halberstädter Kameraden noch mindestens bis zum Jahr 2016 erhalten. Zudem möchte er sich weiterhin im Feuerwehr-Förderverein "St. Florian" und im Ortschaftsrat Langenstein engagieren. Für sein großes Hobby, das Angeln, wird er aber wohl dennoch genug Zeit finden. Als Anerkennung seiner Leistung durfte sich Harald Böer gestern nicht nur in das goldene Buch der Stadt Halberstadt eintragen, er wurde auch mit dem Ehrenstern in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

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01.03.2012Jörg Kelle Nachfolger von Harald BöerHauptberufliche Wachbereitschaft

Jörg Kelle ist der Nachfolger von Harald Böer und damit der neue Chef der Halberstädter Feuerwehr. Der 51jährige gehört seit 1977 der Freiwilligen Feuerwehr Halberstadt und seit 1982 der Berufsfeuerwehr Halberstadt an.
Seinen Abschluss als Ingenieur für Brandschutz absolvierte er in der Zeit von 1984 bis 1987 über ein Studium an der Feuerwehr-Fachschule in Heyrothsberge.
Darüber hinaus ist Brandamtsrat Jörg Kelle Prüfingenieur für Brandschutz und seit 1991 Leiter der Hauptberuflichen Wachbereitschaft.

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28.02.2012Vorgehen im BrandraumOrtsfeuerwehr Halberstadt

Vorgehen im Brandraum - so hieß das Thema am Abend des 28.02., zur Ausbildung in der Ortsfeuerwehr Halberstadt und 23 Einsatzkräfte waren beteiligt auf der einen oder anderen Seite. In der Kühlinger Straße 34 galt es das Treppenhaus und alle Wohnungen nach Personen abzusuchen, 2 Personen durch das Treppenhaus zu retten, im 3. OG den Brand zu löschen und im 4. OG eine Person über die Drehleiter zu retten. Dazu mussten aber auch Schlauchleitungen verlegt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden.
Kleine Fehler, fast profimäßig so die Auswertung der Verantwortlichen. Es war zwar sehr anstrengend aber mal ganz etwas anderes sich in so einem Wohnblock auszupauern, so die Meinung der Mannschaft. Cool fand Kathrin Kaselitz die Ausbildung. Dank für die hohe Einsatzbereitschaft.

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24.02.2012Erste Gemeinsame Ausbildung der Jugendfeuerwehren aus Halberstadt und EmerslebenJugendfeuerwehren Halberstadt und Emersleben

Am Freitag, den 24.02.12 fand von 16 bis 18 Uhr die erste gemeinsame Ausbildung der Jugendfeuerwehren Halberstadt und Emersleben statt. Die Jugendlichen erlernten an 3 verschiedenen Stationen Knoten, Stiche und Bunde. Ausbilder waren an diesem Tag Sven Leistner, Martin Schulz und Melanie Kohlmeister.
Die Jugendlichen hatten viel Spaß und Freude, konnten sie doch ihr bisheriges Wissen unter Beweis stellen und sich neues Wissen aneignen. Die 3 Stationen teilten sich wie folgt auf: Einbinden von Geräten (Martin Schulz), Einbinden einer Bockleiter (Sven Leistner) sowie allgemeine Knotenkunde (Melanie Kohlmeister).
Die gemeinsamen Ausbildungen der Jugendfeuerwehren sollen nunmehr aller 14 Tage im Wechsel in Halberstadt und Emersleben stattfinden. Die erste gemeinsame Ausbildung war ein voller Erfolg.

Melanie Kohlmeister

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15.02.2012Ingo Wetzel zum Brandoberinspektor ernanntFeuerwehr Halberstadt

Ingo Wetzel, Sachgebietsleiter Technik für Brandschutz und Hilfeleistung der Stadt Halberstadt (Mitte), wurde am 15.02.2012 im Rathaus der Stadt durch Oberbürgermeister Andreas Henke unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe zum Brandoberinspektor ernannt.
Glückwünsche gab es auch von Jörg Kelle, Stellvertreter des Leiters der Halberstädter Feuerwehr. Ingo Wetzel ist seit 1990 als Mitarbeiter für den Brandschutz im Stadtgebiet tätig. Parallel dazu legte er 1991 während des Beschäftigungsverhältnisses die Laufbahnprüfung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst bei der Stadt Wolfsburg ab. Im Jahr 2008 schloss er erfolgreich die Laufbahnprüfung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst ab. Somit erfüllt er wichtige Voraussetzungen hinsichtlich der Befähigung für die Laufbahn feuerwehrtechnischer Dienst, was durch das Finanzministerium des Landes Sachsen-Anhalt entsprechend bestätigt worden ist.

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Feb. 2012Athenstedter Kameraden ziehen BilanzOrtsfeuerwehr Athenstedt

Der erste Einsatz des vergangenen Jahres führte die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Athenstedt am 3. Februar ausgerechnet in das Haus des Wehrleiters Michael Wissel. Im Schornstein des Wohnhauses entzündete sich damals ein Brand, der jedoch recht schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Die Ortswehr Athenstedt musste 2011 noch zu drei weiteren Bränden ausrücken. "Ein durchschnittliches Jahr, mit 808 Übungsstunden. An den 27 Dienstabenden nahmen durchschnittlich zwölf Kameraden teil. Unsere Mitgliederstärke liegt konstant bei 20, auch wenn die Besetzung im vergangenen Jahr wechselte", berichtete Wissel auf der Jahreshauptversammlung im Gerätehaus.
Er erinnerte an die Höhepunkte des vergangenen Jahres wie die Fahrzeugübergabe am 17. Dezember und daran, dass "Kameradschaftspflege wichtig" sei. Neben den Übungen, Einsätzen und Absicherungen standen 2011 ebenfalls Vergnügungen auf dem Plan der Brandlöscher, wie das Mai- und Herbstfeuer, sowie erstmalig der Weihnachtsmarkt.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Steffen Görke und Henrik Glaetzer zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Außerdem erhielten Manuel Schmidt, Christian Jung, sowie Nadine Rusteberg Urkunden und Ehrennadeln für ihre zehnjährige Mitgliedschaft in der Athenstedter Wehr. "Es freut mich, heute die zu ehren, die diesen langen Zeitraum der Feuerwehr die Treue gehalten haben, und hoffe, dass sie sich auch zukünftig engagieren werden", sagte Harald Böer, Stadtwehrleiter aus Halberstadt, bei der Übergabe. Er appellierte, die Jugendarbeit nicht zu vernachlässigen: "Unser Hoffnung liegt bei den Kindern". Der stellvertretende Ortsbürgermeister Norbert Schmidt dankte den Freiwilligen für ihren Einsatz.
Den Abend ließen die Feuerwehrleute in gemütlicher Runde ausklingen. Ihr Mitglied Nick Holzmann, ein gelernter Koch, sorgte für die kulinarischen Genüsse.

Quelle: Volksstimme

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 Ortsfeuerwehr Halberstadt geht badenOrtsfeuerwehr Halberstadt

Keine Sorge, das war alles ganz anders.
Trotz der eisigen Temperaturen draußen, kämpften die Aktiven am letzten Dienstabend gern im und mit dem Wasser. Sehr lustig und spaßig ging es dort im Sealand zu, wie man den Fotos entnehmen kann.

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09.02.2012Feuerwehrchef Harald Böer geht in den RuhestandFeuerwehr Halberstadt

Feuerwehrchef Harald Böer ist in Halberstadt bekannt wie der sprichwörtlich bunte Hund. Am Mittwoch, dem 29. Februar, wird Harald Böer, hauptberuflich langjähriger Leiter der Halberstädter Feuerwehr und ehrenamtlicher Stadtwehrleiter aller acht Ortswehren, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Neben Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke (Linke) werden an diesem Tag ab 11 Uhr im Freizeit- und Sportzentrum (FSZ) in der Gaststätte "Boris' Wohnzimmer" eine Vielzahl von Feuerwehrkameraden und Gratulanten aus Politik, Wirtschaft und dem gesellschaftlichen Leben der Stadt erwartet. Harald Böer, seit 1974 Mitglied der Feuerwehr Halberstadt, wird jedoch auch über den Ruhestand hinaus ehrenamtlich als Leiter der Ortswehren tätig bleiben.


Quelle: Volksstimme

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Feb. 2012Ortsfeuerwehr Klein Quenstedt hatten ihre JahreshauptversammlungOrtsfeuerwehr Klein Quenstedt

Zwar musste die Ortsfeuerwehr Klein Quenstedt im vorigen Jahr nur zu zwei Einsätzen ausrücken - die Mitglieder setzen jedoch weiter auf Aus- und Weiterbildung.

Die 18 aktiven Mitglieder der Feuerwehr haben im vorigen Jahr 624 Dienst- und Ausbildungsstunden geleistet, hieß es jüngst bei der Jahreshauptversammlung. Hinzu kamen noch 213 Stunden als Brandsicherheitswachen. Neben der Ausbildung am Standort, so betonte der 51-jährige Ortswehrleiter Edgar Nose, sei der gemeinsame Ausbildungstag aller Halberstädter Ortsfeuerwehren ein Höhepunkt gewesen. Auch 2012 werde sich die Wehr daran beteiligen.
Das abgelaufene Jahr wurde auch genutzt, um am Institut für Brand- und Katastrophenschutz in Heyrothsberge Fortbildungslehrgänge zu absolvieren. So habe Brandmeister Edgar Nose den Lehrgang "Einsatzrecht" erfolgreich absolviert. Die Kameraden Christian Gers und Thomas Tunsch hätten in einem Brandübungshaus ersten Erfahrungen mit einer realen Brandbekämpfung machen können.
"Trotz der Tatsache, dass unsere Wehr an den Wochentagen leider nicht die erforderliche Einsatzstärke erreicht, brauchen die Einwohner nicht befürchten, im Bedarfsfall keine Hilfe zu bekommen. Die Unterstützung mit den anderen Wehren im Stadtgebiet ist so organisiert und abgestimmt, dass immer ausreichend Personal und Technik zur Verfügung steht", versicherte der anwesende Stadtwehrleiter Harald Böer.
Die Übertragung von Aufgaben an die Feuerwehr habe bei der Stadtwehr zu einer Spezialisierung geführt. So sei den Ortsfeuerwehren Klein Quenstedt und Sargstedt die Bildung einer Versorgungsgruppe übertragen worden. Dieser Trupp versorge nicht nur die eigene Mannschaft bei längeren Einsätzen, sondern im Bedarfsfall auch betroffene Opfer, skizzierte Böer die Aufgaben.
Stolz sind die Klein Quenstedter auf ihre seit vielen Jahren kontinuierliche Arbeit in der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Sichtlich stolz berichtete Jugendfeuerwehrwartin Mandy Viering davon, dass die Jugendfeuerwehr gegenwärtig neun Mitglieder zähle. Der Kinderfeuerwehr "Kleine Feuerlöscher" gehörten zwölf Mädchen und Jungen an.
Viering erinnerte in ihrem Rechenschaftsbericht an zahlreiche Aktivitäten im vergangenen Jahr. "Der Höhepunkt war, wie in jedem Jahr, das Stadtzeltlager in Almke bei Wolfsburg. Trotz massiven Dauerregens verlebten die Kinder dort vier tolle Tage." Kritische Worte äußerte sie in Richtung Kreisjugendfeuerwehr. Der Ausschuss der Kreisjugendfeuerwehr, so ihre Kritik, mache es sich zu leicht. Es würden fast keine Veranstaltungen angeboten, es werde zwar viel geredet aber zu wenig getan.
Neben den klassischen feuerwehrspezifischen Veranstaltungen waren die Mitglieder der Ortswehr 2011 auch bei vielen Höhepunkten im Ort aktiv. So haben sie in ihrem Gerätehaus drei Blutspendeaktionen organisiert und beim Spendeablauf geholfen. In Zusammenarbeit mit dem Heimatverein wurde das Maifeuer organisiert.
Ortsbürgermeister Hubertus Baer hob in seinem Grußwort zur Jahreshauptversammlung hervor, dass die Aktivitäten der Wehr ganz wesentlich zur Bereicherung des kulturellen Lebens im Ortsteil beitrügen. "Insbesondere die Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehr trägt mit dazu bei, dass unsere Kinder einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgehen können", so Baer.
Nach dem Absolvieren der geforderten Lehrgänge wurden Christian Gers zum Feuerwehrmann und Thomas Tunsch zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Überdies wurde Alexander Rößling von Edgar Nose und dem Sachgebietsleiter Feuerwehr, Ingo Wetzel, zum Löschgruppenführer berufen.

Quelle: Volksstimme

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03.02.2012Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr HalberstadtOrtsfeuerwehr Halberstadt

Der schwer erkrankte Feuerwehrmann Wolfgang Böttcher (56) ist auf dem Weg der Besserung - auch Dank des Engagements seiner Halberstädter Kameraden findet er zurück ins Leben. Böttcher hatte im vergangenen Jahr eine erschreckende Diagnose erhalten: Leukämie. Um ihn bei der Suche nach einem geeigneten Knochenmarkspender zu helfen, hatten die Feuerwehrleute im September zur Typisierung aufgerufen - mit Erfolg.

Während der Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr bedankte sich Ortswehrleiter Thomas Dittmer für die Hilfsbereitschaft sowie die Unterstützung, die Böttcher entgegengebracht wurde. "Was daraus entstand, war gelebte Kameradschaft weit über die Grenzen der Feuerwehr und unserer Stadt hinaus", erklärte Dittmer. Die Hilfe war einfach überwältigend? Wie der Ortswehrleiter ergänzte, sei Wolfgang Böttcher auf dem Weg der Besserung. "Der Wolfgang hat die Transplantation gut überstanden."
Weniger erfreulich blieb Dittmers Bilanz über die Neuzugänge und Abgänge der Wehr. "Wir mussten bei sechs Zugängen elf Abgänge verkraften. Betrachtet man die erschreckende Einwohnerentwicklung in der Stadt, so ist ein Halten des Niveaus schon als Erfolg zu werten", fasste er zusammen. Die Bedeutung der ehrenamtlichen Wehr spiegelte sich in der Anzahl ihrer Einsätze im vergangenen Jahr wider. 52 Mal wurden die Kameraden alarmiert, wobei es sich in 28 Fällen um Brandeinsätze handelte. Wie schon in seiner Rede beim Neujahrsempfang betonte Oberbürgermeister Andreas Henke während der Diskussionsrunde die Notwendigkeit des Löschzugs: "Die Feuerwehr ist eine unverzichtbare Hilfe. Das ganz besondere ist, dass Sie im Ehrenamt unter Gefährdung der eigenen Gesundheit andere Leben und Sachwerte retten" erklärte er.
Um so wichtiger erscheint die Sicherung des Nachwuchses. Diese befindet sich momentan in einer schwierigen Phase, wie Dittmer erklärte. Bedingt durch berufliche sowie familiäre Veränderungen hatten einige der Kameraden im vergangenen Jahr ihr Amt aufgeben müssen. Um so erfreulicher war die Auszeichnung Sven Leistners, der für seine besondere Leistung im Löschzug die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr des Landesfeuerwehrverbandes Sachsen-Anhalt erhielt.
Lob äußerte Dittmer für die Entwicklung bei den Atemschutzgeräteträgern. Derzeit sind 17 Kameraden der ehrenamtlichen Feuerwehr aktive Träger. "Hinzu kommt noch, dass gerade dieser Gruppe ein Großteil der besonders aktiven Mitglieder mit einer hohen Dienstteilnahme angehören", stellte der Ortswehrleister fest. Entspannung stellte sich in dem Bereich der Führungskräfte ein, was zum einen an drei neugesetzten Gruppenführern sowie der aktiveren Alarmteilnahme liegt. "Das heißt aber nicht, dass das Problem endgültig gelöst ist. Tagsüber sind berufsbedingt nicht immer die drei mindestens notwendigen Gruppenführer so schnell verfügbar wie es wünschenswert wäre", so der Ortswehrleiter.

Beförderungen

Ehrung mit dem Abzeichen für Treue Dienste

Ehrennadel der Jugendfeuerwehr

Quelle: Volksstimme

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Feb. 2012Ortsfeuerwehr Emersleben legt Jahresbericht vorOrtsfeuerwehr Emersleben

"Trotz einiger personeller Probleme sind wir auf einem guten Weg." Diese Einschätzung formulierte Ortswehrleiter Thomas Küppers während der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Emersleben. Gleichwohl bleiben die Themen Personalausstattung und Nachwuchsgewinnung weiter im Fokus der Arbeit der ehrenamtlich tätigen Brandschützer, betonte Küppers.
Aktuell zähle die kleine Ortswehr lediglich 14 Mitglieder im aktiven Einsatzdienst, erinnerte der Oberbrandmeister. Folglich sei es unmöglich, die Einsatzbereitschaft einer kompletten Löschstaffel mit sechs Angehörigen rund um die Uhr personell zu gewährleisten. "Dennoch müssen die Einwohner in unserem Halberstädter Ortsteil keineswegs befürchten, dass im Ernstfall keine Hilfe von der Feuerwehr kommt", betont der Wehrleiter. Auch im zurückliegenden Jahr habe sich die abgestimmte Ausrückeordnung mit der Feuerwehr Halberstadt bewährt - dadurch sei stets gesichert gewesen, dass ausreichend Personal vorhanden war.
Unterm Strich wurde die Ortsfeuerwehr Emersleben im Jahr 2011 zu 14 Einsätzen gerufen. Dabei, so Küppers mit Blick auf die Einsatzstatistik, habe es sich um das Absichern von zwei Verkehrsunfällen und die Beseitigung eines Sturmschadens gehandelt. Obendrein sei die Wehr zu acht Fehlalarmen - ausgelöst von automatischen Brandmeldeanlagen im Gewerbegebiet - ausgerückt. "Überdies wurden unsere Mitglieder zu einem Dachstuhlbrand in Schwanebeck sowie zu zwei Großbränden in Halberstadt hinzugerufen", erinnerte der 52-jährige Wehrleiter.
Damit sei erneut deutlich geworden, dass die Ortswehr trotz ihrer vergleichsweise dünnen Personaldecke unverzichtbarer Bestandteil im Rettungs- und Hilfeleistungsnetz ist.
Besonders erfreut zeigte sich Wehrleiter Küppers mit Blick auf die Entwicklung bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr, bei der es wieder bergauf gehe. Im vergangenen Jahr seien verschiedene Veranstaltungen organisiert worden, um Kinder und Jugendliche für die Mitarbeit bei der Feuerwehr zu gewinnen - mit Erfolg, wie Küppers zufrieden hervorhob.
"Von besonderer und ganz entscheidender Bedeutung war es, die Kameradin Melanie Kohlmeister von der Halberstädter Feuerwehr für die Tätigkeit als Jugendfeuerwehrwartin in Emersleben zu gewinnen." Ein Wechsel, dessen positive Auswirkungen nicht lange auf sich warten ließen: Mit 14 Mitgliedern in der Kinder- und Jugendfeuerwehr sei nun wieder ein kontinuierliches Arbeiten möglich.
Dabei setzen die Emerslebener Wehrmitglieder bewusst auf die Zusammenarbeit mit Feuerwehren in der Nachbarschaft, wie Thomas Küppers betont: "Bei unserem Schnuppertag haben wir uns mit der Feuerwehr in Groß Quenstedt zusammengetan." "Diese Kooperation und Zusammenarbeit trägt Früchte und hilft letztlich beiden Feuerwehren", betonte auch der Groß Quenstedter Wehrleiter Eric Walter in seinem Grußwort an die Kameraden im Nachbarort.
"Mit Jeniffer Wege und Tobias Hafert haben wir zwei neue Mitglieder gewinnen können", bilanzierte Küppers zufrieden. Das Duo habe vor wenigen Tagen die Ausbildung zur Truppfrau und zum Truppmann begonnen.
Aber nicht nur die unmittelbare Feuerwehrarbeit stand 2011 im Mittelpunkt der Aktivitäten. Große Unterstützung leisteten die Angehörigen der Ortswehr auch rund um die 875-Jahr-Feier und beim rnittlerweile vierten Osterfeuer des kleinen Halberstädter Ortsteils.
In seinen Dank an alle Mitglieder der Ortswehr schloss Thomas Küppers die Unterstützung durch den Halberstädter Feuerwehr-Förderverein "St. Florian" ausdrücklich mit ein: "Dessen finanzielle und materielle Zuwendungen helfen uns sehr, die umfangreichen Aufgaben zu bewältigen."
Stadtwehrleiter Harald Böer nahm die Gelegenheit wahr, Jugendfeuerwehrwartin Melanie Kohlmeister im Rahmen der Jahreshauptversammlung die Berufungsurkunde zu überreichen. Marko Brandt, seines Zeichens Jugendfeuerwehrwart der Stadtwehr Halberstadt, bedankte sich bei ihr mit einem Blumenstrauß sehr herzlich.
Stadtwehrleiter Harald Böer nutzte die Jahreshauptversammlung zugleich, um Martin Rapmund für dessen mittlerweile 40-jährige Mitgliedschaft in der freiwilligen Feuerwehr zu danken. Böer überreichte im Auftrag von Oberbürgermeister Andreas Henke die Anstecknadel sowie die Urkunde des Landes Sachsen-Anhalt an Ehrenwehrleiter Martin Rapmund.

Quelle: Volksstimme

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Feb. 2012Ortsfeuerwehr Aspenstedt zieht BilanzOrtsfeuerwehr Aspenstedt

Die Freiwillige Feuerwehr Aspenstedt hat drei weitere Oberfeuerwehrmänner: Jörg Breitschuh, Maximilian Hauf und Nico Hauptmann wurden im Rahmen der jüngsten Jahreshauptversammlung der Feuerwehr von Bürgermeister Rüdiger Müller und Wehrleiter Stephan Vogt feierlich in den neuen Dienstrang befördert. Zugleich dankte Vogt ihnen sowie den weiteren Mitgliedern der Feuerwehr für das fortwährende ehrenamtliche Engagement.
Wehrleiter Stephan Vogt nutzte die Zusammenkunft im Gerätehaus der Wehr, um rückblickend auf das Jahr 2011 eine Bilanz zu ziehen. Die zurückliegenden zwölf Monate seien hinsichtlich des Einsatzgeschehens vergleichsweise ruhig verlaufen, erklärte der Hauptlöschmeister.
Die aktuell 19 aktiven Mitglieder der Aspenstedter Feuerwehr seien 2011 von der Leitstelle zu insgesamt vier Einsätzen beordert worden. "Dabei handelte es sich ausnahmslos um Brandeinsätze", erinnerte der 36-jährige Wehrleiter. Den größten Brand hätten die Mitglieder der Wehr gemeinsam mit den Ströbecker und Halberstädter Kameraden beim ausgedehnten Wohnhausbrand im benachbarten Schachdorf bekämpfen müssen. Dabei hatte am späten Abend des 28. Oktober ein leerstehendes Haus eines alten Bauerngehöfts in voller Ausdehnung in Flammen gestanden.
Insgesamt hätten die Aspenstedter im zurückliegenden Jahr 78 Einsatzstunden absolviert, bilanzierte Stephan Vogt. "Positiv ist dabei zu erwähnen, dass wir eine durchschnittliche Beteiligung von acht Kameraden pro Einsatz hatten", merkte der Hauptlöschmeister an. Diese vergleichsweise gute Einsatzbereitschaft - auch tagsüber - sei dem Umstand zu verdanken, dass einige Wehrmitglieder direkt vor Ort arbeiten und somit im Fall des Falles schnell am Einsatzort sein können. "Außerdem verfügen wir mit 50 Prozent über eine überdurchschnittlich hohe Quote an Atemschutzgeräteträgern. Das ist auch ein Grund dafür, dass unsere Wehr bei Bränden entsprechend häufig nachalarmiert wird", konstatierte Vogt zufrieden. Damit stelle die kleine Ortswehr ihre Bedeutung im gesamten Stadtgebiet eindrucksvoll unter Beweis. Bei 30 Dienst- und Ausbildungsabenden hätten die Kameraden 870 Ausbildungsstunden erbracht.
Auch Aspenstedts Bürgermeister Rüdiger Müller, der der Jahreshauptversammlung beiwohnte, lobte die hohe Einsatzbereitschaft und das Engagement der Kameraden. Zudem dankte Müller ihnen auch für die Bereicherung des kulturellen Lebens im Ort. So hatten die Feuerwehrleute im vorigen Jahr einen Rodelcup am Warberg organisiert. Überdies hatten sie die Einwohner erst kürzlich zum Weihnachtsbaum-Weitwurf und zum gemütlichen Beisammensein ins Wehrdepot eingeladen. An solchen Offerten wollen die Wehrmitglieder auch in der Zukunft festhalten, kündigte der 36-jährige Wehrchef an.
Neben der Beförderung der drei genannten Wehrmitglieder bot die Jahresversammlung auch den würdigen Rahmen, um langjährigen Kameraden für den Einsatz zu danken. So wurden Kai Breitschuh und Holger Kalf für ihre jeweils zehnjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt.

Quelle: Volksstimme

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15.01.2012Einsatzbilanz der Halbersädter Feuerwehr 2011Feuerwehr Halberstadt

930-mal rückte die Feuerwehr Halberstadt 2011 aus. Harald Böer, Abteilungsleiter Feuerwehr, präsentierte am 17.01. die Einsatzbilanz.
Schnell und zuverlässig, so kennen die Halberstädter ihre Feuerwehr. Über ein ereignisreiches Jahr zog Harald Böer, Abteilungsleiter Feuerwehr bei der Stadtverwaltung Halberstadt, gestern Resümee.
Zeit, um die Hände in den Schoß zu legen, hatten die ehrenamtlichen und hauptberuflichen Feuerwehrleute auch im vergangenen Jahr nicht. Der Alarmpiepser holte die Retter zu 930 Einsätzen, immerhin etwa zweieinhalb pro Tag, egal ob Wochen- oder Feiertag. "17 Menschen konnten die Kameraden bei Bränden retten oder aus lebensbedrohlichen Zwangslagen befreien", berichtet Harald Böer auf Nachfrage der Halberstädter Volksstimme. Die Angehörigen aller Ortsfeuerwehren sowie der Hauptberuflichen Wachbereitschaft waren insgesamt 2723 Stunden im Einsatz. Bei den 115 Bränden blieben dank des schnellen Eingreifens Sachwerte in Höhe von 1,12 Millionen Euro erhalten. Dem steht ein Brandschaden von 311 350 Euro gegenüber.
Als Erste ist meist die "schnelle Eingreiftruppe" der Halberstädter Feuerwehr am Ort des Geschehens. Die Hauptberufliche Wachbereitschaft besteht aus 18 "Profi-Feuerwehrmännern" und wacht rund um die Uhr über die Sicherheit der Bürger. Sie decken vor allem die sogenannten "Bagatelleinsätze" ohne zusätzliche Alarmierung der Ehrenamtler ab.
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Seit Jahren beschäftigt auch die Halberstädter Feuerwehr eine zentrale Frage: die nach dem Nachwuchs, der immer spärlicher wird. Ende 2011 zählte man nur noch 213 Mitglieder im Einsatzdienst, 13 weniger als im Vorjahr. "Erschreckend ist das noch nicht, noch können wir das halbwegs kompensieren. Kann die Entwicklung allerdings nicht aufgehalten werden, wird es in der Zukunft Probleme geben", so Harald Böer. Die Feuerwehr stehe in Konkurrenz mit anderen Vereinen in Halberstadt und die demografische Entwicklung, die Stadt schrumpft, spiele auch eine Rolle. Problematisch sei, dass von den acht Ortsfeuerwehren der Kreisstadt nur vier Kinder- und Jugendfeuerwehren hätten (Mitgliederstärke bei Kindern insgesamt 28, bei der Jugend 46). "Damit wird die Gewinnung von jungen Frauen und Männern für den Einsatzdienst zunehmend schwerer", betont der Feuerwehrmann. Die Arbeitsgruppe "Feuerwehr 2020" des Landes Sachsen-Anhalt, in die Böer berufen wurde, soll nach Lösungen suchen. "Ich hoffe, dass dort nicht nur Papierordner produziert werden, sondern Lösungen."

Quelle: Volksstimme

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07.01.2012Lodernde Tannenbäume lockten die GästeOrtsfeuerwehr Halberstadt

Der Regen prasselte nur so und doch standen sie am Feuer, die vielen Gäste des ersten Weihnachtsbaumverbrennens der freiwilligen Feuerwehr. Im Vorfeld gab es einige Kritik an dieser Idee. So äußerte sich unter anderem Rainer Pohl aus Osterwieck, dass Schreddern oder eine andere Bioverwertung sicher besser seien als das Verbrennen. "Wir wollen hier keine Weihnachtsbaum-Entsorgung anbieten", stellte denn auch Ortswehrleiter ThomasDittmer klar. "wir wollen eine Veranstaltung anbieten in einer Zeit, in der sonst nichts los ist, bei der sich Menschen treffen, herauskommen aus ihren Wohnungen, ins Gespräch kommen, Spaß haben." Und den hatten die vielen Zuschauer, die zum Teil ihren Baum dabei hatten, in der Mehrheit aber kamen, um zu schauen.
Dicht gedrängt unter den kleinen Pavillons, unter Regenschirmen oder eingemummelt in warme, möglichst wasserdichte Kleidung verfolgten sie, wie die Wehrleute das große Feuer um 16 Uhr mit Fackeln und großem Gasbrenner anzündeten. Bereits seit 10 Uhr vormittags waren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Halberstadt auf dem Anger dabei gewesen, die alten Tannenbäume vom Weihnachtsmarkt und von einer Spende eines Unternehmens aufzuschichten, berichtete Feuerwehrmann Sven Leistner. Der Jugendfeuerwehrwart organisierte gemeinsam mit dem Festkomitee der freiwilligen Wehr diese neue Veranstaltung. Er freute sich über den Zuspruch der Halberstädter, die sich wie die Wehrleute auch, nicht vom schlechten Wetter schrecken ließen und auf den Anger kamen.
Insgesamt 25 Frauen und Männer der Ortswehr sorgten dafür, dass das erste Weihnachtsbaumverbrennen auf dem Anger nicht nur aus einem beeindruckenden, funkensprühenden großen Feuer bestand. Mit Kinderpunsch, Glühwein, Grillwurst und Waffeln wurde den Gästen auch Warmes für den Bauch angeboten, was diese sehr gerne in Anspruch nahmen.
So wie die Familie von Dirk Sparwasser. Der meinte: "Einfach super! Entgegen allen anderen, entgegenstehenden Meinungen war es ein kleines Highlight, das uns gefallen hat. Wir haben es als kleinen Familienausflug genutzt und bei Glühwein und Bratwurst das Feuer genossen. Hoffentlich gibt es das im nächsten Jahr auch wieder", sagte der Halberstädter begeistert.
Diesen Wunsch hatten viele der Zuschauer an diesem Nachmittag. Die Wehrleute, die alle Hände voll zu tun hatten, freuten sich über diese gute Resonanz auf ihre Idee.

Quelle: Volksstimme

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