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News 2004


 
 130 Jahre Freiwillige Feuerwehr HalberstadtOrtsfeuerwehr Halberstadt

Völlig unspektakulär ging in diesen Tagen ein 130. Geburtstag über die Bühne. Die Freiwillige Feuerwehr Halberstadt gab keine Party, organisierte keinen Umzug. "Das haben wir schon vor längerer Zeit so festgelegt", sagt Thomas Dittmer. Der Halberstädter Ortswehrleiter weiß, dass die freiwillige Feuerwehr der Stadt im Oktober 1874 gegründet wurde. "Aber wir haben das 120. groß gefeiert und auch das 125. Jetzt machen wir mal Pause." Der Vermutung, dass die klamme Stadtkasse schuld daran sei, widerspricht Dittmer. Wie auch Stadtwehrleiter Harald Böer. "Wir hatten in diesem Jahr mit dem Landestreffen der Feuerwehr-Musiker ein großes Ereignis unserer Zunft in Halberstadt", gibt er als weiteres Argument gegen Umzug, Party und Tag der offenen Tür preis. Wobei, ganz ohne Party bleibt das Jubiläum nicht. Der jährliche Feuerwehrball, mit dem auch den Partnern der Wehrleute gedankt wird, soll diesmal etwas festlicher ausfallen und Überraschungen bieten, berichtet Thomas Dittmar grinsend. Er kennt die Überraschung schon, verrät aber nichts.
Ernst wird er bei einem weiteren Grund, warum die Fahrzeuge in diesem Jahr nicht im Konvoi ausrücken und am Breiten Tor Festlaune herrscht. Das Interesse der Bürger lasse deutlich nach, offene Türen lockten nur noch wenige in die Feuerwehrgarage. Mehr Aufmerksamkeit wecke das öffentliche Nachstellen von Einsatzsituationen. Das spreche die Leute viel mehr an, sagt Böer, sei aber schwieriger zu organisieren.
Ein großes Fest vorzubereiten, ist für die 88 Mitglieder der Ortsfeuerwehr Halberstadt zusätzlicher Aufwand - neben den wöchentlichen Ausbildungsabenden, Lehrgängen und Einsätzen. Immerhin mehr als 3000 Dienst- und Ausbildungsstunden sind in diesem Jahr schon zusammengekommen.
Trotz allem, eines stehe fest, sagt Dittmer: "Das 150., das feiern wir wieder ganz groß."

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16.10.2004Sportlicher Wettkampf der FeuerwehrenOrtsfeuerwehr Halberstadt
Ortsfeuerwehr Emersleben
Ortsfeuerwehr Klein Quenstedt
Förderverein "St. Florian"

Sportliche Wettkämpfe, gemütliche Stunden im Kreise von Gleichgesinnten sind ein wesentlicher Bestandteil der Kameradschaftspflege zwischen den Ortsfeuerwehren Halberstadt, Emersleben und Klein Quenstedt. Aus diesem Grund hatte der Feuerwehr Förderverein "St. Florian" Halberstadt e.V. am 16.10. zu einem Wettbewerb in das Dorfgemeinschaftshaus Emersleben eingeladen. Insgesamt 8 Mannschaften der Ortsfeuerwehren und des Fördervereins gingen in den Disziplinen Kegeln, Dart, Pusterohr- und KK-Schießen an den Start. Die beiden Mannschaften aus Emersleben konnten ihren Heimvorteil gut nutzen. Die 1. Mannschaft konnte sowohl den Wanderpokal des Fördervereins als auch den Pokal des Ortsbürgermeisters Emersleben erringen. Die zweite Mannschaft musste sich mit Silber begnügen. Auch in der Einzelwertung hatten die Emerslebener die Nase vorn. Steven Spillecke siegte mit 549 vor Sven Wilkerling mit 540 und Hartwig Hadan mit 535 Punkten.
Gewinnen ist nicht alles, was zählt ist der Teamgeist, brachte es der Vorsitzende des Fördervereins Stefan Walther auf den Punkt. Er bedankte sich beim Ortswehrleiter Martin Rapmund und beim Gastwirt Marco Weiß für die gute Organisation und ausgezeichnete Bewirtung.
Fest steht, auch im nächsten Jahr wird es wieder einen Wettkampf in Emersleben geben.

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06.10.20045. Treffen der ehemaligen Angehörigen der beruflichen Feuerwehr HalberstadtFörderverein "St. Florian"

Beim nunmehr 5. Treffen der ehemaligen Angehörigen der beruflichen Feuerwehr Halberstadt stand der Austausch von Erinnerungen an die vergangenen Jahre im Dienste der Halberstädter Berufsfeuerwehr, die kleinen und größeren gesundheitlichen Probleme als Rentner, die Politik von Stadt-, Land- und Bundesregierung im Mittelpunkt der vielen Gespräche. An diesem Tag wurden die alten und neugeschaffenen Bauwerke am Wasserstraßenkreuz Magdeburg besichtigt. Das nunmehr unter Denkmalschutz stehende Schiffshebewerk Rothensee wurde genauso bestaunt wie die erst vor zwei Jahren fertiggestellten Sparschleusen.
Eine technische Meisterleistung ist auch die Trogbrücke über die Elbe. Dieses Bauwerk, einem Schiffsrumpf nachempfunden, stellt die direkte Verbindung zwischen dem Mittellandkanal und dem Elbe-Havel-Kanal dar. Am Nachmittag, gab es im Schulungsraum der Feuer- und Umweltwache Halberstadt, bei Kaffee und Kuchen noch eine Filmvorführung zur Geschichte Halberstadts. Dank der Unterstützung durch den Feuerwehr Förderverein "St. Florian" Halberstadt e.V. , wird es auch 2005 wieder ein Treffen geben. Die Teilnehmer haben sich vorgenommen, die Autostadt Wolfsburg und im Anschluss die Berufsfeuerwehrwache der Partnerstadt zu besichtigen.

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Sep. 2004"Brand" in Schule wurde rasch gelöschtFeuerwehr Halberstadt

Aus dem Gebäude der ehemaligen Friedensschule drangen kürzlich dicke Rauchschwaden. Explosionsknalle waren zu hören, und "Verletzte" riefen um Hilfe. Neugierige Anwohner wurden bald beruhigt - alles nur eine Übung. Diesmal waren aber nicht Halberstädter Feuerwehrleute aktiv, sondern 17 Auszubildende der Berufsfeuerwehr aus Wolfsburg. Die Gäste aus der Partnerstadt wurden zunächst von Oberbürgermeister Dr. Harald Hausmann begrüßt. Er dankte für die Hilfe, denn zwei Halberstädter Jugendliche werden gegenwärtig in Wolfsburg für die hiesige Feuerwehr ausgebildet. Die 18-monatige Ausbildung kann eine Wehr wie Halberstadt nicht bieten. Auch aus Hameln und von der Feuerwehr des VW-Werkes sind Jugendliche bei der städtischen Berufsfeuerwehr in Wolfsburg zur Ausbildung. Ausbildungsleiter Jürgen Pape informierte, dass die Gruppe die sechsmonatige Grundausbildung im September geschafft hat. Die Laufbahnprüfung für den mittleren Feuerwehrtechnischen Dienst steht dann im kommenden Jahr an. In Halberstadt sollte an einem realistischen Objekt der Fall "Wohnungsbrand mit Personenrettung" geübt werden. Nach dem Eintreffen am Einsatzort, der Begrüßung und Lageinformation begannen die künftigen Feuerwehrleute mit dem Erkunden des Brandherdes. Dazu wurde ein Trupp mit voller Atemschutzbekleidung durch das Treppenhaus vorgeschickt, ein anderer stieg über eine Leiter zwei Stockwerke höher ein. Eine zweite Mannschaft musste von der nahen Holtemme eine Löschwasserleitung zur Schule verlegen. Schließlich konnten die Löscharbeiten beginnen. Zwei "Verletzte" wurden geborgen. Hinter jedem neuen Auftrag standen die Ausbilder mit Kamera und Notizblock. Bei manchen Handgriffen gab es bereits kritische Hinweise vor Ort. Einzelheiten sollten später gründlich ausgewertet werden. Die Handhabung der komplizierten Technik erwies sich mit voller Montur als gar nicht so einfach. Bei den sommerlichen Temperaturen kamen die Aktiven nicht nur wegen des "Brandes" ins Schwitzen. Nach dem stressigen Einsatz konnten sich die Gäste aus Wolfsburg während eines Grillabends bei ihrer Partnerwehr erholen und mit den Kollegen Erfahrungen austauschen.

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Aug. 2004Besuch bei der Partnerfeuerwehr in Banska BystricaFeuerwehr Halberstadt

Seit nunmehr 7 Jahren haben sich die Kontakte der Freiwilligen Feuerwehr Halberstadt zum Feuerwehrverein Banska Bystrica gut entwickelt. Höhepunkt dieser engen und freundschaftlichen Zusammenarbeit war die Unterzeichnung der Urkunden über die Patenschaftsbeziehungen zur Förderung des Feuerlöschwesens, im Erfahrungsaustausch und der Kameradschaft am 27. Mai 2000 im Rathaus von Banska Bystrica. Jährlich im Wechsel erfolgte eine Begegnung in den Partnerstädten. In diesem Jahr waren die Halberstädter nach Salkovar, einem Stadtteil von Banska Bystrica, eingeladen worden. Der dortige Feuerwehrverein feierte sein 80jähriges Gründungsjubiläum. Grund genug, dass sich eine 30köpfige Delegation der Feuerwehren Halberstadt und Emersleben auf den langen Weg machte. Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Austragung eines Wettbewerbes in der Disziplin "Löschangriff". Bei der Begrüßung der Mannschaften und der zahlreichen Gäste, wurde dem für die Partnerschaftsarbeit bei der Feuerwehr Halberstadt verantwortlichen Kameraden Fredo Möcker, die "Ehrenmedaille der Stadt Banska Bystrica für vorbildliche Arbeit im Brandschutz" verliehen. Auch eine junge Mannschaft aus Halberstadt nahm an diesem Wettbewerb teil und konnte, trotz der unbekannten Technik, unter den 21 Mannschaften einen Achtungserfolg erringen. Auf dem Programm stand weiterhin ein Besuch der Berufsfeuerwehr von Banska Bystrica. Anders als in Deutschland, wird in der Slowakei der Brandschutz und die Technische Hilfeleistung flächendeckend durch Berufsfeuerwehrwachen sicher gestellt. So versorgen in Banska Bystrica 66 "Profis" ein Territorium mit 120 000 Einwohnern. In den Ortschaften bestehen s.g. Feuerwehrvereine welche sich in erster Linie um den Feuerwehrsport und das Gemeinschaftsleben bemühen. Der Verein von Salkova besteht aus 73 Mitgliedern und die hatten zu ihrem Jubiläum einiges auf die Beine gestellt. Nicht nur die Versorgung der weit über 500 Gäste funktionierte reibungslos, auch die Darbietungen des Kinderfolkloreensembles "Maticiarik" und des sehr bekannten Folkloreensembles "Partizan" waren ein Augen- und Ohrenschmaus. Da der Großteil der halberstädter Delegation in Zelten untergebracht war, bestand auf der Hinfahrt im strömenden Regen die Befürchtung, dass der Besuch wohl ein sehr feuchtes Erlebnis werden würde. Wie auf Bestellung, war dann aber die Sonne da. Stadtwehrleiter Harald Böer nutzte dann auch in seiner Grußansprache die Gelegenheit, die Einladung für das nächste Jahr in Halberstadt auszusprechen. Ein großes Dankeschön gilt allen, die mit Sach- oder Geldspenden dazu beigetragen haben, dass die Partnerschaft zwischen den Städten auf diese Weise, durch persönliche Kontakte, mit Leben erfüllt wird.

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14.07.2004Feuerwehr trainierte im Klärwerk für den NotfallHauptberufliche Wachbereitschaft

Zumindest war es keine übel riechende Angelegenheit, als sich der Feuerwehrmann in den engen Kanalschacht zwängte und abseilen ließ. Am Schachtboden plätscherte aber nicht das Abwasser der Halberstädter, weshalb das Training der hiesigen Feuerwehr eine echte Trockenübung war.
Zum Gelände des Halberstädter Klärwerkes an der Wehrstedter Straße waren sechs Feuerwehrmänner ausgerückt, um den Notfall an einem Übungsschacht zu simulieren. Der Notfall tritt dann ein, wenn ein Mitarbeiter des Klärwerkes während Routinearbeiten in einem Schacht oder in den unterirdischen Abwasserkanälen der Stadt in Schwierigkeiten gerät, weil er sich zum Beispiel verletzt. Schafft er es dann nicht, aus eigener Kraft wieder zur Oberfläche zu gelangen, kommt die Feuerwehr zum Einsatz. "In Halberstadt ist das zum Glück noch nie passiert, obwohl es keine Seltenheit ist, dass Arbeiten im Kanal anfallen. Zum Beispiel wegen der Wartung von Steigeisen, Verstopfungen oder Standardüberprüfungen des Kanalnetzes", weiß Udo Fuhrmeister, Leiter des Bereichs Technik im Klärwerk.
Üblicherweise betreten die Mitarbeiter des Klärwerkes einen Schacht nur unter starken Sicherheitsvorkehrungen. Vor dem Einstieg wird mit einem Gaswarngerät geprüft, ob die Luft "rein" ist, ein Zwei-Mann-Einsatz ist Pflicht, und eine mobile Aufhängung sichert den Arbeiter mithilfe eines Seils.
Damit die Feuerwehrleute aber im Fall der Fälle gut vorbereitet sind, werden am Trainingsschacht zweimal im Jahr verschiedene Techniken der Bergung geübt. Unter anderem auch das Herausziehen an einem Haken, der an der Drehleiter des Einsatzwagens der Feuerwehr befestigt wird. Und damit alles realitätsnah trainiert werden kann, zeigte sich der am Haken hängende Kollege nicht kooperativ, sondern ließ sich baumeln wie ein nasser Sack.

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 Grundschüler besuchten FeuerwehrHauptberufliche Wachbereitschaft

Die Grundschüler der Klasse 3a der "Anne Frank" Grundschule hatten die Gelegenheit, die Halberstädter Feuerwehr zu besichtigen und viel Wissenswertes über die Arbeit und die Funktion der Feuerwehr zu erfahren. Bei der Besichtigung wurde den Kindern der Alltag eines Feuerwehrmanns erklärt. So zum Beispiel, dass eine Schicht 24 Stunden dauert und dass die Feuerwehr noch andere Aufgaben hat außer Feuer zu löschen.
Die Kinder durften die Ausrüstung und die Feuerwehrautos besichtigen. Ganz Mutige kletterten auf die Drehleiter.
Zum Abschluß bedankten sich die Kinder der Klasse 3a für den interessanten Vormittag.

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 Stadtwehrleiter Harald Böer erneut bestätigtFeuerwehr Halberstadt

Harald Böer - seit 1974 bei der Hauptberuflichen Feuerwehr Halberstadt tätig - ist erneut zum Stadtwehrleiter für die nächsten sechs Jahre gewählt worden. Oberbürgermeister Dr. Harald Hausmann und Dr. Michael Haase überreichten ihm die Urkunde zur Berufung in das Ehrenbeamtenverhältnis.

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17.04.2004Jugendliche rückten dem Unrat zu LeibeJugendfeuerwehr Halberstadt

Als am Sonnabendvormittag, dem 17.04.2004, 32 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Halberstadt auf der Jahnwiese nach Müll suchten, wurden sie kaum fündig. So sehr sie auch ihre Augen auf sperrten, sie entdeckten nur wenig Unrat.
Die Jahnwiese in den Spiegelsbergen blieb in den vergangenen Wochen offenbar von großem Mülltourismus verschont, sehr zu Freude aller Aktiven der Frühjahrsputzaktion. Aber wer schon dachte, dass die Jugendfeuerwehr gänzlich ohne entsprechenden Unrat das große Areal räumte, der wurde leider enttäuscht. An den Wegrändern der Jahnwiese fand sich so Einiges an Abfall und auch, als die Jugendwehrleute fast ins Unterholz hinein krabbelten, wurden sie fündig. Bei der zweistündigen Aktion in der Zeit von 9 bis 11 Uhr waren dann doch noch die "Hinterlassenschaften" von Umweltsündern und Sauberkeitshassern erkennbar.

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 Nachwuchs für die Halberstädter FeuerwehrHauptberufliche Wachbereitschaft

Der Feuerwehrnachwuchs ist in Halberstadt Chefsache. Deshalb überreichte Halberstadts Oberbürgermeister Dr. Harald Hausmann die Ernennungsurkunden persönlich an die beiden jungen Feuerwehrmänner Florian Lohmann und Hagen Bolze, informierte Ute Huch, Pressesprecherin der Stadtverwaltung Halberstadt. Die beiden Beamten auf Widerruf, wie es im Amtsdeutsch heißt, werden am 1. April ihre Ausbildung bei der Halberstädter Feuerwehr beginnen. Die jungen Männer eignen sich in den kommenden 18 Monaten das für ihren Job notwendige Fachwissen an. Die Grundausbildung werden sie bis zum 30. September in der Partnerstadt Wolfsburg absolvieren.

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12.03.2004SPD-Landeschef Manfred Püschel besuchte Halberstädter FeuerwehrFeuerwehr Halberstadt

Nachwuchsprobleme standen im Mittelpunkt eines Gespräches, das SPD-Landeschef und Fraktionsführer im Landtag Sachsen-Anhalts, Manfred Püchel, während seines Halberstadt-Besuches mit dem Stadtwehrleiter Harald Böer führte. Der Freiwilligen Feuerwehr Halberstadt fehlt es an aktiven Mitgliedern. Eigentlich müssten in den Reihen der freiwilligen Wehr der Kreisstadt mindestens 80 Männer beziehungsweise Frauen ihren Dienst versehen, um die Einsatzbereitschaft in der Kreisstadt gewährleisten zu können. Zurzeit sind es aber nur 30, berichtete Harald Böer. Auf mangelnde Nachwuchsarbeit könne man dieses Problem nicht zurückführen, unterstrich der Wehrleiter. Immer wieder sei man in Kindergärten und Schulen präsent, um für die Feuerwehr Kinder und Jugendliche zu begeistern. Eine Rechnung, die weitgehend auf ginge, sagte Böer. Doch spätestens, wenn die Jugendlichen die Schule verlassen und eine Lehrstelle suchen, sind sie für die Feuerwehr verloren, weil sie in der Region keine Lehrstelle finden. Aus diesem Grund habe man bereits die Kontakte zur örtlichen Wirtschaft geknüpft. In Gesprächen mit der größten Wirtschaftsvereinigung im Landkreis Halberstadt, der Roland-Initiative, sei man auf dem richtigen Weg. Die Unternehmen sagten ihre Bereitschaft zu, jugendlichen Feuerwehrmitgliedern verstärkt Lehrstellen anzubieten, damit diese nicht abwandern. Nachdem bereits in der Volksstimme über die Nachwuchsprobleme der Halberstädter Feuerwehr berichtet wurde, hätten sich zahlreiche Leute für eine Mitarbeit interessiert. Ernst gemeint waren die meisten Anfragen jedoch nicht, grenzte Harald Böer ein. Bei den meisten stand die Frage nach dem Verdienst für die ja ehrenamtliche Arbeit im Vordergrund. Manfred Püchel regte an, die Mitarbeiter in der Stadtverwaltung und in den städtischen Betrieben für eine Mitarbeit bei der Feuerwehr zu begeistern. Das sei bereits versucht worden, entgegnete Böer. Allerdings mit geringem Erfolg. "Wer im öffentlichen Dienst beschäftigt ist, hat Arbeit vor Ort, die sicher ist. Da kann man auch was für die Sicherheit der Bürger tun", sagte Püchel. Der Politiker setzt aber auch auf das weibliche Geschlecht. Im Land Sachsen-Anhalt gebe es viele gute Beispiele dafür, dass Frauen im aktiven Dienst der Feuerwehr sehr gute Arbeit leisten. Da gäbe es sicher auch in einer 40.000 Einwohner zählenden Stadt wie Halberstadt noch Reserven zu erschließen, vermutete Püchel.

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05.03.2004Halberstädter Feuerwehr-Förderverein "St. Florian" wählte am 05.03.2004 Vorstand neuFörderverein "St. Florian"

Am Freitagabend, dem 05.03. fand in der Feuer- und Umweltwache die 5. Jahreshauptversammlung des Feuerwehr-Fördervereins "St. Florian" statt. Vorsitzender Stefan Walther sparte dabei nicht mit Kritik.
Vereinsvorsitzender Stefan Walther ging ungewohnt kritisch auf einige Aspekte im Jahresbericht näher ein. In den Jahreshauptversammlungen der Freiwilligen Feuerwehren, bei denen auch Kommunalpolitiker anwesend waren, hätten er und der Vorstand für ein neues Feuerwehrauto für Emersleben geworben.
"Es kann doch nicht sein, dass zum Beispiel im Düsterngraben ein Parkplatz finanziert wird, obwohl das Parkhaus im Zentrum fast leer steht. Mit diesem Geld hätten wir mehrere Einsatzfahrzeuge kaufen können", sagte Walther und stellte die Frage: "Was ist für die Stadt wichtiger, leere Parkplätze zu bauen oder für die Sicherheit von Mensch, Tier sowie Hab und Gut die Voraussetzungen zu schaffen?" Dafür bekam er von den Feuerwehrleuten, Mitgliedern und Gästen breite Zustimmung, hörbar als Tischklopfen und Beifall. Positiv wertete er die Städtepartnerschaft. In diesem Jahr gelte es, Hilfe und Unterstützung der Partnerstadt Banska Bystrica zu organisieren, informierte Stefan Walther. Außerdem soll es unter anderem Anfang November wieder ein großes Sportfest in Emersleben geben.
Nach dem Jahresbericht, der keine Beanstandungen beinhaltete, folgte der Kassenbericht von Reinhard Kelle. Stadtwehrleiter Harald Böer stellte den gesamten Vorstand noch einmal den Mitgliedern und anwesenden Gästen vor, bevor dieser sich nach einer kurzen Beratung schließlich geschlossen zur Wiederwahl formierte. Böer zu den Anwesenden humorvoll: "Wir machen keine große Kunstpause, wir sind es gewohnt, straff durchzuarbeiten."
Aufgrund seines Vertrauensbonus wurde der gesamte Vorstand für die nächsten drei Jahre wiedergewählt. Dem fünfköpfigen Vorstand gehören an:
Stefan Walther,
Harald Böer,
Reinhard Kelle,
Mirco Grusche und
Hubertus Baer.

Neu als Kassenprüfer für Marlies Gutsche rückte Horst Skaradek nach. Er wurde mit einer Gegenstimme gewählt. Bodo Fuckert erklärte gleichfalls seine Bereitschaft, wieder als Kassenprüfer zu fungieren, er wurde einstimmig gewählt.
Der Verein zählt zurzeit 111 Frauen und Männer sowie fünf Unternehmen bzw. Verbände. Zu den Dingen, an denen weiter gearbeitet werden soll, gehört das öffentliche Bild, das durch eine neue Ausgabe des "Sankt-Florian-Boten" gepflegt werde, lobten Stefan Walther und Harald Böer.
Bevor die 5. Jahreshauptversammlung ihrem Ende entgegen ging und in geselliger Runde ausklang, gab es an diesem Abend zwei Neuzugänge von Firmen und Einrichtungen zu vermelden. Marketingfachmann Tino Haake überbrachte Grüße und. Glückwünsche einer Sicherheits- und Servicegesellschaft aus Halberstadt und einen Scheck in Höhe von 250 Euro für die bisher geleistete Arbeit im Verein. Mit dem Geld soll vor allem die Kinder- und Jugendarbeit unterstützt werden, sagte er. Als ein weiteres korporatives Mitglied wurde Marina Fahland von einem Halberstädter Immobilien- und Wohnungsservicebüro begrüßt, die 125 Euro für die Kasse mitbrachte.

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 Fahrzeugübergabe bei der Feuerwehr HalberstadtHauptberufliche Wachbereitschaft

Trotz "leerer Kassen" betonte Stadtwehrleiter Harald Böer, hat die Stadt Halberstadt im vergangenen Jahr 35.000.-€ aufgebracht um ein neues Einsatzleitfahrzeug für die Feuerwehr zu beschaffen. Ohne die Förderung durch das Land in Höhe von 10.000.- € währe diese Ersatzbeschaffung vermutlich nicht möglich gewesen.
In Anwesenheit des stellvertretenen Oberbürgermeisters Herrn Dr. Michael Haase und vielen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Wehrangehörigen wurde das Fahrzeug am Dienstag offiziell in Dienst gestellt. Das Grundgestell ist ein Mercedes VITO. Der Ausbau und die Innenausrüstung wurde durch eine Fachfirma aus Pabstorf realisiert. In diesem Fahrzeug können erstmals bis zu vier Arbeitplätze für die Einsatzleitung vor Ort besetzt werden. Es verfügt über die erforderlichen technischen Einrichtungen wie Fahrzeugfunkstationen, Warn- und Durchsagemöglichkeiten. Auch die umfangreichen Dokumentationen an Objekt- und Feuerwehrplänen können jetzt viel effektiver genutzt werden. Die verbesserten Möglichkeiten der Einsatzleitung wird zu einer Steigerung der Einsatzqualität führen. Wegen der bundeseinheitlichen Normung der Feuerwehrfahrzeuge ist das Zusammenwirken mit anderen Verbänden ohne Komplikationen möglich. Die ordnungsbehördliche Bereitschaft außerhalb der Regelarbeitszeit in der Stadtverwaltung, wird seit Jahren durch den Einsatzleitdienst der Feuerwehr gewährleistet, auch in diesen Fällen wird das neue Fahrzeug eingesetzt werden.

Harald Böer

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Feb. 2004Jahreshauptversammlung 2003 der Freiwilligen Ortsfeuerwehr HalberstadtOrtsfeuerwehr Halberstadt

Sie ist Schwerpunktfeuerwehr, die Halberstädter Wehr. Was an der Struktur ihres Einsatzgebietes liegt und an der Aufgabenvielfalt. Die wiederum erfordert gut ausgebildete Feuerwehrleute. Und um jederzeit diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben im vergangenen Jahr die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr der Stadt allein 2230 Stunden bei Dienstabenden verbracht. Nicht zum geselligen Beisammensein, sondern um den Umgang mit den zum Teil sehr komplizierten Ausrüstungen und Geräten zu erlernen beziehungsweise die Kenntnisse zu festigen.
Eine Zahl, die Respekt abnötigt. Den zollten denn auch die Gäste der Jahreshauptversammlung der Halberstädter Wehr. Der Fachbereichsleiter für Ordnung, Dr. Michael Haase, die Vorsitzende des Feuerschutzausschusses, Anette Leppinger, der Vorsitzende des Feuerwehrfördervereins "St. Florian", Stefan Walther, und der Kreisbrandmeister Frank Kenzig zählten zu diesen Gästen.
Sie erfuhren auch, dass sich zusätzlich zu den Übungsstunden in der Feuerwache 20 Angehörige bei Speziallehrgängen auf Kreisebene oder an der Brand- und Katastrophenschutzschule weitergebildet haben. Im vergangenen Jahr wurden die Wehrmitglieder zu 32 Einsätzen gerufen. Dabei war der Brand des Verbrauchermarktes in der Klusstraße im September sicherlich einer der größten Einsätze. Auch außerhalb der klassischen Feuerwehraufgaben waren die Mitglieder wieder sehr aktiv. Beispielhaft sei hier nur das Osterfeuer auf der Jahnwiese genannt das zusammen mit dem Tiergarten organisiert wurde und trotz des schlechten Wetters viele Besucher anlockte. Nach dem Erwerb der erforderlichen Qualifizierungen wurde während der Jahreshauptversammlung zwölf Kameraden zum nächst höheren Dienstgrad befördert. Zum Feuerwehrmann wurden Andre Hohmann und Mirko Maikaiffa befördert, zum Oberfeuerwehrmann Andreas Braumann, zum Hauptfeuerwehrmann Niels Drünkler und Jürgen Fischbach, zum Löschmeister Marko Brand, Swen Leistner, Nico Springer und Lutz Wallonczeck und zum Hauptlöschmeister Thomas Dittmer. Zum Brandmeister sind Jörg Hirschler und Wolfgang Böttcher befördert worden. Für ihre jahrelange kontinuierliche Arbeit weit über das normale Maß hinaus erhielten die Kameraden Marcel Fischer und Michael Ceranski aus den Händen von Dr. Michael Haase die Ehrenplakette für besondere Verdienste um das Feuerlöschwesen in der Stadt Halberstadt.
Eines wurde bei dieser Jahreshauptversammlung wieder ganz deutlich. Es fehlt an Personal. Die wenigen aktiven Kameraden sind an der Grenze des Möglichen, schließlich verlangen auch Beruf und Familie ihr Recht. Wer mag kann sich jederzeit bei der freiwilligen Feuerwehr Halberstadt melden. Die Wehrleute treffen sich jeden Dienstag um 19.00 Uhr in der Feuer- und Umweltwache Halberstadt, Am Breitem Tor 2.

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Jan. 2004Jahresbericht 2003 der Feuerwehr HalberstadtFeuerwehr Halberstadt

Über Mangel an Arbeit hatte die Feuerwehr im vergangenen Jahr nicht zu klagen, wie Amtsleiter Harald Böer bei der Vorstellung der Einsatzstatistik 2003 feststellte.Immerhin schrillte die Alarmglocke im Durchschnitt zwei- bis dreimal pro Tag, im gesamten Jahr hieß das für die Feuerwehrleute in Halberstadt 945-mal zu Einsätzen auszurücken. 30 mehr als im Vorjahr. Darunter befanden sich 144 Brandeinsätze und 713 Hilfeleistungen. Um dieses immense Pensum zu sichern, waren die Feuerwehrleute 2526 Stunden im Einsatz. Schnelles Handeln sicherte Werte im Umfang von etwa 3,9 Millionen Euro. Werte von zwei Millionen Euro wurden hingegen ein Raub der Flammen. Für 72 Aktive, die die verantwortungsvolle Tätigkeit bei der Feuerwehr ehrenamtlich absichern, geht dieses Engagement bereits an die Grenzen Leistungsfähigkeit. "Es fehlt einfach an Personal", stellte Harald Böer fest. Allein in der Ortswehr Halberstadt, wo in zwei Löschzügen lediglich 40 Aktive ihren Dienst versehen, fehlen mindestens 42 Feuerwehrmänner. In Emersleben müssten eigentlich 18 Feuerwehrmänner einsatzbereit sein, tatsächlich sind es 14. Nur in Klein Quenstedt wird die Mindestanforderung von 18 Aktiven erfüllt. Vor allem tagsüber sei die Einsatzbereitschaft problematisch. "Die Einsatzfrist von 12 Minuten ist mit der freiwilligen Wehr nicht abzusichern", sagte der Amtsleiter. Da unterscheide man sich wenig von den übrigen Feuerwehren im Landkreis, die ebenfalls mit diesem Problem zu kämpfen haben. Rund um die Uhr sei eigentlich nur die hauptberufliche Wachbereitschaft einsatzfähig, in der 18 Berufsfeuerwehrmänner ihren Dienst versehen. In Schichten zu je fünf Mann eingeteilt, wachen sie an 365 Tagen über die Sicherheit der Bürger.Bei größeren Einsätzen würden sie jedoch schnell an die Grenzen des Machbaren stoßen. "Wir brauchen mehr Bürger, die sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit in den Reihen der Feuerwehr entscheiden", appellierte Böer. Zwar werde in den Jugendwehren, in denen 50 Kinder und Jugendliche organisiert sind, eine gute Arbeit geleistet. Doch spätestens wenn die Mitglieder eine Berufsausbildung beginnen, würden viele den Landkreis und damit auch die Feuerwehr verlassen.
Auf dem modernsten Stand sei die Wehr hingegen bei der Technik. Neuanschaffungen seien nicht nötig.

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Jan. 2004Ortsfeuerwehr Emersleben legte Jahresbericht 2003 vorOrtsfeuerwehr Emersleben

Im Mittelpunkt der Diskussionen zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Emersleben standen zwei Probleme. Zunächst sprach Wehrleiter Martin Rapmund die desolate Personalsituation an. Mit nur 14 im Einsatzdienst stehenden Mitgliedern können weder die Mindestforderungen des Gesetzgebers noch die Einsatzbereitschaft sicher gestellt werden. Um diese Mindestforderung zu erfüllen, müssten 18 Angehörige im Einsatzdienst stehen. Einen Lichtblick stellen die vier Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr dar, die sich zur Zeit in der Grundausbildung befinden und mit dem Erreichen des 18. Lebensjahres den Einsatzdienst stärken können. Voraussetzung wäre, dass sie einen Ausbildungsplatz oder eine Anstellung in Emersleben oder in der Nähe erhalten. Das zweite Problem, das die Wehr drückt, ist der technische Zustand des 24 Jahre alten, noch aus DDR-Produktion stammende Tanklöschfahrzeuges. Eine Ersatzbeschaffung war bereits 1996 vorgesehen. Wegen fehlender Investitions- bzw. Fördermittel wurde die Maßnahme bis in das Planjahr 2006 verschoben. "Dafür haben unsere Wehrmitglieder viel Verständnis aufgebracht", betonte der Wehrleiter. Wenn jetzt aber über eine weitere Verschiebung nachgedacht wird, dann können wir die technische Einsatzbereitschaft der Wehr nicht mehr gewährleisten. Er forderte den anwesenden Ortsbürgermeister Erich Frowerk auf, die beiden Probleme im Ortschaftsrat deutlich anzusprechen. Die Wehr benötigt dringend Hilfe. Nicht die Feuerwehr, sondern die Gemeinde ist zuständig für den Brandschutz und die Hilfeleistung. Die Feuerwehr ist eine, in erster Linie ehrenamtliche Einrichtung der Gemeinde, zur Erfüllung dieser Aufgaben.
Rückblickend auf das Jahr 2003 konnte der Wehrleiter aber auch viel Gutes berichten. So haben die Mitglieder bei sieben Einsätzen unter Beweis gestellt, dass trotz der großen Probleme auf sie Verlass ist. Darüber hinaus wurden 36 Hydranten auf ihre Funktionalität geprüft und 30 Brandsicherheitswachen im Theater Halberstadt gestellt. Bei den kulturellen Höhepunkten im Ortsteil, wie dem Schützen- und Storchenfest, dem Aufstellen des Maibaums beteiligten sich die Feuerwehrmitglieder aktiv.
Der Feuerwehr Förderverein "St. Florian Halberstadt" e. V. überreichte der Wehr ein Dartspiel. Dies soll auch den Angehörigen der Jugendfeuerwehr zur Verfügung gestellt werden.

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Stadt Halberstadt · Fachbereich 3 · Abteilung Feuerwehr · Am Breiten Tor 2 · 38820 Halberstadt
Tel: 03941 443072 · Fax: 03941 551039 · E-Mail: feuerwehr@halberstadt.de

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