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Zum o.g. Zeitpunkt wird die Wachbereitschaft mit LF 16/12 und DLK in die D.Korte Straße alarmiert. Durch
die Leitstelle wird gleichzeitig 2. Alarm ausgelöst und der Einsatzleitdienst zum Einsatz gebracht, da
zeitgleich mehrere Anrufer meterhohe Flammen melden.
Bei Eintreffen der Kräfte der Wachbereitschaft um 03.14 Uhr meldet der Staffelführer Vollbrand eines
Werkstattgebäudes und Gefahr für ein nebenstehendes Wohnhaus. Es wird auf Alarmstufe 3 erhöht,
sowie die Feuerwehren Klein Quenstedt, Emersleben und Harsleben alarmiert.
Nach dem Eintreffen des TLF 16/25 und der Ortsteilfeuerwehren wird ein umfassender Löschangriff mit
6 Rohren eingeleitet. Aus dem nebenstehenden Wohnhaus wird eine ältere Dame über die Fenster
evakuiert, da der Hauseingang durch die Wärmestrahlung nicht mehr begehbar ist. Ein an der Werkstatt
abgestellter Transporter wird geborgen, die Stadtwerke unterbrechen die Stromversorgung. Gegen 04.00 Uhr
ist der Brand unter Kontrolle, im Innenangriff wird die Brandbekämpfung weitergeführt. Wegen akuter
Einsturzgefahr eines Giebels müssen die Trupps zurückgezogen werden. Die Löscharbeiten
gestalten sich als schwierig, da eine Vielzahl ineinander verschmolzene Rollen mit PVC-Belag und Teppichen
von Hand nicht beräumt werden können. Gegen 08.30 Uhr trifft ein angeforderter Bagger ein, mit
dessen Hilfe die Brandstelle beräumt werden kann.
Der Einsatz ist gegen 11.30 Uhr beendet.
Im Einsatz waren 48 Einsatzkräfte mit 11 Fahrzeugen, Ein RTW
sowie 2 Streifenwagen der Polizei und Kräfte der Stadtwerke Halberstadt.
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Eine männliche Person drohte vom Dach der Rathauspassage im Zentrum Halberstadts zu springen. Die Wachbereitschaft rückt mit LF 16/12 und DLK aus. In Abstimmung mit Polizei und Rettungsdienst wird das Sprungpolster in Stellung gebracht. Die Person wechselt jedoch mehrmals ihren Standort, so dass dieses Vorhaben aufgegeben werden musste. Nach ca. einer Stunde konnte der angetrunkene Mann, der zwischenzeitlich die Einsatzkräfte mit Flaschen bewarf und mit einem Messer bedrohte durch die Polizei überwältigt werden. Der Einsatz war um 20.46 Uhr für die Feuerwehr beendet.
Auf der B81 in Richtung Magdeburg kam es am Abzweig Emersleben zu einem VKU bei dem eine Person schwer eingeklemmt wurde. Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte durch den Notarzt nur noch der Tod der Fahrerin des Fahrzeugs festgestellt werden. Die Beifahrerin wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, die tödlich verunglückte Frau wurde mit Rettungssatz aus dem Fahrzeug geschnitten.
Auf dem Betriebgelände des Fahrzeugbau Halberstadt kollidierte ein Sattelzug mit einem Begrenzungspfahl und riss sich dabei seinen Haupttank auf, worauf ca. 400 Liter Diesel ausliefen. Die Wachbereitschaft rückte mit LF 16/12 und GWG III aus. Im Verlauf des Einsatzes wurde der Tank des LKW gesichert, Rohrdichtkissen in die Oberflächenentwässerung eingebracht sowie Diesel, welcher bereits bis in einen Vorfluter gelangt war gebunden und mit Hilfe einer Spezialfirma abgepumpt. Der Einsatz dauerte bis ca. 14.00 Uhr an. Am 24.09. und 28.09. machten sich Nachfolgeeinsätze notwendig.
Ca. 2 Km von der Einsatzstelle des Vortages ereignete sich ein weiterer VKU mit
insgesamt 4 beteiligten PKW. Aus ungeklärter Ursache hatte sich 1 PKW überschlagen und
kam auf dem Feld neben der Straße auf dem Dach zum liegen. Eine Person wurde
eingeklemmt.
Vermutlich durch Gaffer wurde ein weiterer Auffahrunfall mit 3 Fahrzeugen
ausgelöst. Die Feuerwehr Halberstadt kam mit ELW, LF 16/12 und GW zum Einsatz. Bei
Eintreffen der Feuerwehr hatten Autofahrer die eingeklemmte Person bereits befreit.
Durch die Feuerwehr erfolgte die Beräumung der Straße sowie die Aufnahme von
ausgelaufenen Flüssigkeiten.
Der Einsatz war um 17.39 Uhr beendet.
Auf der B 81 kam es zu einem Unfall mit 3 PKW wobei 2 PKW frontal zusammenstießen und aus einem davon sofort Rauch aufstieg.2 Personen waren eingeklemmt. Durch die Leitstelle wurde der Rettungsdienst, die Feuerwehr Halberstadt sowie der Rettungshubschrauber Christoph 30 aus Wolfenbüttel alarmiert. Zum Zeitpunkt des VKU waren LF 16/12 und TLF 16/25 die beide mit hydraulischen Rettungsgerät ausgerüstet sind, in Danstedt beim Großbrand gebunden. Ein Herauslösen aus dem Einsatz und die Anfahrt zur B 81 hätten ca. 20 Minuten in Anspruch genommen. Aus diesem Grund wurden zusätzlich zu der mit LF 16 und GW ausrückenden Feuerwehr Halberstadt noch die Feuerwehren aus Wegeleben und Schwanebeck hinzugezogen. Bei Ankunft der Feuerwehr war eine Person bereits tot, bei einer zweiten Person konnte der Notarzt nach kurzer Zeit auch nur noch den Tod feststellen. Eine weitere Person wurde mit dem RTH nach Magdeburg geflogen, eine vierte verletzte Person kam ins KH Halberstadt. Nach Aufnahme durch die Sachverständigen konnte eine getötete Person aus dem Fahrzeugwrack geschnitten werden.
Am Freitag den 31.08.2001 brach gegen 14.00 in einem Putenmastbetrieb in Danstedt ein Brand aus, der
die Feuerwehren bis zum Sonntag beschäftigen sollte.
Der Brand entstand auf dem Betriebsgelände an einer Strohmiete die direkt an drei weitere Lagerräume
für landwirtschaftliche Produkte angrenzte. Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr wurden
sofort weitere Feuerwehren alarmiert. Infolge schlechter Wasserversorgung konnten sich die ersten Kräfte
nur auf die Verteidigung der angrenzenden Objekte beschränken. Das Löschwasser musste im weiteren
Verlauf des Einsatzes aus ca. 500 Meter Entfernung herangeschafft werden.
Gegen 15.30 war der Brand durch den Einsatz von 2 B und 5 C-Rohren unter Kontrolle. Zu diesem Zeitpunkt
waren 6 Feuerwehren mit 45 Einsatzkräften im Einsatz. Eine Liquidierung des Brandes war durch das in
2000 Großballen zu je 400 Kg gepresste Stroh nicht möglich. Daraufhin wurde der Ortsverband des THW mit
Räumtechnik und Beleuchtungsgerät angefordert. Gegen 17.00 Uhr begann mit Hilfe von 2 Radladern die
Auslagerung des brennenden Strohs in ein leeres Freisilo. Dort wurde es mit Hilfe von 3 C-Rohren
endgültig abgelöscht. Die Auslagerung des Strohs dauerte 34 Stunden.
Um die erschöpften Einsatzkräfte abzulösen, wurden in der weiteren Folge des Einsatzes weitere Feuerwehren
nachalarmiert. Insgesamt waren an dem Einsatz 12 Feuerwehren mit 19 Fahrzeugen und ca. 100
Einsatzkräften beteiligt. Das THW war mit 4 Fahrzeugen und 25 Helfern im Einsatz.
Am Sonntag den 02.09.2001 konnte durch den Einsatzleiter um 03.30 der Einsatz beendet werden.
Zeitungsmeldung
Danstedt/Halberstadt. Als ein langer und kräfteraubender Einsatz entpuppte sich das Löschen des Brandes in
Danstedt. Dort hatte am Freitag der Vorwoche gegen 14 Uhr auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen
Unternehmens ein 2000 Ballen umfassender Strohhaufen lichterloh in Flammen gestanden (Volksstimme
berichtete).
Wie Jörg Kelle, stellvertretender Chef des Halberstädter Feuerwehr und Einsatzleiter, gestern auf
Nachfrage der Halberstädter Volksstimme informierte, war das Feuer erst am Sonntagmorgen gegen 3.30 Uhr
gelöscht. Die Brandbekämpfung gestaltete sich sehr schwierig, so Jörg Kelle, weil durch den Wind im Stroh
immer wieder schwelende Glutnester entfacht wurden. Mit Hilfe eines Radladers und schwerer Technik des
Technischen Hilfs Werkes Halberstadt mussten etwa 1000 Tonnen Stroh ausgelagert werden, um Herr der Lage
zu werden.
Die hohen Temperaturen des Feuers sorgten außerdem dafür, dass die Einsatzkräfte schnell ermüdeten. So
kamen insgesamt 11 Wehren aus der Region mit 19 Fahrzeugen und etwa 100 Feuerwehrleuten bis zum Sonntag in
Danstedt zum Einsatz. Ein Feuerwehrmann zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Nach Schätzungen der
Feuerwehr entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 80000 Mark. Kriminalbeamte, die mit der
Ursachenermittlung beauftragt sind, konnten bislang noch kein Ergebnis präsentieren.
Einsatzleiter Jörg Kelle bedankte sich noch einmal bei den Danstedter Frauen, die die Feuerwehrleute so
engagiert vor Ort verpflegt haben.
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Auf der B 245 zwischen Schwanebeck und Neuwegersleben wurde nach einem Frontalzusammenstoß zwischen einem PKW und einem Transporter eine Frau schwer eingeklemmt. Während der Bergung durch die FFw Schwanebeck fiel deren Hydraulikaggregat aus. Die nachalarmierte Halberstädter Feuerwehr konnte die Frau mit Hilfe von Rettungszylindern bergen.
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Gegen 18.00 Uhr ereignete sich in Halberstadt ein Unwetter, bei dem in kürzester Frist,
ca. 50 mm Niederschlag fielen. Das hatte zur Folge, dass bei der Leitstelle unzählige
Hilfeersuchen eingingen und teilweise die Notrufleitungen besetzt waren.
Die Feuerwehr konnte die Einsätze in der Anfangsphase nur schwerpunktmäßig
abarbeiten. So waren unter anderem das Krankenhaus, ein Altersheim, ein Großkino und
eine komplette Wohnanlage stark betroffen. Mit Unterstützung von 6 umliegenden Feuerwehren
sowie des THW wurden bis Mitternacht 70 Einsatzstellen abgearbeitet. Am Sonntag den 08.07.
sowie Montag den 09.07. kamen noch einmal 30 Einsätze dazu.
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In der Gemeinde Deesdorf kam es an einem Tankwagen zu Undichtigkeiten, in deren Folge Flüssigkeit
austrat. Durch die Leitstelle wurden Teile des Umweltzuges bestehend aus der Feuerwehr Halberstadt
ELW 1, LF 16/12, GWG III und der Feuerwehr Wegeleben mit LF 16 und TLF 16/25 sowie der
Ortsfeuerwehr Deesdorf mit LF 16 alarmiert. Nach Lageerkundung durch den Einsatzleiter bot sich
folgendes Bild:
Ein Tankwagen mit 26.000 Litern Propionsäure wurde durch den Fahrer abgestellt, durch
Materialermüdung lief Säure aus dem Fahrzeug aus. Der Tank war in 4 Kammern unterteilt, jedoch
war nicht auszumachen, welcher der Tanks defekt war.
Auf der Grundlage der Transportpiere wurde folgende Entscheidung getroffen:
Auffangen der auslaufenden Säure, Bereitstellung eines Reservetankwagens und spätere
Notentleerung über Gefahrgutpumpe um eine Druckerhöhung im Tank und ein damit weiteres
Aufreißen zu vermeiden. Die vorgehenden Trupps wurden mit Preßluftatmern und leichten
Säureschutzanzügen ausgerüstet. Die Bewohner der sich in ca. 100 Meter befindlichen Häuser
wurden informiert.
Nach Bereitstellung des Tankwagens gegen 17.45 Uhr wurde mit den Umfüllarbeiten begonnen. Der
Einsatz war gegen 20.45 beendet.
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Am 22.06.2001 gegen 10.45 Uhr kam es zu einem Brand im Garagenkomplex Hinter dem Personenbahnhof. Im Einsatz waren 2 Trupps der Wachbereitschaft Halberstadt, sowie die Fahrzeuge LF 16/12, DLK und TLF 16/25.
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