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Als die Dienstschicht der Hauptberuflichen Wachbereitschaft Halberstadt am Sonntag nur 6 Minuten nach Mitternacht alarmiert wurde, war
nicht klar wo sich das Brandobjekt befand. Auf Grund der Rauch- und Feuererscheinung wurde angenommen, dass ein Baumarkt in der
Quedlinburgerstraße in Flammen steht. Dies bestätigte sich bei der Anfahrt zum Glück nicht. Bald schon war klar, dass es sich
bei dem Einsatzobjekt um das Lager eines holzverarbeitenden Betriebes in der Tschaikowskistr. handelt. Nachdem sich die Einsatzkräfte
Zugang zu dem Objekt verschafft hatten, konnte eine umfassende Lageerkundung durchgeführt werden. Zum Glück stellte sich heraus,
dass der Brand noch keine Gebäudeteile erfasst hatte, sondern auf einer Freifläche ca. 1000 Holzpaletten in voller Ausdehnung
brannten.
Die für den Fall eines Großbrandes in der Stadt Halberstadt vorgeplanten Wehren aus Halberstadt, Emersleben, Klein
Quenstedt und Langenstein waren von der Leitstelle Harz alarmiert worden. Unser vorrangiges Ziel bestand darin, so Einsatzleiter Harald
Böer, ein Übergreifen auf die unmittelbar angrenzenden Gebäude und die in der Nähe abgestellten Container zu verhindern. Diese Aufgabe
haben die Einsatzkräfte abstrichslos erfüllt. Wegen verunreinigter Hydranten und daraus resultierender Problemen mit den Feuerlöschpumpen,
kam es kurzzeitig zu einer Unterbrechung der Löschwasserversorgung.
Insgesamt waren im Einsatz:
Der Ortsfeuerwehr Langenstein wurde die Aufgabe übertragen mit ihrem Tanklöschfahrzeug die Bereitschaft für das Stadtgebiet zu übernehmen.
Diese Maßnahme machte sich erforderlich, falls es zu einem weiteren Einsatz im Stadtgebiet gekommen wäre.
Durch die Wahl der
Einsatztaktik und durch das umsichtige Handeln der Einsatzkräfte entstand nach vorläufiger Schätzung eines Verantwortlichen des
Betriebes ein Schaden von ca. 30.000,00 €
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Nachdem am Vormittag ausgelaufene Flüssigkeiten in der Th. Müntzer Straße zu beseitigen waren, wurde die Wachbereitschaft sowie
die Ortsfeuerwehren Emersleben und Groß Quenstedt zu einer ca. 1,5 km langen Ölspur, die sich von der B 81 durch die Ortslage
Emersleben bis Groß Quenstedt zog, alarmiert. Ein Pkw hatte infolge eines technischen Defekts Motorenöl verloren. Der Einsatz
beschäftigte die Feuerwehren von 22.08 Uhr bis 00.26 Uhr.
Um 02.30 Uhr ging es wieder nach Emersleben. Die Wachbereitschaft
und die Ortsfeuerwehr wurden zum Brand einer Imbissbude auf dem Parkplatz im Gewerbegebiet gerufen. Bei Ankunft der ersten Kräfte
brannte die Bude bereits in voller Ausdehnung. Zum Einsatz kam ein C-Rohr, Einsatzende war um 03.49 Uhr.
Zum nächsten Einsatz
ging es für die Wache um 05.43 Uhr in die M.Planck Straße. Dort brannte ein VW-Golf Innenraum. Um 06.31 Uhr wurde die Feuerwehr
erneut alarmiert. Diesmal hatten Unbekannt im Rahmen einer ganzen Serie von Straftaten in der Gartenanlage Dr. Hauschild den Tank
eines FIAT angebohrt, um Kraftstoff zu entwenden. Hier wurde der auslaufende Kraftstoff aufgefangen und anschließend der Tank
abgesaugt. Dieser Einsatz war um 08.02 Uhr beendet.
Zu einem nicht ganz alltäglichen Einsatz kam es am 17.06.2010. Passanten hatten aus dem leerstehenden Möbelhaus in der
Kühlinger Straße das Jaulen einer Katze gehört und darauf hin die Feuerwehr alarmiert. Nachdem sich die Kollegen der Wache
Zutritt zu dem Gebäude verschafft hatten, machten sie sich in dem ausgedehnten Kellergeschoß Gebäude auf die Suche nach dem
Tier. Fündig wurden sie an einem Stahlprofil mit einem Querschnitt von 30 x 30cm welches zur Aufnahme von Teilen der
Dachkonstruktion und Versorgungsleitungen dient. Über eine Kabelpritsche war das Tier vermutlich zu einer kleinen Öffnung in
dem Profil in ca 2,50 Meter Höhe gelangt und dann in den Hohlraum gefallen.
Mit einer elektrischen Trennschleifmaschine,
dessen Versorgung über einen außen in Stellung gebrachten Stromerzeuger erfolgte, wurde in das Profil mit einer Wanddicke von
ca. 1 cm ein Ausschnitt geschaffen. Durch diesen Ausschnitt konnte das 4-6 Wochen alte Tier dann befreit werden. Die Katze
wurde dem Tierschutzverein übergeben, weil ein zugehöriges Muttertier nicht ausfindig gemacht werden konnte.
Das passiert nicht alle Tage. Es brennt im Haus des Feuerwehrchefs! So geschehen am 24.05. in einem Mehrfamilienhaus in Langenstein.
"Gegen 15 Uhr wurde ich durch einen lauten Knall über mir aufgeschreckt", berichtet Wehrleiter Sebastian Rindert.
Er verließ deshalb das Haus und sah aus dem Dachstuhl Qualm aufsteigen. Die Ursache: Während des heftigen Gewitters, das sich
gerade in der Vorharz-Region austobte, war ein Blitz in das Dach des Hauses eingeschlagen. Sebastian Rindert leitete die 33-jährige
Bewohnerin der Wohnung, die über seiner eigenen liegt, aus dem Haus und alarmierte seine Kameraden von der freiwilligen Feuerwehr.
Diese rückten gemeinsam mit den Brandbekämpfern der Nachbarwehren aus Ströbeck und Halberstadt an, um den Dachstuhlbrand zu
löschen. Eine auf dem Dach installierte Elektrovoltaik-Anlage zwang die Wehren zu zusätzlicher Vorsicht bei den Löscharbeiten.
"Insgesamt waren 60 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz", berichtet Sebastian Rindert.
Durch das Feuer entstand
erheblicher Sachschaden an dem Gebäude, der auf 80.000 € geschätzt wird. Die Wohnung der 33-Jährigen ist bis auf weiteres
unbrauchbar. Der Schaden an der Wohnung sei hauptsächlich durch herabfallendes Baumaterial entstanden, das die Rigipsdecke
durchbrochen habe, erklärt Sebastian Rindert.
Gegen 19.30 Uhr waren alle Aufräumarbeiten abgeschlossen und die Wehren konnten
wieder abrücken.
"Viele Jahre bin ich nun schon in der Freiwilligen Feuerwehr Langenstein tätig und habe in dieser Zeit sicherlich
einigen Leuten helfen können", bilanziert Sebastian Rindert, "aber ich habe nie gedacht, dass auch ich einmal auf die
Hilfe der Feuerwehr angewiesen bin. Nur durch den vorbildlichen Einsatz aller anwesenden Kameradinnen und Kameraden, hatte ich
nur geringe Schäden in meiner Wohnung zu verzeichnen. Bei allen Einsatzkräften bedanke ich mich für ihre Hilfe und ihre aufmunternden
Worte.
An dem Einsatz waren die Feuerwehr Langenstein mit TLF 16/25, MTF und KLF, die Feuerwehr Halberstadt mit HLF, DLK, ELW,
TLF16/25, LF16/12 und GW-N, die Feuerwehr Ströbeck mit LF8/6 und MTF beteiligt.
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Eine Gartenlaube in der Gartenanlage Nord im Sargstedter Weg geriet am Donnerstag gegen 23.10 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache
in Brand. Das Feuer griff über den Schuppen auf eine weitere Gartenlaube, in der 2 Personen schliefen, über. Die Menschen
konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Durch den Rettungsdienst wurde die Frau vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
Mit den Löscharbeiten waren 20 Kameraden der Feuerwehr mit 5 Einsatzfahrzeugen bis 01.49 Uhr beschäftigt. Der Brandort wurde
durch die Polizei beschlagnahmt.
Die Ortsfeuerwehr Langenstein wurde Sonntag Mittag von einigen Anwohnern darüber informiert "Das der Wald, auf der Altenburg" brennen würde. Kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass auf der Rückseite der Altenburg kurz unter der Spitze rund 300m² Waldboden und Gebüsch brannten. Durch die Kameraden wurde eine Rund 400m lange Schlauchleitung vom Ölmühlenteich steil bergauf gelegt. Aufgrund dessen das es sich bei dem Waldboden um eine rund 50cm hohe Humusschicht handelte und diese fast in der gesamten Tiefe brannte musste von den Kameraden mit Hilfe von 2 C-Strahlrohren fast 40.000l Wasser aufgewendet werden, um den Bereich gründlich zu löschen. Anschließend galt es die mühevoll verlegte Schlauchleitung wieder den Berg herunterzuschaffen und abzubauen. Hierbei zahlte sich wieder einmal das viele Training der Kameraden der Ortsfeuerwehr Langenstein aus, denn trotz der schwierigen Wegverhältnisse verletzte sich niemand und der Schaden am Wald konnte auf das vorgefundene Ausmaß beschränkt werden.
Im Einsatz war die Ortsfeuerwehr Langenstein mit ihrem Tanklöschfahrzeug (TLF16/25), dem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) und dem Kleinlöschfahrzeug (KLF), sowie 20 Kameraden.
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Die Nacht zum 28.04.2010 wird eine junge Frau wohl nie vergessen. Gegen 03.20 Uhr wurde sie in ihrer Wohnung in der Maxim-Gorki-Straße
vom gellendem Schreien ihrer 11-jährigen Tochter geweckt. Sofort stürzte ihr Lebensgefährte Richtung Flur, will ins Kinderzimmer.
Dann der Schock: Aus der Küche schlägt ihm schwarzer Rauch entgegen, es brennt lichterloh. "Geistesgegenwärtig schloss
mein Freund die Küchentür, schnappte sich meine Tochter und wir rannten gemeinsam ins Treppenhaus", so die Mieterin zur
Volksstimme.
Die Feuerwehr wurde umgehend informiert. 13 Kameraden der Feuerwehr waren mit drei Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Ein Trupp unter Atemschutz nahm die Brandbekämpfung auf, während durch nachrückende Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Halberstadt
weitere Bewohner des Hauses evakuiert wurden. Nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes wurden die 31-jährige Bewohnerin und
ihre Tochter mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Beiden ging es am nächsten Tag aber wieder gut.
Ersten Erkenntnissen zufolge ist der Brand in der Küche ausgebrochen. Ein spezialisierter Kriminaltechniker des Kriminaldauerdienstes
hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
"Warum der Brand ausgebrochen ist, das kann ich mir nicht erklären",
so die Mieterin. Ihre Kücheneinrichtung ist komplett verbrannt. Die komplette Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar, sie muss von
Grund auf saniert werden. "Mein Vermieter, die HaWoGe hat in unserem Eingang eine Gästewohnung. Die hat sie uns sofort
zur Verfügung gestellt. Dafür bin ich sehr dankbar ", sagte die 31-jährige. Die HaWoGe-Chefin Beate Grebe zur Volksstimme:
"Die Wohnung ist natürlich unbewohnbar, deshalb haben wir sofort nach Bekanntwerden des Brandes entschieden, dass der
Mieterin und ihrem Kind, die vollmöblierte Gästewohnung zur Verfügung steht."
Über alles dankbar ist die Mieterin auch
ihrer Tochter. "Hätte sie den Brand nicht bemerkt und uns geweckt, wir wären sicher nicht mehr am Leben. Meine Tochter
hat uns das Leben gerettet", ist sie sich sicher.
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Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten am Freitag gegen 0.15 Uhr zwei Sperrmüllcontainer auf dem Gelände des Wertstoffhofes
in Halberstadt, Am Bahndamm, in Brand. Dabei wurden auch mehrere Plastikcontainer beschädigt.
Ebenfalls gebrannt hat es in
der Nacht vom Donnerstag zum Freitag in der Augustenstraße, neben dem NP-Markt. Hier geriet ein dort angebrachter Müllbehälter
in Brand. Der Schaden wird auf rund 200 € geschätzt. Auch hier ist die Brandursache noch nicht bekannt.
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Auf einem Feldweg zwischen Langenstein und Mahndorf kam es, in der Nacht zum 18.03.2010, zu einer Explosion eines Karbidfasses. Das durch Unbekannte dort abgestellte Fass explodierte aus noch ungeklärten Gründen mit einer mehrere Kilometer weit zu sehende Flamme. Durch die Polizei wurden die Ortsfeuerwehr Langenstein und die Hauptberufliche Wachbereitschaft alarmiert. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und mit einer ersten Besichtigung des Fasses unter umluftunabhängigen Atemschutzgeräten begonnen. Nach dem die Spurensicherung der Polizei ihre Arbeit beendet hatte wurde das beschädigte Glühende Fass in einen Überbehälter gelagert und wird einer fachgerechten Entsorgung zugeführt.
Im Einsatz waren:
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Ein schwarzer Tag für Halberstadt. In der Nacht vom 6. zum 7.2. und in den frühen Morgenstunden drangen bislang unbekannte Täter in zwei Gaststätten ein. In beiden legten sie Brände.
Kornelia Oehmichen, Inhaberin der Gaststätte "Zum Rolandeck" weint hemmungslos, kann sich gar nicht beruhigen. Ihr
Mann nimmt sie in die Arme und tröstet sie vergeblich. Die Frau zittert am ganzen Leib. Bei Minus sechs Grad steht sie vor
ihrem Restaurant und schüttelt unter Tränen immer wieder fassungslos den Kopf. "Das darf alles gar nicht wahr
sein", stammelt sie mehr als sie spricht. Sie steht in der Kälte, hat über ihren Schlafanzug nur einen Mantel geworfen.
Aus dem Gastraum ihres Restaurants dringt Qualm. Fünf Feuerwehren stehen auf dem Hohenweg, 20 Feuerwehrleute sind im Einsatz.
Es ist 6.40 Uhr.
Was ist geschehen? "Die Gaststätte ist alarmgesichert", so Kornelia Oehmichen später. "Vom
Sicherheitsdienst erhielt ich einen Anruf, dass im Rolandeck der Alarm ausgelöst wurde. Mein Mann und ich haben uns nur
schnell Mäntel übergeworfen und sind los. Da dachte ich noch an einen Fehlalarm, hatte Angst, dass die Mieter des Hauses von
der Sirene wach werden und das wollte ich nicht. Als ich hier ankam, sah ich den Qualm, die Feuerwehrleute, die
Polizei." Dann versagt ihr die Stimme. Später sagt Kornelia Oehmichen: "Bei dem Anblick bekam ich weiche Knie. Ich
hatte Angst, dass den Menschen, die über der Gaststätte wohnen, etwas passiert ist. Aber zum Glück nicht. Das ist mein größter
und einziger Trost. Danke den Feuerwehrleuten, die innerhalb von fünf Minuten vor Ort waren."
Die Täter sind
wahrscheinlich durch ein Fenster eingestiegen, haben den Zigarettenautomaten gestohlen und die elektronische Kasse.
Anschließend haben sie im Restaurant Feuer gelegt.
Feuerwehreinsatzleiter Jörg Kelle: "Ein Trupp unserer Kameraden hat
gelöscht, ein anderer hat die Mieter geweckt und sie gebeten, in ihren Wohnungen zu bleiben und die Fenster geschlossen zu
halten. Das war eine Vorsichtsmaßnahme. Die Mieter waren nicht in Gefahr."
Aber nicht nur ins Rolandeck wurde
eingebrochen. Auch die Gaststätte "Da Bruno", die von einem Italiener betrieben wird, wurde ein Opfer. Hier wütete das Feuer
noch schlimmer. Die Besitzerin, eine Frau aus Wolfenbüttel, die namentlich nicht genannt werden möchte, war vor Ort, sah sich
den Schaden an. Auch sie war völlig fassungslos ob des Ausmaßes der Schäden. "Halberstadt hat uns kein Glück
gebracht", sagt sie gegenüber der Volksstimme.
Als die Feuerwehren um 3.15 Uhr hier eintrafen, schlugen aus einem
Fenster bereits die Flammen. Aus drei Rohren wurden sie gelöscht. Dazu mussten die Kameraden Dachziegel abnehmen. Nach dem
Ende der Löscharbeiten dichteten sie das Dach wieder fachgerecht ab. "In diesem Gebäude sind die Brandschäden noch viel
schlimmer als im Rolandeck, so Jörg Kelle. "Dort sieht es durch den Qualm und das Löschen im Moment auch schlimm aus,
aber die Substanz hat nichts abbekommen."
Erst Anfang Dezember hatte Komelia Oehmichen ihr Restaurant eröffnet.
"Ich habe es mit viel Liebe eingerichtet, damit sich unsere Gäste wohlfühlen. Und wir haben auch sehr viel Zuspruch. Die
Leute kommen gern zu uns, genießen die Gemütlichkeit." Trotz dieses Rückschlags will die Inhaberin des Rolandeck
weitermachen. "Ich gebe bestimmt nicht auf! Ich musste in meinem Leben schon einen schlimmeren Schicksalsschlag überleben,
dann schaffe ich das hier auch", sagt sie. Wer hinter dem Einbruch steckt? "Ich habe keine Ahnung. Ich habe doch
niemandem etwas getan", sagt Kornelia Oehmichen unter Tränen.
Die Kriminalpolizei ermittelt. Sie geht in beiden Fällen
von Brandstiftung aus.
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Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern auf der B 79 zwischen Halberstadt und dem Schachdorf Ströbeck. Ein 19-jähriger fuhr mit einem Pkw die Bundesstraße aus Richtung Ströbeck kommend in Richtung Halberstadt, als er gegen 9.15 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Pkw kam von der Straße ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach im Straßengraben liegen. Sowohl der Fahrer als auch seine 16-jährige Beifahrerin sowie eine weitere Insassin im Alter von 17 Jahren mussten aufgrund ihrer Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Klinikum gebracht werden. Die Halberstädter Feuerwehr barg die Verletzten und sicherte mit der Polizei den Unfallort.
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Einen Großeinsatz hatte die Halberstädter Feuerwehr in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu bewältigen. Auf einer Ackerfläche
an der Klein Quenstedter Straße brannten rund 200 Strohballen.
Wie Schichtführer Frank Poerschke mitteilte, hätte der Einsatz
schichtübergreifend von 2.14 Uhr bis 14.12 Uhr gedauert. "Da die Strohballen bereits in voller Ausdehnung brannten, konnten
wir das Feuer nur unter Aufsicht abbrennen lassen", so Frank Poerschke. Zur Unterstützung der Wachbereitschaft sowie der
freiwilligen Feuerwehr ist ein Radlader des Technischen Hilfswerkes an dem Einsatz beteiligt gewesen.
Die Straße wurde aufgrund
der starken Rauchentwicklung vom Ordnungsamt mit Lampen und Baken abgesichert. Wie es zu dem Brand kam, ist indes noch ungeklärt.
Poerschke vermutet nur: "Von allein wird das bei dem Wetter nicht passiert sein". Der entstandene Sachschaden wird
auf knapp 7000 € geschätzt.
Noch bis zum Nachmittag war am Schauplatz Rauch zu sehen. "Allerdings geht davon keine
Gefahr mehr aus" informierte Frank Poerschke abschließend.
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Am 17.01.2010 wurde die Feuerwehr von einem Halberstädter Wohnungsunternehmen beauftragt, angetauten Schnee von 2 Gebäuden zu
entfernen. Durch die Last des herabrutschenden Schnees waren bereits einige Balkondächer des Gebäudes in Mitleidenschaft
gezogen. Um weiteren Schaden abzuwenden wurden 32 Balkondächer vom Schnee befreit. Der Einsatz dauerte insgesamt fast 5 Stunden.
Seit Jahresbeginn wurden durch die Einsatzkräfte bereits 50 Einsätze im Zusammenhang mit den Schneefällen abgearbeitet. Zum
größten Teil handelte es sich dabei um Hilfeersuchen von Hauseigentümern zur Beseitigung von gefährlichen Eiszapfen sowie um
Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume. Schwerpunkte lagen im Stadtgebiet von Halberstadt sowie im Ortsteil Langenstein.
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