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| 15.12.2006 | Warmer Geldregen für die Halberstädter Jugendfeuerwehr | Jugendfeuerwehr Halberstadt |
Am Freitag den 15.12.2006 war ein schöner Tag für Halberstadts zukünftige Feuerwehrleute. Sie feierten zunächst Weihnachten auf dem
Minigolfplatz. Anschließend pilgerten die Nachwuchsfeuerwehrmänner auf den Fischmarkt. An der Veranstaltungsbühne wartete schon Jens
Ganso.
Der Weihnachtsmarkt-Veranstalter wollte den jungen Leuten eine vorzeitige Bescherung bereiten. "Das Transportunternehmen Hardy und ich wollen der
Jugendfeuerwehr Halberstadt zwei Schecks über jeweils 150 € überreichen", sagte Ganso.
Von dem Geld sollen Pullover für die
Jugendlichen angeschafft werden. Unterstützt wurde Ganso von einem Herrn in rot-weißer Kleidung. Auch der Weihnachtsmann hatte ein Geschenk zu
überreichen - eine Uhr für die Räume der Jugendfeuerwehr.
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| 27.11.2006 | Ein ganz besonderer Einsatz | Hauptberufliche Wachbereitschaft |
Brandmeister Florian Lohmann war am 27.11. im Sondereinsatz. Unter den kritischen Blicken seiner Kameraden von der Halberstädter Feuerwehr galt es, zum 30. Geburtstag die Rathaustreppe zu fegen - unter erschwerten Bedingungen. Der Besenstiel war unten durch ein Schlauchstück ersetzt worden und ließ ein normales Fegen nicht zu. Beim Wegschaffen der Sägespäne half Partnerin Susanne. Da die Treppe hinterher blitzblank war und das Putzen nicht zur Ausbildung gehört, meinten seine Kameraden, dass der junge Mann wohl zu Hause geübt hatte.
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| 07.11.2006 | Einsatzübung Technische Hilfeleistung | Ortsfeuerwehr Halberstadt |
Nachdem im 2. Halbjahr 2006 der Ausbildungsschwerpunkt auf die Technische Hilfeleistung gelegt wurde, erfolgte am 7.11. die halbjährliche Einsatzübung als
Höhepunkt im Ausbildungsdienst. Die angenommene Lage erforderte dann auch Einsatzhandlungen auf dem Gebiet der Technischen Hilfeleistung.
Bei Arbeiten
im Freilager ist mangels Sicherung ein 7 m³ - Container, der mit Bauschutt beladen war, umgestürzt. Die beiden sich in direkter Nähe befindlichen Arbeiter
wurden dabei verletzt, einer unter dem Container eingeklemmt. Vor den Containern waren einige Behälter abgestellt, die beim Umsturz dieser in Mitleidenschaft
gezogen wurden. Die Behälter wurden zwar nicht zerstört, wiesen aber leichte Undichtigkeiten auf und waren markiert mit einem Piktogramm für
ätzende Stoffe.
Zum Einsatz kamen das TLF 16, LF 16/12, LF 16 TS, T 4 – Pritsche von der Ortswehr Halberstadt und das HLF der hauptberuflichen
Wachbereitschaft unter der Einsatzleitung des Zugführers Kameraden Candy Eitz.
Nach dem Eintreffen der Kräfte am Einsatzort wurde als erste
Maßnahmen die Sicherung der Einsatzstelle, einschließlich der Ausleuchtung, vorgenommen. Eine Befragung des vor Ort befindlichen Abteilungsleiters des
Betriebes brachte schnell Klarheit über die Situation, die örtlichen Gegebenheiten und den Inhalt der Behälter (verdünnte Salzsäure).
Der
Rettung der Personen kam die höchste Priorität zu. Die mit Atemschutz ausgerüsteten Trupps stellten am Container fest, dass eine Person frei lag.
Diese konnte ohne Probleme sofort aus dem Gefahrenbereich gerettet werden. Sie wurde dem Rettungsdienst übergeben. Die zweite Person war am rechten
Oberarm vom Container eingeklemmt. Die Befreiung würde Zeit in Anspruch nehmen. Es wurde sich dann entschieden die tragbaren Salzsäurebehälter
aus dem Gefahrenbereich zu entfernen um die Gefahr für die eingeklemmte Person zu verringern. Unter Vornahme eines Schutzrohres konnte dies schnell
umgesetzt werden.
Für die Befreiung der eingeklemmten Person wurden Luftkissen eingesetzt, um den Container anzuheben. Der Einsatz der Luftkissen stellte
sich aber als recht schwierig dar, weil es kaum Möglichkeiten gab die Kissen effektiv anzusetzen. Weiterhin musste unbedingt darauf geachtet werden, dass der
Container gerade angehoben wird, um weitere Schädigungen des Verletzten zu vermeiden. Schließlich gelang es die Luftkissen richtig unter den Container
auszurichten und nach dem Anheben und Unterbauen konnte die Person gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.
In der anschließenden
Auswertung konnte die hohe Einsatzbereitschaft der eingesetzten Kräfte festgestellt werden. Die Einsatzaufgabe wurde mit Erfolg erfüllt. Die erstmals
eingesetzte neue Nachweistafel für die Atemschutzüberwachung hat sich sehr gut bewährt und wird in Zukunft sicher gute Dienste leisten.
Da
Übungen immer einen Lerneffekt haben sollen, wurden auch kritische Punkte angemerkt. Der Einsatz der Luftkissen hat zwar zum Erfolg geführt, war aber
zeitintensiv. Ein Ausweichen auf andere Hebegeräte, z.B. Büffelwinden, hätte wahrscheinlich besser zum Einsatzerfolg geführt, wie Candy Eitz im
Nachhinein selbst anmerkte. Auch die Abstimmung zwischen den Kräften unter Atemschutz und denen außerhalb des Gefahrenbereichs war nicht optimal.
Hier müssen die Atemschutzträger durch eine bessere Bereitstellung des erforderlichen Materials durch die anderen Einsatzkräfte mehr entlastet werden.
Alles in allem haben die positiven Erkenntnisse überwogen und die Einsatzübung war ein großer Erfolg. Die Kameraden möchten sich nochmals
beim Stadt- und Landschaftspflegebetrieb (Stala) für die Bereitstellung des Betriebsgeländes bedanken. Besonderer Dank geht dabei an Herrn Greulich und
Herrn Hellmund die bei der Vorbereitung bzw. der Durchführung der Übung aktiv beteiligt waren.
Thomas Dittmer
Ortswehrleiter
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| 16.09.2006 | Pokalwettbewerb der Feuerwehren des Landkreises | Jugendfeuerwehr Halberstadt |
Wir haben lange Zeit geübt um unser Können am Samstag den 16. September, unter Beweis zu stellen. In Zilly fand der jährliche "Löschangriff nass"
statt. Wir haben uns schon früh morgens getroffen und sind losgefahren. Als wir in Zilly ankamen, haben wir erst einmal alles abgeladen. Nach der Eröffnung
um 08.00 Uhr sind die ersten zwei Mannschaften gestartet. Zuerst war der Lauf um den Wanderpokal des Landkreises an der Reihe. Unsere Jugendfeuerwehr hatte die
Startnummer fünf.
Endlich war es soweit, unsere Mannschaft musste an den Start. Wir haben alles aufgebaut und uns an der Startlinie bereitgestellt. Da kam das
Startkommando. Alle von uns haben ihr Bestes gegeben, aber es hat nicht ganz gereicht. Wir haben es leider nur auf den 7. Platz geschafft. Den Pokal sicherte sich die
Jugendfeuerwehr aus Klein Quenstedt. Nach einer kleinen Pause mussten alle 16 Mannschaften noch mal zeigen was sie können. In diesem zweiten Durchgang
ging es um den Bürgermeisterpokal. Dort haben wir gezeigt was wir können. Alle haben wieder ihr Bestes gegeben. Leider hat es auch diesmal nicht ganz für
den Sieg gereicht, aber das es für einen der vorderen Plätze reichen würde hatten wir geahnt. Am Ende reichte es dann für Platz 2 hinter der
Jugendfeuerwehr aus Wegeleben.
Insgesamt waren wir mit unseren Leistungen sehr zufrieden und möchten uns hiermit noch bei unserem Jugendwart und allen
Betreuern die uns unterstützt und mit trainiert haben, bedanken.
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Lars Hartmann
Jugendsprecher der JF Halberstadt
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| 19.08.2006 | Kinderfest in der KiTa Sputnik | Jugendfeuerwehr Halberstadt |
Am Samstag den 19. August waren wir mit unserem Jugendwart Sven und zwei weiteren Helfern, unter anderem Kamerad Florian Lohmann, beim
Kinderfest der KiTa Sputnik vertreten, wo wir für die Kinder Büchsenspritzen aufgebaut haben. Ausserdem konnten sich die Kinder ein Feuerwehrwagen
anschauen und sich hineinsetzen.
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Lars Hartmann
Jugendsprecher der JF Halberstadt
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| 21.07.2006 | "Einsatz" auf der Treppe | Ortsfeuerwehr Halberstadt |
Zu einem Sondereinsatz mußte Carsten Koch kürzlich ausrücken. Anläßlich seines 30. Geburtstages durfte er behelmt die Rathaustreppe von einer größeren Menge Sägemehl und Kronkorken befreien, die seine Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr dort ausgeschüttet hatten. Sie stellten ihm auch die "schwere Räumtechnik", eine Zahnbürste, für die Erledigung dieser Aufgabe zur Verfügung.
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| 04.07.2006 | Stadtzeltlager in Plötzky | Jugendfeuerwehr Halberstadt |
Am Freitag den 4.August fuhren die drei Ortsjugendfeuerwehren Halberstadt, Klein Quenstedt und Emersleben nach Plötzky zum Stadtzeltlager. Dort angekommen, wurden die Fahrzeuge und Anhänger entladen. Danach stellten wir die großen Zelte auf und haben dann unsere eigenen Zelte aufgebaut. Nun war es Zeit zum Mittagessen.
Der Rest des Tages stand uns zur freien Verfügung. Am Samstag fuhren wir nach Wolfsburg ins Badeland, wo wir sehr viel Spaß hatten. Gegen
17.00 Uhr fuhren wir zurück zum Zeltplatz. Als wir ankamen gab es dann auch schon Abendbrot. An unserem improvisierten Lagerfeuer saßen wir bis spät
in der Nacht. Am Sonntag gegen 8.30 Uhr gab es Frühstück. Da am Nachmittag noch Gäste kamen, mussten wir alles dafür vorbereiten. Am
Abend gab es dann noch etwas vom Grill. Montagmorgen mussten wir leider unsere Zelte wieder abbauen und nach dem Mittagessen die Heimreise antreten. Es hat allen
Beteiligten sehr viel Spaß gemacht und wir möchten uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die wieder so ein tolles Zeltlager organisiert haben.
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Veit Rahn
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| 30.06.2006 bis 02.07.2006 | Alljährliches Sommercamp bei Stolberg | Jugendfeuerwehr Halberstadt |
Am Wochenende vom Juni auf Juli waren wir wieder in unserem jährlichen Sommercamp. Es fand am Auerberg bei Stolberg statt.
Am ersten Tag haben wir
sofort nach der Anreise unsere Zimmer fertig gemacht, denn wir wollten ganz pünktlich fertig werden, damit wir rechtzeitig Fußball schauen konnten.
Nachdem das Spiel zu Ende war, gab es erstmal Abendbrot und anschließend war die Eröffnung des Kreiszeltlagers. Alle hatten natürlich gute
Laune, weil Deutschland gewonnen hatte. Nachdem das Camp von unserem Kreisjugendfeuerwehrwart eröffnet wurde, haben wir uns umgezogen und sind
Fußballspielen gegangen. Diejenigen, die kein Fußball spielen wollten sind in den Swimmingpool gegangen oder haben sich so die Zeit in der Anlage vertrieben.
Am nächsten Tag wurden wir alle früh geweckt, haben uns fertig gemacht und sind frühstücken gegangen. Nach dem Frühstück
wurde ein Spielwettbewerb durchgeführt. Dieser stand unter dem Thema "Asterix und Oberlix - Die Römer". Wir alle mussten uns beim
Hinkelsteine werfen, Wildschweine fangen, Pusterohrschießen, Strickleiterbauen und noch vielem mehr behaupten. Einen Wissenstest über Asterix und
Obelix mussten wir auch beantworten. Durch unsere hohe Personenanzahl, haben wir zwei Mannschaften gestellt. Die erste Mannschaft ist vormittags und die
zweite Mannschaft ist am Nachmittag gestartet. Die Mannschaft, die gerade nicht an der Reihe war, hatte Freizeit. In dieser Zeit konnte man im Camp machen
worauf man Lust hatte. Es konnte Tischtennis, Fußball und Volleyball gespielt werden, oder es wurde sich die Zeit im Pool vertrieben. Aber Langeweile kam
nicht auf. Nach dem Wettbewerb sind wir mit unserem Jugendwart Sven, Stellvertreter Lothar und Betreuer Florian noch zum Josephskreuz gewandert. Am
späten Abend wurde noch eine Nachtwanderung durchgeführt.
Am Sonntag wurden wir leider wieder viel zu früh geweckt. Nach dem
Frühstück hieß es erstmal Sachen packen und Zimmer aufräumen. Als alles wieder ordentlich verpackt war, durften wir nochmals bis zum
Mittag baden gehen. Nach dem Mittagessen, haben wir uns noch ein bisschen unterhalten und ausgeruht. Am frühen Nachmittag haben wir dann wieder die
Heimreise angetreten.
Uns hat das Sommercamp sehr viel Spaß gemacht und hat uns sehr gefallen, aber es war leider ein bisschen kurz.
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Lars Hartmann
Jugendsprecher der JF Halberstadt
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| 20.06.2006 | Jugendfeuerwehr im WM-Fieber | Jugendfeuerwehr Halberstadt |
Jeden Dienstag um 16.00 Uhr trifft sich die Jugendfeuerwehr zur Ausbildung. Aber am Dienstag den 20.06. spielte ja unsere Fußball-Nationalmannschaft. Also haben wir in der Jugendfeuerwehr uns das Spiel angesehen. Dafür haben wir uns auch richtig vorbereitet wie man auf den Bildern sieht.
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| 17.06.2006 | Jugendwehr-Schau im Halberstädter Stadtzentrum | Jugendfeuerwehr Halberstadt |
Feuerwehrfahrzeuge mitten im Stadtzentrum. Doch nicht ein Einsatz war die Ursache, sondern das 15-jährige Bestehen der Kreisjugendfeuerwehr. Was die
Jugendlichen demonstrierten erstaunte viele Passanten.
Die Minis ließen selbst die Jugendlichen schmunzeln, als sie eifrig zeigten, was bei einem Brand zu tun ist: Melden des Feuers und Löschen. In diesem
Fall mit Gießkanne - die Sechsjährigen waren fit, schließlich sind sie "Kleine Feuerlöscher&quoz;.
Noch sind so junge Mitglieder
wie in Klein Quenstedt bei den Feuerwehren selten. Doch viele Kinder und Jugendliche haben hier eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung gefunden. "Gegründet
wurde die Kreisjugendfeuerwehr 1991", berichtet Peggy Prietzel vom Kreisverband. Die Jugendwehren Halberstadt, Pabstorf, Wegeleben, Hessen und Osterwieck
waren die ersten Mitglieder, sie zählten 58 Jugendliche in ihren Reihen. "Heute sind wir 30 Wehren mit 285 Kindern und Jugendlichen", sagt Peggy
Prietzel.
Schnell entwickelte sich das Miteinander. 1993 wurde die Jugendordnung der Kreisjugendfeuerwehr verabschiedet, sportliche Wettkämpfe und
Zeltlager gehörten zum Jahresprogramm, aber auch Weiterbildungen. "Die Hilfe untereinander ist auch sehr wichtig", erklärt Holger Rücker.
Der Halberstädter ist seit vier Jahren Kreisjugendfeuerwehrwart.
"Wir haben uns die allgemeine Jugendarbeit auf die Fahnen geschrieben", sagt
Rücker, "jeder weiß doch, dass für unsere Kinder und Jugendlichen zu wenig Freizeitmöglichkeiten geboten werden." Da sind
Ausflüge ins SeaLand, ins Kino oder zum Bowlen, Orientierungsmärsche, Grillabende und Sommercamp willkommene Abwechslung, ergänzt
Prietzel. Doch die Jugendarbeit besteht nicht nur aus Sport, Spiel und Spaß. "50 Prozent der Arbeit ist feuer-wehrtechnische Ausbildung", sagt
Rücker und verweist auf die Schulungen, bei denen die Verhaltensregeln in Gefahrensituationen ebenso vermittelt werden wie die Handgriffe der Ersten Hilfe, der
Umgang mit Technik und Ausrüstung wird geübt.
Informationsstände gaben am Sonnabend im Stadtzentrum einen Überblick,
Schauübungen zeigten, welche Handgriffe man beherrschen muss, beim Schlauchkegeln war Geschicklichkeit gefragt, ebenso beim Nachmachen der
gängigen Knoten. Mit Wissensquiz, Mal- und Bastelstraße versuchten die Jugendlichen aus Halberstadt, Osterwieck, Dedeleben, Wülperode,
Wegeleben, Harsleben, Schauen und Klein Quenstedt das Interesse der Passanten zu wecken. Das gelang nicht immer, aber einige blieben doch stehen und
informierten sich. "Jeder denkt nur an die Feuerwehr, wenn er selbst in einer prekären Lage steckt", sagte Rücker. "Mit dem Gedanken,
selbst in der Wehr aktiv zu werden, befassen sich wenige. Zu wenige.
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| 27.05.2006 | Kindertag in der Sportfactory | Jugendfeuerwehr Halberstadt |
Am ersten Juni 06 war die Jugendfeuerwehr beim Kindertag in der Sportfactory. Dort wurden durch die jungen Kameraden Büchsen zu Pyramiden aufgebaut,
die dann mit einem Wasserstrahl umgespritzt werden mussten. Es bestand auch die Möglichkeit, mal in ein Feuerwehrfahrzeug hineinzuschauen.
Trotz des
nicht so guten Wetters kamen viele Kinder zu den Jugendlichen Feuerwehrmitglieder und versuchten mit dem Schlauch die Dosen umzuspritzen.
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| 27.05.2006 | Mitglieder der Jugendfeuerwehr feierten Jugendweihe | Jugendfeuerwehr Halberstadt |
Am 27.05.2006 feierten 3 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Halberstadt ihre Jugendweihe, für die sich der Jugendwart, deren Stellvertreter und ein Betreuer der
Jugendfeuerwehr einiges ausgedacht hatten. Mit viel Krach und Aufwand wurden die 3 Kameraden Lars Hartmann, Benjamin Will und Henrik Witt von zu Hause
abgeholt und zum Theater gefahren.
Eigentlich sollten sie nach der Feierstunde noch ein paar Spielchen vorm Theater machen, aber da es das Wetter nicht
zuließ haben sie dieses ausfallen lassen und die Jugendlichen wieder nach Hause gefahren. Aber die drei Kameraden die das alles eingefädelt hatten
waren noch zur Feier von Lars Hartmann eingeladen, was er später sehr bereut hatte. Denn nach dem Kaffee haben sie, sehr zum Bedauern von dem jungen
Kameraden aber sehr zur Freude der anderen Anwesenden, die Spielchen die eigentlich vorm Theater geplant waren nachgeholt. Es wurde noch bis spät in den
Abendstunden gefeiert und gelacht.
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| 21.04.2006 | Brand im Obdachlosenheim vom 02.12.2005 wurde nachgestellt | Feuerwehr Halberstadt |
"Stationen klar?", ruft Klaus Steinbach in die Runde seiner Mitarbeiter. "Wasser? Monitore? Video?" Alles ist bereit für die nicht alltägliche
Rekonstruktion eines Feuers, das Ende 2005 neun Menschenleben gefordert hat und dessen Ursache bis heute nicht klar ist.
Dann geht der Fachmann vom
Landesinstitut der Feuerwehr in Heyrothsberge in den 5,66 x 2,40 x 2,40 Meter großen blechummantelten Raum. Er ist dem Zimmer 12 des Obdachlosenheims
nachgestaltet worden. Von dort hatte sich am 2. Dezemher das Feuer ausbreitet. "Das wissen wir mit Sicherheit", so Halberstadts Oberstaatsanwalt Helmut
Windweh. "Doch ob der Brand durch eine Zigarette des Bewohners entstand, wie er erst zugegeben, dann jedoch widerrufen hat, oder durch einen Defekt am
Fernseher, ist nicht sicher."
Windweh hofft, durch die 12 000 Euro teure Rekonstruktion Aufschluss über die Brandursache zu bekommen und spricht vom
"letzten Strohhalm". Brandexperte Steinbach ist weniger optimistisch. "Wir stellen heute das Feuer nach, wie es durch den Brand des Fernseher
entstanden ist. Dabei werden Brandausbreitung, Raumtemperatur, Rauchgaszusammensetzung und -menge gemessen." Die Daten werden in einem mobilen Labor
wenige Meter neben dem Container gesammelt und ausgewertet.
Steinbach entzündet ein Teelicht und stellt es unter das TV-Gerät in der linken
Fensterecke des Raums. Kühlschrank, Tisch, Couch - die gesamte Einrichtung entspricht von Abmessung und Art der verbrannten Originaleinrichtung. Eine
Kriminalistin der Halberstädter Mordkommission hatte monatelang auf Altmöbelmärkten gesucht, bis sie entsprechende Stücke fand.
Dicke
Kabelschlangen, feuerfest umwickelt, führen von den Messstationen in den nachgebauten Flur. Dort ist auch eine hitzebeständige Endoskopkamera angebracht,
die die Ausbreitung der Flammen aufnehmen soll.
20 Minuten nachdem Steinbach den Raum verlassen hat, kräuseln sich die ersten hellen Wölkchen links
vom Fenster, Das Feuer greift schnell um sich. Der Teppichboden brennt, wenig später schlagen die Flammen bis zur Deckentäfelung. Aus dem Wölkchen
ist nach 30 Minuten eine dicke schwarze Qualmwolke geworden. Plastikdämpfe nehmen den Atem. Die Feuerwehrleute können nur mit Schutzmasken arbeiten.
Die Fensterscheibe beginnt zu knistern. Dann rauscht krachend der Rolladen herunter. Die Flammen haben den Seilzug durchtrennt. Die Hitzeexplosion sprengt die
Jalousie. Ein gelbroter Feuertornado dreht sich aus der Fensterhöhle. Die Messgeräte zeichnen eine Temperatur von 1000 Grad auf. Die Tür zum Flur
hängt nur noch in einem Scharnier. Die Flammen schlagen an drei Stellen durchs Außenblech und züngeln an der Trennlinie zwischen Dach und
Seitenteilen.
Rechtsmediziner Rüdiger Schöning, der am 2. Dezember 2005 in Halberstadt die Leichenschau durchgeführt hat, meint: "jetzt wird
völlig klar, warum die Menschen nicht mehr herauskamen. Nach wenigen Sekunden waren sie durch die giftigen Dämpfe handlungsunfähig."
Ob
sie vielleicht doch eine Chance gehabt hätten, sich in Sicherheit zu bringen, ist eine weitere Frage, die das Gutachten beantworten soll. Mehrere Wochen werde es
dauern, bis die Rekonstruktion ausgewertet ist, sagt Steinbach, der die Bewertung der Ergebnisse den Brandsachverständigen der Polizei überlassen will. Nur
so viel sei sicher: "Sowohl Zigarette als auch Elektrodefekt sind schlüssig."
Die Staatsanwaltschaft will das Brandgutachten von Halberstadt mit dem
Elektrobrand-Versuchsablauf von Heyrothsberge vergleichen, um Anhaltspunkte zu finden.
45 Minuten nachdem Steinbach das Teelicht unter den Fernseher gestellt hat,
wird der Container gelöscht. Die Einrichtung ist nur noch ein schwarzverkohltes Durcheinander.
(Quelle: Halberstädter Volksstimme)
Einen TV-Mitschnitt des Regionalsenders RFH gibt es in der Rubrik Videoclips
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| Apr. 2006 | Frühjahrsputz durch Jugendfeuerwehr | Jugendfeuerwehr Halberstadt |
Wie in jedem Jahr leisteten die Angehörigen der Jugendfeuerwehr einen speziellen Beitrag im Rahmen des Frühjahrsputzes im Stadtgebiet von Halberstadt.
22 Kinder und Jugendliche der Ortsjugendfeuerwehren aus Halberstadt und Klein Quenstedt sowie fünf Betreuer hatten sich das Umfeld der ehemaligen
"Friedensschule" im August-Heine-Weg vorgenommen. Zum ersten Mal mit dabei war auch die Abteilung Kinderfeuerwehr "Kleine Feuerlöscher"
aus Klein Quenstedt. Nicht nur das Gelände der offenbar wenig genutzten Bikerstrecke wurde von Unkraut und Müll beräumt sondern auch am
Gebäude wurde "Großreine" gemacht.
Über 30 Säcke Müll, Elektroschrott und verschiedene Altmetalle wurden eingesammelt.
Unverständlich, dass trotz der unmittelbaren Nähe des Wertstoffhofes, dieses Gelände von einigen Bürgern zur Entsorgung ihres Hausmülls
genutzt wird.
Zwar geschafft von der wirklich nicht leichten und oft unangenehmen Arbeit waren die Kinder und Jugendlichen stolz auf ihren Beitrag.
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| Mär. 2006 | Ortsfeuerwehren, Klein Quenstedt und Emersleben erhielten neue Anhänger | Ortsfeuerwehr Emersleben Ortsfeuerwehr Halberstadt Ortsfeuerwehr Klein Quenstedt |
Mit einem großen Problem hatten die Feuerwehren aus Halberstadt, Klein Quenstedt und Emersleben zu kämpfen. Es gab zu wenig Transportkapazitäten.
"Schon lange bestand der Wunsch, für den Transport größerer Mengen Schaumbinder, Ölbindemittel, Sandsäcken oder Schläuchen
Anhänger zur Verfügung zu haben", berichtete Harald Böer, Chef der Halberstädter Wehr. Besonders der Transport von schmutzigen, nassen
und mit Brandrückständen kontaminierten Schläuchen und Gerätschaften nach einem Einsatz war unzumutbar. Alles musste in die
Mannschaftstransporter. Dieses Problem wurde durch den Kauf von drei Pkw-Anhängern für die Feuerwehren Halberstadt, Emersleben und Klein Quenstedt
gelöst. 1500 € setzte der Feuerwehr-Förderverein dafür ein.
"Ich freue mich", so Stefan Walther, Vorsitzender des
Feuerwehr-Fördervereins St. Florian Halberstadt, "dass unser Verein dazu beitragen konnte, die materiellen Voraussetzungen in den drei Feuerwehren weiter zu
verbessern." Aber auch der Feuerwehrnachwuchs, in den drei Jugendwehren der Stadt immerhin 40 Mädchen und Jungen, hat etwas von der Neuanschaffung.
Wettkampfgerät kann zu den Austragungsorten transportiert werden oder auch das Gepäck der Kinder und Jugendlichen zum Zeltlager. "Dafür
brauchen wir in Zukunft keine zusätzlichen Fahrzeuge mehr einsetzen und können am Ende Geld und Personal sparen", sagte Harald Böer. Wo
immer in der Vergangenheit "bei der Feuerwehr die Säge geklemmt hat", auf die Unterstützung durch den Förderverein konnte man sich immer
verlassen, so der Feuerwehrchef.
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| 22.04.2006 | Feuerwehrabschnitt Ost mit gemeinsamer Übung | Ortsfeuerwehr Emersleben |
Eine Komplexausbildung mit anschließender Einsatzübung vereinte am 22.04.2006 90 Feuerwehrleute des Abschnittes Ost an der alten Friedensschule in
Halberstadt.
Die Ausbildung war aufgeteilt in vier Stationen, wo Neues vermittelt und Altes aufgefrischt wurde, informierten Abschnittsleiter Jörg Kelle und Kathleen
Müller von der Wegelebener Feuerwehr. An der ersten Station konnten die Kameraden ihr Können im Umgang mit der Kettensäge unter Beweis stellen.
Die Kreisausbilder machten dabei auf einige kleine Fehler aufmerksam und gaben ein paar gute Tipps, wie man es richtig und besser machen könnte.
Für
die nächste Station waren die Kameraden Dittmer und Lohmann von der Halberstädter Feuerwehr verantwortlich. Sie erklärten und übten den
Umgang mit der dreiteiligen Schiebeleiter und einer vierteiligen Steckleiter. Natürlich gaben auch sie hilfreiche Hinweise zum Aufstellen und Besteigen der Leitern.
Funkausbilder, Kamerad Fischbach, nahm an der vorletzten Station noch einmal die Theorie des Funkens durch. Anschließend folgte eine praktische Übung,
bei der an Hand einiger Beispiele das Funken geübt wurde.
Die vierte Station stand unter Leitung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Dort wurde das Tragen
einer verletzten Person mit Hilfe einer Trage über Hindernisse geübt. Auch das richtige Abnehmen eines Motorradhelmes bei einem Verunfallten, die stabile
Seitenlage sowie die Herz-Lungen-Wiederbelebung als wichtige Elemente der Ersten Hilfe wurden durch Mitarbeiter des DRK erläutert und im Anschluss durch die
Feuerwehrangehörigen trainiert.
Um die Mittagszeit kamen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Klein Quenstedt. Sie brachten Würstchen,
Brötchen und Getränke mit. Nach einer ausreichenden Stärkung fand die Einsatzübung statt.
Einsatzort war das Gebäude der alten
Friedensschule, in dem ein Brand, Explosionen und Rauch simuliert wurden. Neun Personen wurden vermisst, fünf Verletzte von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr
Halberstadt dargestellt, andere wurden durch Puppen ersetzt. Es galt nun, die anstehenden Arbeiten auf alle anwesenden Feuerwehren und Kameraden zu verteilen. Einige
bauten die Wasserversorgung auf, andere wiederum legten Atemschutzgeräte an und begannen mit der Brandbekämpfung. Die Verletzten wurden zum Teil
über Leitern geborgen oder durch den Haupteingang an die frische Luft gebracht. Nachdem das "Feuer" gelöscht und die Verletzten gerettet waren,
wurde die Technik wieder abgebaut.
Zum Schluss gab Abschnittsleiter Jörg Kelle noch einige Anmerkungen, was im Zusammenspiel verändert werden
könnte. Im Großen und Ganzen sagte er, sei er mit den erbrachten Leistungen zufrieden.
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| Nochmals zur Brandkatastrophe im Obdachlosenheim vom 02.12.2005 | Feuerwehr Halberstadt |
Im Magazin Brandschutz, Ausgabe 02 / 06 wurde ein Bericht über die Brandkatastrophe im Obdachlosenwohnheim im Halberstädter Ortsteil
Wehrstedt veröffentlicht, welcher im PDF-Format vorliegt.
Um diesen Bericht zu lesen, bitte hier klicken.
| 01.04.2006 | Löschfahrräder im Einsatz | Hauptberufliche Wachbereitschaft |
Fehlendes Einsatzpersonal und leere Kassen zwingen nun auch die Feuerwehr Halberstadts zu neuen Brandschutzkonzepten. Künftig, so Feuerwehrchef Harald
Böer, werden die Kameraden der Berufsfeuerwehr, bei kleineren Ereignissen, wie zum Beispiel einem Papierkorbbrand oder einer kleinen Ölspur auf der
Straße, nicht mehr wie bisher mit einem großen Löschfahrzeug, sondern mit dem Löschfahrrad ausrücken. Leider konnte das Löschfahrrad
nicht wie in der EU-Richtlinie vorgeschrieben mit einem Blaulicht und Martinshorn ausgerüstet werden. Die erforderliche Batterie zum Betreiben der Anlage würde
zu viel an Gewicht verursachen. Ansonsten ist der Feuerwehrmann vollständig mit neuester Schutzbekleidung, einer Pressluftflasche und Funkgerät ausgerüstet.
Je nach Ereignis wird entweder ein sechs Kilogramm Pulverlöscher zur Brandbekämpfung oder ein Rucksack mit fünf Kilogramm Ölbindemittel,
Kehrschaufel und Handfeger zur Aufnahme von Ölverunreinigungen mitgeführt.
"Die wesentlichen Vorteile sind neben dem geringen Personaleinsatz
auch die geringeren Wartungskosten für das Löschfahrrad. Außerdem sparen wir Dieselkraftstoff", erzählt Böer. "Wenn sich die
Spezialfahrräder in der Erprobungsphase behaupten, planen wir weitere zwei Fahrräder in den Dienst zu stellen."
(Quelle: Halberstädter Volksstimme)
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Und dies stand am 03.04. in der Volksstimme:
Liebe Leser der Volksstimme, Sie werden es sicher schon längst bemerkt haben. Wir haben uns in der
Sonnabendausgabe, es war der 1. April, einen Scherz erlaubt. Die Halberstädter Feuerwehr ist zwar immer für Neuerungen gut. Aber Löschfahrräder
wie vor 100 Jahren stehen nicht in ihrem Gerätehaus. Die Halberstädter Feuerwehr rückt nach wie vor motorisiert aus, um schnellstmöglich am Ort
des Geschehens sein zu können.
| 29.03.2006 | Ernennungsurkunden durch Oberbürgermeister überreicht | Hauptberufliche Wachbereitschaft |
Nicky Jochim, Benjamin Wallrich und Kai Eheleben wollen den Beruf des Feuerwehrmanns erlernen. Eine Voraussetzung dafür ist die Ernennung in ein Beamtenverhältnis für den Zeitraum von 18 Monaten. Im Beisein von Harald Böer, Chef der Halberstädter Feuerwehr, überreichte Oberbürgermeister Dr. Harald Hausmann am 29.03.2006 die Ernennungsurkunden an die drei Feuerwehr-Anwärter. Nicky Jochim, Benjamin Wallrich und Kai Eheleben werden zunächst einen sechsmonatigen Grundlehrgang an der Landesfeuerwehrschule Heyrothsberge absolvieren. Die praktische Ausbildung bekommen sie dann bei der Halberstädter Feuerwehr.
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| März 2006 | Senioren besuchten Feuerwehr | Hauptberufliche Wachbereitschaft |
Im März besuchten die HaWoGe Senioren die Halberstädter Feuer- und Umweltwache. Unter dem Motto "Brandschutz ist Lebensschutz" wollten wir
uns mit der Organisation, der Einsatztechnik und den Räumlichkeiten der Feuerwehr bekannt machen. Im Versammlungsraum der Feuerwehr erläutete Herr
Fuckert uns alles sehr anschaulich, und auf alle unsere Fragen hatte er eine Anwort.
Besonders interessierten uns die allgemeinen Probleme des häuslichen
Brandschutzes, dabei auch die Anwendung von Rauchmeldern in Wohnungen.
Rauchmelder helfen Leben retten! An einigen Rauchmeldern zeigte uns Herr Fuckert die
Funktionsweise, außerdem erläuterte er uns, wie sie in der Wohnung angebracht werden müssen. Viele Fragen musste er zu diesem Thema beantworten.
Jedem Teilnehmer wurde klar, wie wichtig Rauchmelder sind.
Ein besonderer Höhepunkt dieses Nachmittgs war für uns alle dann die Besichtigung unserer
"Feuerwehr". Vom "Keller bis zum Boden" konnten wir uns unter der sachkundigen Führung von Herrn Fuckert alles genau anschauen. Mit
großer Begeisterung zeigte er uns seinen Arbeitsplatz und wir hatten den Eindruck, Herr Fuckert ist mit Leib und Seele Feuerwehrmann.
Wir sahen, wo und wie
die Feuerwehrmänner ihre Bereitschaft verbringen und was ein Feuerwehrmann alles anziehen muss. In den verschiedenen Werkstätten sahen wir, wo die
vorhandene Technik in Ordnung gehalten wird, damit sie zu jeder Stunde einsatzfähig ist. Wir konnten uns die verschiedenen Fahrzeuge ansehen, das war schon alles
sehr beeindruckend für uns.
An diesem Nachmittag bekamen wir eine kleine Ahnung davon, was diese Männer tagtäglich für unsere Sicherheit
leisten müssen. Die drei Stunden vergingen wie im Fluge, und wir haben viel gelernt.
Es war ein sehr interessanter Nachmittag und wir wissen jetzt, dass wir uns
auf unsere Feuerwehr voll verlassen können.
Ch. Schule
Halberstadt
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| Feb. 2006 | Freiwillige Feuerwehr Halberstadt zog Bilanz | Ortsfeuerwehr Halberstadt |
Es gibt Momente im Leben eines Feuerwehrmannes, die vergisst er nicht so schnell. Noch immer wirkt die Brandkatastrophe nach, bei der Anfang Dezember neun
Menschen, die in der Obdachlosenunterkunft im Ortsteil Wehrstedt untergebracht waren, ihr Leben verloren.
Stadtwehrleiter Harald Böer erinnerte daran, dass den
Kameraden, die Hilfe benötigen, geschulte Mitarbeiter vom psychologischen Dienst zur Seite stehen, um das Geschehen und das Gesehene verarbeiten zu können.
Mit einer Schweigeminute gedachten die Feuerwehrleute und Gäste im Schulungsraum der Umwelt- und Feuerwache den Opfern der Brandkatastrophe, bevor sie zur
Tagesordnung übergingen.
Vor ihnen lag die Jahresbilanz, der Freiwilligen Feuerwehr Halberstadt, ihrer Jugendfeuerwehr und ein Abschlussbericht der
Altersabteilung.
Auch Hauptlöschmeister Thomas Dittmer, der den Jahresrückblick hielt, ging auf das Feuer in der Obdachlosenunterkunft ein: "Die
emotionale Belastung war sehr groß - um dies zu verarbeiten, erhielten wir psychologische Unterstützung aus Halle."
Die freiwillige Feuerwehr wurde
zu 12 Brand- sowie je vier technischen und allgemeinen Einsätzen gerufen. Großbrände wurden in Harsleben und Groß Quenstedt gelöscht,
auch beim Löschen des Dachstuhlbrandes im Ebereschenhof half die Wehr. Nicht zuletzt beseitigte man Sturmschäden, so musste der Weihnachtsbaum auf
dem Holzmarkt abgebaut werden.
Insgesamt leisteten die Kameraden der freiwilligen Wehr 602 Einsatzstunden. Ortswehrleiter Dittmer: "Im Stadtbild war die
Feuerwehr immer präsent. Wir richteten wieder gemeinsam mit den Mitarbeitern des Tiergartens und dem Technischen Hilfswerk (THW) das Osterfeuer aus, das es
auch in diesem Jahr auf der Jahnwiese geben wird." Er erinnerte an den erfolgreichen "Tag der Jugendfeuerwehr auf dem Fischmarkt", der für
"großes Aufsehen" sorgte. Mehr im Hintergrund wirken hingegen die Kameraden, die die Brandwache im Großen Haus Halberstadt des Nordharzer
Städtebundtheaters übernehmen. Im vergangenen Jahr kamen bei 28 Vorstellungen insgesamt 195 Einsatzstunden zusammen.
Derzeit zählt die
Halberstädter freiwillige Feuerwehr 40 aktive Mitglieder und drei in der Ausbildung. Es gelte weiterhin Mitgliederwerbung zu betreiben, denn "Stillstand bedeutet
Rückschritt".
Bereichsfachleiter Dr. Michael Haase übermittelte Grüße von Oberbürgermeister Dr. Harald Hausmann und sicherte
den Emerslebener Feuerwehrkameraden zu, die als Gäste in der Runde der etwa 60 Kameraden saßen, dass trotz eines nicht ausgeglichenen Haushaltes ein
Feuerwehrfahrzeug angeschafft werde.
Dank zollten alle Redner im Namen der Anwesenden dem Förderverein "Sankt Florian" der Halberstädter
Feuerwehr.
Stellvertretend für die vielen am Ende der Jahresversammlung Geehrten seien hier genannt: Uwe Fischer und Holger Rücker, die schon 30
Jahre bei der Wehr sind.
Dr. Haase humorvoll: "Ich hab' ja schon bei 30 Jahren ehrfurchtsvoll meinen ,Hut' ziehen wollen! Aber was mache ich jetzt, angesichts
der vierzig Jahre?" -- denn Monika Geranski bekam eine Auszeichnung für 40 Jahre Dienst in der Wehr. Harald Böer verwies darauf, dass "Steigerungen
immer noch möglich" seien - so gibt es einen Kameraden, der ein halbes Jahrhundert dabei ist: Günther Dietrich.
Ernannt wurden zum
Hauptlöschmeister Candy Eitz, zum Oberbrandmeister Thomas Dittmer und zum Hauptbrandmeister Wolfgang Böttcher.
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| Jan. 2006 | Jahresbericht 2005 der Emerslebener Ortsfeuerwehr | Ortsfeuerwehr Emersleben |
Auf diese Entwicklung ist er stolz, der Wehrleiter Martin Rapmund. Standen der Freiwilligen Feuerwehr Emersleben 2004 nur 16 Mitglieder für Einsätze zur
Verfügung, waren es 2005 schon 21. "Ausschlaggebend war die Übernahme von vier Mitgliedem aus der Jugendfeuerwehr", sagte Rapmund.
Dafür seien nun leider nur noch drei Jugendliche in der Jugendwehr aktiv. "Gegenwärtig beschreiten wir in Emersleben den Weg, Kinder im Alter von 6 bis
9 Jahren auf eine Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr vorzubereiten", sagte Jugendfeuerwehrwartin Gabi Pitt.
Zu insgesamt zehn Einsätzen rückte
die Wehr aus. Fünf Brände mussten gelöscht werden, dreimal wurde technische Hilfe geleistet und in zwei Fällen hatten automatische
Brandmeldeanlagen einen Fehlalarm ausgelöst. Zwei der Löscheinsätze waren Unterstützungen - beim Großbrand im Ebereschenhof in
Halberstadt und beim Brand einer Lagerhalle in Groß Quenstedt. Außerdem übernehmen die Emerslebener regelmäßig Brandsicherheitswachen
im Theater oder während des Feuerwerkskörperverkaufs zu Silvester.
Wie in jedem Jahr half die Wehr beim Aufstellen des Maibaumes und sicherte den
Fackelumzug. "Sicher zum Ärger der anderen Mannschaften, sicherten sich die Mannschaften aus Emersleben beim Wettkampf des Feuerwehr-Fördervereins
St. Florian Halberstadt wieder vorderste Plätze", sagte Rapmund.
Die Kinder der Kindertagesstätte konnten sich bei der Feier zum 60-jährigen
Gründungsjubiläum der Einrichtung auf ihre Paten von der Feuerwehr verlassen. Diese beteiligten sich an der Schatzsuche in Nienhagen und beim Sommerfest.
Den Erlös aus dem Verkauf von Würstchen und Getränken spendete die Wehr den Kindern.
Der Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges in
diesem Jahr steht offensichtlich nichts mehr im Wege. Einige Angehörige waren am 6. Januar bei der Feuerwehr in Osterode und sahen sich ein baugleiches
Fahrzeug an. Mit der Abteilung Feuerwehr der Stadt werden zurzeit die Ausschreibungsunterlagen vorbereitet.
Martin Rapmund dankte allen Wehrmitgliedern für
die Ausbildungsbereitschaft bei zahlreichen Lehrgängen und den 646 Ausbildungsstunden vor Ort. Ein Dank ging an den Ortsbürgermeister Gido Spillecke, den
Feuerwehr Förderverein und die Angehörigen der Abteilung Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit.
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| Feb. 2006 | Halberstädter Feuerwehr zieht Jahresbilanz | Feuerwehr Halberstadt |
Nach der Bilanz der Halberstädter Feuerwehr hat sich die Zahl der Großbrände von zwei im Jahr 2004 auf vier verdoppelt. Statistisch gesehen zählen
alle Brände dazu, die mit mehr als zwei C-Rohren gleichzeitig gelöscht werden.
Besonders dramatisch war der Brand des Halberstädter
Obdachlosenheims, bei dem Anfang Dezember neun Menschen ums Leben gekommen waren. "Dieser Einsatz war besonders schlimm, weil wir den Menschen nicht
mehr helfen konnten", sagt Feuerwehrchef Harald Böer. Es war mit Abstand der folgenschwerste Einsatz des Jahres.
Insgesamt wurde die Feuerwehr im
vergangenen Jahr 866-mal alarmiert. 2004 waren es noch 925 Einsätze. Die allgemein rückläufige Tendenz der Einsätze ergebe sich aus dem
Rückgang der so genannten technischen Hilfeleistungen durch die Feuerwehr. Waren es 2004 noch 695 Einsätze, so waren es im vergangenen Jahr 613. Die
Zahl an "Unwettereinsätzen" hat sich ebenfalls fast verdoppelt. Sie stieg von 34 Einsätzen im Jahr 2004 auf 54. Besonders lobte Harald Böer
den Einsatz der freiwilligen Feuerwehren, ohne deren Unterstützung die Fülle an Aufgaben hätte nicht bewältigt werden können. "Auch
den Chefs der vielen Ehrenamtlichen sei gedankt. Sie zeigten bisher immer Verständnis. Auch wenn unsere Kameraden zu einer 14-tägigen Weiterbildung
mussten."
Brandursache Nummer Eins sei nach wie vor die "offene Flamme". Ein typisches Beispiel sind die Wertstoff-Containerbrände, die
freilich nicht von allein brennen. Vor allem zum Jahreswechsel gehen sie in Flammen auf, weil Kinder gerne Knaller und Pyrotechnik darin zünden. "Gerade in
der Adventszeit häufen sich die Einsätze. So brannte es im vergangenen Jahr auch in der Staatsanwaltschaft", erklärt Harald Böer. Werktags
ist die Stadtwehr rund um die Uhr mit fünf hauptberuflichen Kameraden besetzt. Am Wochenende haben immer vier Feuerwehrmänner 24-Stunden-Bereitschaft.
"Insgesamt hat die Stadtfeuerwehr 18 festangestellte Feuerwehrmänner", sagt Böer. Sorgen um den Nachwuchs plagen ihn nicht. "In allen
Ortswehren freuen wir uns über reges Interesse an der Jugendfeuerwehr." Die technische Ausstattung sei in den Ortsfeuerwehren Halberstadt und Klein
Quenstedt bereits zufriedenstellend. "Außer in Emersleben. Hier brauchen wir dringend ein neues Löschfahrzeug." Der alte W50 habe seine besten
Tage hinter sich. Eine Fördermittelzusage seitens des Landes liege der Wehr bereits vor. Im Jahr 2005 entstand bei den Bränden ein Schaden von 722 220
€ (2004 waren es 211 150 €.
Die Kameraden befreiten im vergangenen Jahr 44 Menschen und 46 Tiere aus einer Notlage. 76-mal gab es blinden Alarm
sowie 58 Fehlalarme (2004 waren es 70) von Brandmeldeanlagen. "Die Zahl ist geschrumpft, weil die Technik der Anlagen immer besser wird", erklärt
Böer.
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