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Halberstadt ist gestern Morgen knapp einer Katastrophe entgangen. Der Geistesgegenwart des Verkehrstechnikers Jens Greßmann ist es zu verdanken, dass es in der Heinrich-Julius-Straße nicht zu einer Gasexplosion kam.
Jens Greßmann besprach gegen 9.50 Uhr eher zufällig mit Fachleuten der Halberstädter Verkehrsgesellschaft (HVG), wie
verhindert werden kann, dass Autos immer wieder das Straßenbahngleisbett in der Heinrich-Julius-Straße zerfahren können.
Plötzlich nimmt er einen penetranten Gestank wahr. "Das ist keine Gülle, das ist Gas", war dem freiwilligen Feuerwehrmann
aus Langenstein sofort klar. Er rief per Handy die Einsatzleitung des Landkreises an, die schickte Polizei- und
Feuerwehrkräfte zum vermuteten Havarieort, einem Gully unweit der Haltestelle Juliusstraße/Kreuzung Spiegelstraße/OdF-Straße.
Mit 15 Beamten sperrte die Polizei den Bereich im Umkreis von 100 Metern ab. "Kein Passant kommt hier rein, bis wir wissen,
was los ist" versicherte Einsatzleiter Burckhard Vossler vom Polizeirevier Harz in Halberstadt.
Halberstadts Feuerwehrchef
Harald Böer begab sich ebenfalls sofort mit zwei Fahrzeugen, den sieben Berufsfeuerleuten der Wachbereitschaft und sechs
Kameraden der freiwilligen Wehr vor Ort. Der Gasgestank aus dem Gully nahm zu. "Unter dem Gleisbett verläuft ein
Entwässerungskanal für die Straßenbahnschienen, den quert eine Gasleitung der Halberstadtwerke", erklärt Böer. "Wir pumpen
jetzt Luft in den Gullyschacht, damit das Gas durch den Druck entweichen kann und sich in der Luft verflüchtigt", erläutert
der Feuerwehrmann. Für die Evakuierung der Bevölkerung im Umkreis der Kreuzung bestehe keine Notwendigkeit, so Böer, aber: Im
Umkreis von zehn Metern um den Gully besteht höchste Explosionsgefahr. Nicht auszudenken,' wenn an der Haltestelle jemand
aussteigt und sich eine Zigarette anzünden würde", malt Harald Böer den möglichen schlimmsten Fall aus, der durchaus hätte
passieren können. Netzmeister Karsten Steffen und weitere Mitarbeiter der Halberstadtwerke trafen umgehend an der
Havariestelle ein. "Wir haben Spezialisten einer Magdeburger Firma für Leckstellen an Gasleitungen angefordert, die mit einem
elektronischen Messgerät das Loch in der Leitung suchen", informiert Andreas Jahn, Pressesprecher der Halberstadtwerke. Der
Bereich der undichten Stelle war gegen 13 Uhr geortet. Dann begann das Schachten, um konkret sehen zu können, was los ist.
Die Arbeiten dauerten am Nachmittag an. "Wir wollen den Schaden möglichst heute noch beheben", sagte Steffen gegen 15 Uhr.
Polizei und Feuerwehr hielten die weiträumige Absperrung aufrecht, so dass es gestern den ganzen Tag über zu weiträumigen
Umleitungen im innerstädtischen Verkehr kam.
Zu Beeinträchtigungen der Gasversorgung kam es dagegen nicht. "Das
Leitungsnetz ist so ausgelegt, dass bei einer Havarie ein Versorgungsstrang abgeschaltet, dafür aber eine andere Leitung
diesen Bereich mit Gas versorgen kann", sagte Jahn.
Zur Ursache der Havarie konnte sich Jahn gestern nicht äußern. "Wir
wollen vor Abschluss der Untersuchung nicht spekulieren. Die Gasleitung im Bereich der Heinrich-JuliusStraße wurde, wie jede
andere unserer Leitungen auch, jedes Jahr überprüft", so Andreas Jahn.
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Wie die Polizei berichtete, gab es am frühen Sonnabendmorgen gegen 4.15 Uhr einen Autobrand in der Burchardistraße. Die
Beamten wurden von einer aufmerksamen Anwohnerin informiert, dass vor ihrem Wohnhaus ein Fahrzeug in Brand stehe. Am Tatort
konnten eindeutige Spuren gesichert werden, die auf eine Brandstiftung hindeuteten.
"Nach gegenwärtigem Ermittlungs- und
Erkenntnisstand geriet gegen 4.35 Uhr ein weiteres Fahrzeug in der Huystraße in Brand. Auch bei diesem Fahrzeug, einen B 1000, zeugten die
vorgefundenen Spuren von einer vorsätzlichen Brandstiftung", erklärte Peter Pogunke vom Polizeirevier Harz. Beide Brände
wurden von der Feuerwehr gelöscht und die Fahrzeuge zwecks Beweissicherung abgeschleppt.
Eine Fahndung nach den Tätern
wurde sofort eingeleitet. Nur kurze Zeit später konnte eine Funkstreifenbesatzung zwei männliche Tatverdächtige in der
Gröperstraße aufgrund belastender Beweise vorläufig festnehmen.
Die beiden alkoholisierten Halberstädter im Alter von
19 und 24 Jahren sind der Polizei einschlägig bekannt. Gegen den 24-Jährigen wurde, auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Magdeburg, Zweigstelle Halberstadt, am Sonntag vom zuständigen Amtsrichter im Amtsgericht Wernigerode Haftbefehl erlassen.
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Bei einem Wohnungsbrand im Lichtengraben entstand am Sonnabend ein Sachschaden von geschätzt 10.000 €. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet gegen 18.15 Uhr die Dunstabzugshaube in einer Küche in Brand. "Am Löscheinsatz waren 21 Kameraden der Feuerwehr mit vier Einsatzfahrzeugen beteiligt", informierte Polizeihauptkommissar Uwe Becker am Montag. Verletzt wurde bei diesem Brand niemand.
Am 17.10. 2009 um 18.51 Uhr kam es auf dem Gelände der Verkehrs- Industrie- Systeme GmbH [VIS GmbH] zu einem
Reisezugwagenbrand. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich auf dem Abstellgleis des Betriebsgeländes noch drei
weitere abgestellte und angekuppelte Reisezugwagen. Der Brand konnte sich bis zur Vornahme von zwei C-Strahlrohren zum
Innenangriff auf den gesamten Reisezugwagen ausbreiten.
Bei der Feuerwehr Halberstadt wurde die 3. Alarmstufe ausgelöst.
Durch die starke Rauchgasbildung im Reisezugwagen wurde die erste Lageerkundung erheblich erschwert. Personen befanden sich
zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Reisezugwagen. Neben der Brandbekämpfung wurde durch die Feuerwehr die Belüftung des
Reisezugwagens und das Ausleuchtung der Einsatzstelle vorgenommen.
Der entstandene Sachschaden wurde auf ca. 200 000 Euro
beziffert. Die Brandursache konnte zum Zeitpunkt des Feuerwehreinsatzes noch nicht eindeutig durch die Polizei aufgeklärt
werden.
Im Einsatz war die Wachbereitschaft mit ELW, HLF und DLK sowie die Ortsfeuerwehr Halberstadt mit TLF16/25 und LF
16/12.
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Es ist gegen 16.45 Uhr, Feierabend in der Firma Transatlantic in Emersleben. Die Kollegen begeben sich in Richtung
Umkleideräume. Als der Lagerleiter des Betriebes die Tür zu den Sozialräumen öffnet, dringt ihm Rauch entgegen. Er schließt
die Tür, rennt zum Telefon und alarmiert die Feuerwehr.
Kurz danach wird in Halberstadt die Wachbereitschaft alarmiert
und in Emersleben werden die Kameraden über die Sirenen zum Gerätehaus gerufen. Nach ca. 8 Minuten treffen beide Teams
zeitgleich an der Einsatzstelle ein. Inzwischen ist klar, dass ein Kollege vermisst wird.
Über eine Treppe nimmt ein
Atemschutztrupp die Suche nach dem Vermissten auf, die Emerslebener Wehr stellt eine Wasserversorgung zum Hydranten auf.
Die Sozialräume sind mittlerweile komplett verqualmt, so dass der Trupp sich im Inneren nur tastend vorwärts bewegen kann.
Im hintersten Raum wird der Kollege schließlich bewusstlos aufgefunden, es beginnt der kräfteraubende Transport nach draußen.
Der angenommen Brand ist inzwischen gelöscht, der "Verletzte" versorgt. Durch den Einsatzleiter Jörg Kelle wird die Einsatzübung kritisch ausgewertet. Herr Freitag, der Betriebsleiter der Firma Transatlantic schätzt die gemeinsame Übung als sehr hilfreich für beide Seiten ein. Die Kollegen wurden für Sicherheitsfragen sensibilisiert und die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten durch die Übung wichtige Erkenntnisse zur Betriebsstätte gewinnen.
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In der Ortslage Aspenstedt hat sich bei einem VKU ein PKW überschlagen und kam in einem Wassergraben zum Liegen. Der Fahrer
des PKW wurde im Fahrzeug eingeklemmt, bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits Wasser in das Fahrzeug. Mit
einem hydraulischen Rettungssatz wurde der Fahrer befreit und über ein Rettungsbrett durch die hintere Tür aus dem Wagen
gehoben. Während des Rettungseinsatzes wurde dreifache Löschbereitschaft hergestellt und die Unfallstelle ausgeleuchtet.
An dem Einsatz waren die Wehren aus Aspenstedt, Ströbeck sowie die Wachbereitschaft mit 4 Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften
beteiligt. Weiterhin waren ein RTW und ein NEF sowie 3 Funkstreifenwagen der Polizei vor Ort.
Am 10.09.2009 kam es gegen 01.50 auf dem Gelände einer Recycling-Firma in Ströbeck zu einem Brand von Metallschrott. Am Tage
hatten Mitarbeiter Schrott geschreddert, der sich in der Nacht dann entzündete. Die zuerst alarmierte Feuerwehr Ströbeck
nahm die Brandbekämpfung auf, forderte aber sehr schnell die Feuerwehr Langenstein auf Grund schlechter Löschwasserverhälnisse
mit einem TLF nach. Das Löschwasser musste aus ca. 1,5 km Entfernung im Pendelverkehr zur Einsatzstelle befördert werden.
Das aufgebrachte Löschwasser brachte aber nicht den gewünschten Erfolg, so dass sich entschieden wurde einen Schaumangriff
vorzubereiten. Dazu wurde die Feuerwehr Halberstadt mit ELW, HLF, DLK und TLF 16/25v mit Schaumanhänger nachgefordert.
Durch den nun eingeleiteten Einsatz mit Mittelschaum konnte der Brand schnell liquidiert werden.
Der Einsatz war gegen 04.00 Uhr beendet.
Bei Montagearbeiten am alten Wasserturm in der Magdeburgerstraße versagte am Freitag plötzlich das Hydrauliksystem einer Hebebühne. Ein Schreck für die drei Mitarbeiter, die sich im Arbeitskorb aufhielten. Der Korb befand sich in einer Höhe von 22 Metern und sackte langsam in sich zusammen. Um 11 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert und war drei Minuten später vor Ort. Mit der Drehleiter wurden die drei Mitarbeiter aus der misslichen Lage befreit. Verletzt wurde zum Glück niemand.
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In der Wilhelm-Trautewein-Straße bemerkte am Dienstag ein Passant, dass aus einer Wohnung im 2. Obergeschoss Rauch austrat.
Sofort verständigte er die Feuerwehr.
Nach nur vier Minuten waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Weitere Kräfte der
Ortsfeuerwehr Halberstadt wurden vorsorglich alarmiert und fuhren mit einem Löschfahrzeug zur Einsatzstelle. "Ein Löschtrupp,
ausgerüstet mit Pressluftatmer und Wärmebildkamera drang in die Wohnung ein, suchte nach Personen und löschte den Brand in der
Küche", berichtet Feuerwehr-Chef Harald Böer. Die Wohnungseigentümer waren zum Zeitpunkt des Wohnungsbrandes nicht zu Hause.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Allerdings waren alle Türen in der Wohnung geöffnet, sodass sich der
Brandrauch ungehindert ausbreiten konnte.
Auf Grund des Einsatzes musste die Straße bis 11.35 Uhr gesperrt werden. Die
Ermittlungen zur Brandursache haben die Spezialisten des Polizeireviers Harz aufgenommen.
Am Samstag, den 20.06.09 ereignete sich gegen 15:00 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Kreuzung Quedlinburger Str. / Str. des 20. Juli. Als die Hauptberufliche Wachbereitschaft alarmiert wurde, konnte die Einsatzleitstelle keine näheren Angaben machen. Die erste Lage vor Ort ergab, dass es sich um einen Unfall mit einem Geländewagen und einem Kleinwagen handelte. Die Kräfte des Rettungsdienstes und der Einsatzleiter der Feuerwehr verschafften sich einen Überblick über die Anzahl der Verletzten. Insgesamt konnten 5 Verletzte, davon 2 Schwerverletzte, festgestellt werden. Daraufhin wurden zusätzliche Rettungsdienstkräfte sowie ein zweiter Notarzt angefordert. Der Rettungsdienst wurde bei der Rettung einer schwerverletzten Person von der Feuerwehr unterstützt. Außerdem wurden durch die Feuerwehr auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die Einsatzstelle beräumt. An beiden Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Um 15:54 Uhr war der Einsatz beendet.
Am Donnerstagabend, wurde um 19:38 Uhr die Hauptberufliche Wachbereitschaft zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Bereits 4 Minuten später waren die ersten Kräfte an der Einsatzstelle. Bei der Lageerkundung stellte
Einsatzleiter Ingo Wetzel fest, dass aus einem Fenster im 1. Obergeschoss, starke schwarze Rauchgase heraus quollen. Daraufhin wurde der 2. Alarm für die Feuerwehr Halberstadt ausgelöst.
Bei dem Objekt handelte es
sich um eine Wohnanlage für „Betreutes Wohnen“, was während den Einsatzmaßnahmen noch zusätzlich zu Problemen führte. Mehrere uneinsichtige und unbelehrbare ältere Bürger, behinderten die Feuerwehr bei ihrer Arbeit.
Nur mit Unterstützung der Polizei konnten die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr erfolgreich durchgeführt werden. Die Brandbekämpfung wurde aus taktischen Gründen über die Drehleiter vorgenommen. Dadurch konnten die
Treppenräume und Flure komplett rauchfrei gehalten werden. Vorsorglich wurde ein Hydrolüfter zur Belüftung eingesetzt. Aus der Situation heraus wurde bewusst auf eine vollständige Evakuierung verzichtet. Nur die Personen aus
den unmittelbar angrenzenden Wohnungen wurden kurzzeitig evakuiert. Nach ca. 1 h war der Einsatz abgeschlossen. Personen wurden nicht verletzt. Die Wohnung war jedoch nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden wird auf ca.
5000 € geschätzt. Noch während des Einsatzes meldete die Einsatzleitstelle ein weiterer Brandeinsatz. Daraufhin wurde das LF 16/12 herausgelöst und übernahm selbstständig den Einsatz. Hier brannte auf dem Gelände des
alten „Club Haus“ Müll. Der Brand konnte schnell gelöscht werden.
Insgesamt waren folgende Kräfte / Fahrzeuge im Einsatz:
Um 13:41 Uhr wurde durch die Einsatzleitstelle der 3. Alarm für die Feuerwehr Halberstadt ausgelöst. Unter dem Alarmstichwort; "Ammoniakgeruch im Pflegeheim Nord, Hospitalstrasse", rückte eine Minute später die Hauptberufliche Wachbereitschaft aus. Weil die Leitstelle keine genaueren Angaben machen konnte, erhöhte der Einsatzleiter, noch während der Anfahrt, die Alarmstufe auf die für Gefahrstoffeinsätze vorgesehene Stufe. Bei der ersten Lageerkundung stellte der Einsatzleiter einen sehr starken Ammoniakgeruch im Erdgeschoss des Hauptgebäudes fest. Vom Personal konnte lediglich die Aussage gemacht werden, dass der beißende Geruch aus einem Dienstzimmer im Bereich der Tagespflege wahrgenommen wurde. Zur eventuellen Ursache konnten keine Angaben gemacht werden. Daraufhin wurde der Bereich von den ersten Einsatzkräften evakuiert. Die pflegebedürftigen Personen aus dem Erdgeschoss wurden ins Freie gebracht. Weitere hilfsbedürftige Personen aus den darüberliegenden Etagen wurden in einen angrenzenden Gebäudeteil evakuiert. Zwei Personen klagten über Augenreizungen. Sie wurden dem Rettungsdienst übergeben. Insgesamt mussten 64 Personen evakuiert werden. Bei der Evakuierung wurde die Feuerwehr von der Polizei, die mit ca. 15 Kräften vor Ort waren und dem Pflegepersonal unterstützt. Zeitgleich rüstete sich ein Trupp mit CSA aus um erste Messungen durchzuführen und die Ursache zu Erkunden. Bei der 1. Messung im angegebenen Dienstzimmer wurde ein Wert oberhalb des ETW (50 ppm) gemessen. Die Gefahrstoffquelle konnte zu diesem Zeitpunkt vom vorgehenden Trupp nicht lokalisiert werden. Die Einsatzleitung ließ mehrere eventuell in Frage kommende Quellen erkunden. Erst ein Hinweis des Hausmeisters, auf einem nicht mehr genutzten Kühlschrank, welcher in einem Medikamentenschrank eingebaut war, brachte die Einsatzkräfte weiter. Schließlich konnte dieser Kühlschrank als Ursache ausfindig gemacht werden. Durch einen zweiten Trupp unter CSA wurde der Kühlschrank aus dem Schrank demontiert und ins Freie gebracht. Der Gebäudeabschnitt wurde mit Hilfe von zwei Hydrolüftern belüftet. Die Einsatzstelle konnte gegen 16:00 Uhr der zuständigen Leiterin der Einrichtung und einer Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes (LK Harz) übergeben werden.
Insgesamt waren folgende Kräfte / Fahrzeuge im Einsatz:
In der Kreisstadt hat es wieder gebrannt. Am Dienstag um 2.10 Uhr wurde die Feuerwehr Halberstadt zu einem Bungalowbrand in einer Gartenanlage im Molkenmühlenweg alarmiert.
Als die Hauptberufliche Feuerwehr
am Ort des Geschehens eintraf, schlugen bereits Flammen aus dem Gebäude. "Da sich die Löschwasserversorgung als ziemlich schwierig erwies, ließ Einsatzleiter Ingo Wetzel für die freiwillige
Feuerwehr die dritte Alarmstufe auslösen", berichtete Harald Böer, Chef der Halberstädter Feuerwehr.
Vorsorglich wurden auch die Feuerwehren Harsleben und Wegeleben mit jeweils einem
Tanklöschfahrzeug alarmiert.
Insgesamt war die Feuerwehr mit fünf Einsatzfahrzeugen und 21 Einsatzkräften vor Ort.
Die Bewohner des Bungalows wurden evakuiert und zwei Katzen aus dem
brennenden Gebäude gerettet. Weiterhin mussten zwei Propangasflaschen geborgen werden. "Von der Feuerwehr wird der Brandschaden auf 3000 Euro geschätzt", informierte Harald Böer.
Der
Einsatz war um 5.14 Uhr abgeschlossen.
Bereits am Donnerstag um 15.59 Uhr wurde die Feuerwehr Halberstadt zu einem Brandeinsatz in der Braunschweigerstraße 6 alarmiert. Zunächst rückte die Wachschicht der Hauptberuflichen Wachbereitschaft
mit einem Löschfahrzeug, einer Drehleiter und dem Einsatzleitwagen aus. Zeitgleich wurde über die Leitstelle Harz die 3. Alarmstufe für die Ortsfeuerwehr Halberstadt ausgelöst. Bei der Ankunft erste
Feuerwehrkräfte an der Einsatzstelle um 16.04 Uhr schlugen bereits Flammen aus dem Dach des Gebäudes. Vom Einsatzleiter wurde zunächst angeordnet, dass ein Löschtrupp über das
Treppenhaus in die brennende Dachgeschosswohnung vordringt und die Personensuche durchführt. Ein zweites Rohr wurde über die Drehleiter zur Brandbekämpfung vorgenommen. Alle weiteren Wohnungen
wurden abgesucht und die Bewohner vorsorglich evakuiert. Nach dem festgestellt wurde, dass sich keine Personen in der Brandwohnung befanden, herrschte auch bei den Feuerwehrkräften Erleichterung. Zur Freude der
erst später an der Einsatzstelle eingetroffenen Mieter der Brandwohnung, konnten auch noch zwei Kanarienvögel gerettet werden. Trotz der massiven Löschmaßnahmen über den Treppenraum und
die Drehleiter, war nach Einschätzung von Einsatzleiter Harald Böer, nicht mehr zu verhindern, dass sich der Brand auf die gesamte Dachgeschosswohnung und den Dachstuhl ausbreiten konnte. Sicher ist er sich,
dass durch den Einbau von Leichtbauwänden und -decken, eine fast ungehinderte Brandausbreitung möglich war. Diese Bauteile haben teilweise keinen Feuerwiderstand.
Die Feuerwehr Halberstadt war mit 5
Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften vor Ort. Da die Elektro- und Heizungsanlage infolge des Brandes nicht mehr funktionierten, mussten die 12 Bewohner des Mehrfamilienhauses anderweitig untergebracht werden. Dabei
lobt Böer, das gute Zusammenwirken mit der Immobilienverwalterin Frau Manuela Reinitz. Auch die Zusammenarbeit mit Polizei und Rettungsdienst schätzt er als sehr positiv ein.
Noch während der
Einsatzhandlungen, wurde die Hauptberufliche Wachbereitschaft zu einem weiteren Einsatz alarmiert. In einem Pflegeheim hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Zum Glück stellte sich heraus, dass offenbar ein
Brandmelder durch Zigarettenrauch aktiviert wurde und für die Bewohner und die Gebäude keine Gefahr bestand.
Der Einsatz der Feuerwehr war um 18.43 Uhr in der Braunschweigerstraße beendet. Danach
mussten auf der Feuerwache noch die Schläuche und Atemschutzgeräte getauscht sowie alle eingesetzten Gerätschaften und die Fahrzeuge gereinigt werden.
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Am 27.03.2009 wurde die Feuerwehr Halberstadt gegen 09.15 Uhr zu einem Brand in einen Garagenkomplex im Spiegelsbergenweg gerufen.
Bei Ankunft fanden die Einsatzkräfte eine aufgebrochene Garage im
Vollbrand vor. Das Feuer konnte in kurzer Zeit abgelöscht werden. In der Garage befanden sich Reifen und Unrat. Es entstand kein nennenswerter Sachschaden.
Am 26.03.09 rückte um 04.47 Uhr die Wachbereitschaft zum Brandeinsatz auf das Gelände eines Autohauses in der Klusstraße aus. Bei Ankunft der Einsatzkräfte stand auf dem Hof des Autohauses ein
abgestellter Jeep im Innenbereich in Flammen. Um eine Brandausweitung zu verhindern wurde ein daneben stehender Anhänger in Sicherheit gebracht. Mit einem C-Rohr konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht
werden. An dem Jeep entstand erheblicher Sachschaden.
Nach Einsatzende wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Mitten in der Nacht schrillte die Alarmglocke bei der Halberstädter Feuerwehr. Um 01.53 Uhr musste am Donnerstag ein Löschzug der Hauptberuflichen Wachbereitschaft mit fünf Mann Besatzung
ausrücken, weil im Funktionsgebäude der Wurstfabrik in der Dr.-Crohn-Straße ein Feuer ausgebrochen war.
Bislang unbekannte Täter haben nach ersten Erkenntnissen der
Brandursachenermittler so genannte Funktionsbekleidung für Schlachter aus einem der Spinde im Umkleideraum entnommen und diese auf dem Boden in Brand gesetzt. Durch die Rußentwicklung sind
weitere Räume in Mitleidenschaft gezogen worden. Der entstandene Sachschaden kann gegenwärtig nicht beziffert werden.
Die Feuerwehr Halberstadt wurde um 6.45 Uhr zu einem Brand eines Elektroverteilers in einem Wohnhaus in der Bakenstraße gerufen. Die Wohnungsinhaberin wurde von den Rettungskräften im Hausflur
gefunden und ins Freie gebracht. Der Brand in der Wohnung im ersten Obergeschoss konnte schnell gelöscht werden.
Durch eine defekte Rauchschutztür hatte sich der Qualm bereits im gesamten
Treppenhaus ausgebreitet und war in die Wohnungen im 2. Obergeschoss eingedrungen. Da die installierte Rauchabzugsanlage im Treppenhaus ebenfalls defekt war, mussten die Feuerwehrleute diese in einer
zeitaufwändigen Aktion gewaltsam öffnen, Anschließend konnten zwei Frauen aus dem 2. Obergeschoss über das Treppenhaus gerettet werden.
Alle drei Personen wurden vom
Rettungsdienst in das Ameos-Klinikum gebracht.
Am Sonntagmorgen, den 25.01.2009, wurde um 03:32 Uhr durch die Leitstelle Harz der 3. Alarm für die Feuerwehr Halberstadt ausgelöst. Die Alarmmeldung lautete: &quo;großer Feuerschein im Gewerbegebiet Woolnough-Strasse". Die erste Lageerkundung ergab, dass ein PKW / Jeep und mehrere Holzpaletten im Vollbrand standen. Der Jeep wurde zwischen zwei Lagerhallen eines Holzverarbeitenden Betriebes abgestellt und vermutlich vorsätzlich in Brand gesteckt. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Gegen 04:35 Uhr wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben.
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