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Das war ein Schreck am 29.12. vormittags, für die Mieter in den Wohnhäusern Dominikanerstraße 20 und 21. Nach der empfindlichen Kälte von minus sieben bis acht Grad Celsius in der Nacht sprudelte
plötzlich kräftig das Wasser in den Kellerräumen. Die Kameraden der Halberstädter Feuerwehr waren nach der Alarmierung umgehend mit entsprechender Technik vor Ort und begannen, das Wasser
abzupumpen und die Räume trockenzulegen. Zuvor hatten die Mitarbeiter der Halberstadtwerke die Trinkwasserzufuhr abgesperrt. "Vermutlich hat der plötzliche Frost das schon ältere Wasserrohr
gebrochen", sagte Thomas Bothe, Einsatzleiter der Feuerwehr. Und dieser Schaden ließ das Wasser recht schnell steigen. Auf 70 Quadratmetern Kellerfläche in einem und 120 Quadratmetern in dem anderen
HaWoGe-Block stieg das im wahrsten Sinne des Wortes kühle Nass auf gut zehn Zentimeter an. Bothe und seine Männer brauchten vom Einsatzbeginn gegen 10.30 Uhr fast vier Stunden für das Leerpumpen.
Zwischenzeitlich hatten die Stadtwerker auch die Havariestelle geortet - die Einfahrt zu den Parkplätzen hinter den beiden Häusern. Die Mieter in der Dominikanerstraße sind offenbar mit dem Schrecken davon
gekommen, das heißt, mit nassen Kellern, die nun wieder langsam austrocknen müssen, und dem zeitweiligen Abstellen des Wassers.
Sollte der nächtliche Frost in diesem Temperaturbereich anhalten oder
noch stärker werden, sind weitere Rohrbrüche besonders bei alten Leitungen nicht auszuschließen.
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Im Schwanebecker Schüttewall kam es aus noch ungeklärter Ursache zum Brand in einer Autowerkstatt. Durch die Leitstelle waren die Feuerwehren aus Schwanebeck, Nienhagen, Groß Quenstedt, Wegeleben und Halberstadt alarmiert wurden. Bei Ankunft der ersten Kräfte war starke Rauchentwicklung aus dem Dach festzustellen. Zwei Trupps wurden zum Innenangriff sowie ein Trupp über die Drehleiter zur Aufnahme der Dachhaut eingesetzt. Parallel wurden aus dem Gebäude ein PKW, zwei Motorräder, mehrere Sätze Reifen sowie Computer und Geschäftsunterlagen geborgen. Durch die eingebaute Zwischendecke gestaltete sich die Restablöschung sehr zeitintensiv. Der Dachraum wurde stückweise mit einer Wärmebildkamera überprüft und kleinere Glutnester abgelöscht. Für die 48 Einsatzkräfte war der Einsatz um 00.30 Uhr beendet.
In dieser Nacht ereigneten sich mehrere Brandstiftungen. Um 22.51 Uhr wurde ein PKW-Brand in der R.Diesel Straße gemeldet. Bei Ankunft der Feuerwehr stand der PKW in Vollbrand und wurde mit Schnellangriff und Schaumpistole abgelöscht. Sofort nach Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei um 00.07 Uhr wurde die Wachbereitschaft auf den Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der W.Trautewein Straße gerufen. Dort brannten zwei Altkleidercontainer. Beide Container mussten geöffnet werden um eine Brandbekämpfung durchführen zu können. Nachdem dieser Einsatz abgearbeitet war, erfolgte sofort die nächste Alarmierung in die Schützenstraße. Auch hier brannte ein Altkleidercontainer. Um 01.11 Uhr konnten die Einsatzkräfte einrücken. Die Polizei nahm noch während die Einsätze liefen zwei Tatverdächtige fest.
Am Freitag d. 07.11. kam es kurz nach 22:00 Uhr in der ZAST zu einem Zimmerbrand im Haus A. In einem Unterkunftszimmer brannte eine Bettmatratze. Die Hauptberufliche Wachbereitschaft wurde um 22:12 Uhr alarmiert. Aufgrund der
Alarmmeldung erhöhte der Einsatzleiter gleich auf die Alarmstufe 2. Bei Ankunft der Feuerwehr war die Evakuierung des Gebäudeteils bereits eingeleitet. Ein Polizeibeamter hatte mit einem Pulver-Löscher bereits erste
Löschmaßnahmen eingeleitet. Die ersten Einsatzkräfte übernahmen die Brandbekämpfung, begleiteten die Evakuierung und leiteten gleichzeitig die Rauchgasevakuierung der betroffenen Bereiche mit
Hydrol¨fter ein.
2 Personen wurden dem Rettungsdienst übergeben, jedoch bedurfte es keiner stationären Aufnahme. Die Brandursache ist noch nicht geklärt.
Nur einen Tag später, am Sonntag um 00:45 Uhr, kam es zu einem weiteren Brand. Wie bereits am Freitag, brannte wiederum eine Matratze jedoch in einem anderen Zimmer. Der Einsatzablauf verlief ähnlich wie am Freitag. Jetzt wird von der Polizei in alle Richtungen ermittelt.
Um 02:37 Uhr wurde die Hauptberufliche Wachbereitschaft zu einem weiteren Brand gerufen. An der Zufahrtstraße zum Lindenberg brannte ein Bauwagen welcher als Aufenthaltsraum für Waldarbeiter diente. Dieser wurde vorher
aufgebrochen und verwüstet. Unbekannte drehten eine 5 kg Propangasflasche auf und zündeten diese. Der Brand wurde schnell gelöscht, die Gasflasche konnte geborgen werden.
Nur der sehr schnelle Einsatz der
Wachbereitschaft verhinderte einen größeren Schaden.
Bisher unbekannte Täter entwendeten in der Nacht zum 26. Oktober in Halberstadt einen in der Puschkinstraße geparkten Pkw Suzuki. Gegen 04.15 Uhr wurde der Pkw im Wendebereich der ehemaligen Gogolstraße brennend aufgefunden. Trotz sofort eingeleiteter Löscharbeiten der Halberstädter Feuerwehr, brannte das Fahrzeug vollständig aus.
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Eine Brandmeldeanlage verhinderte am 14.08. eine Katastrophe im Obdachlosenheim in der Gleimstraße. Die Brandmeldeanlage wurde um 00:50 Uhr ausgelöst.
"Zeitnah konnten Feuerwehr und Polizei informiert werden, die am Ereignisort auf einige Bewohner des betroffenen Objektes trafen, die das Gebäude bereits
verlassen und sich in Sicherheit gebracht hatten", berichtete Uwe Becker, Sprecher des Polizeireviers Harz in Halberstadt.
Im ersten Obergeschoss trafen die
Einsatzkräfte in einem von starker Rauchentwicklung betroffenen Zimmer auf zwei Männer im Alter von 51 und 54 Jahren. Beide lagen in ihren Betten und
schliefen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit setzte eine brennende Zigarettenkippe ein Kleidungsstück in Brand, so Becker. Der 51-jährige Bewohner wurde mit
Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Klinikum gebracht. Der 54-Jährige blieb unverletzt. Ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung ist
eingeleitet worden.
Vor drei Jahren, am 2. Dezember 2005, waren bei einem Brand in der alten Obdachlosenunterkunft in der Wehrstedter Straße neun
Menschen ums Leben gekommen.
Spezialisten mussten engagiert werden, um die hochgiftigen Riesenbärenklau-Pflanzen zu bekämpfen, die sich auf einer Abrissbrache in der Judenstraße ausgebreitet hatten. Männer der Hauptberuflichen Wachbereitschaft der Halberstädter Feuerwehr rückten Dienstag Nachmittag an, um die bis zu zwei Meter großen Blütenstände zu entfernen. Bevor es an die Arbeit ging, mussten die Feuerwehrleute in Spezialanzüge schlüpfen und sogar Atemschutzmasken aufsetzen. Der Grund: der Pflanzensaft des Riesenbärenklau kann in Verbindung mit Licht starke Verbrennungen verursachen. In der vergangenen Woche hatte ein Halberstädter auf den Giftpflanzenbestand in der Altstadt aufmerksam gemacht. Die Volksstimme hatte daraufhin zu einem Vorort-Termin mit der Stadtverwaltung eingeladen. Ralf Schlieter von der Abteilung Stadtgrün und Ordnungsamtschefin Heidi Wilde sorgten daraufhin für die Bekämpfung des Bärenklau.
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In den Nachmittagsstunden des 7.8.2008 kam es in Halberstadt auf dem Betriebsgelände einer Möbelfirma zum Austritt von Heizöl und dem
Eindringen in Teile des städtischen Regenwasser-Kanalsystems. Ursache der technischen Havarie war eine schadhafte Stelle an der Versorgungsleitung zwischen
Öltank und Heizung.
Nach Bemerken der Leckage und dem vermutlichen Eintritt von Heizöl in das Regenwasser-Kanalsystem wurde die Feuerwehr
alarmiert.
Erste Maßnahmen waren die Trennung des Öltanks vom Heizsystem und die Verhinderung eines weiteren Auslaufens von Heizöl. Das
betriebliche Kanalsystem wurde mit Bio-Versal behandelt um ölige Substanzen zu neutralisieren. Durch die Abwassergesellschaft wurde vorsorglich das
Kanalsystem geschlossen. Das weitere Abfließen von öligen Emulsionen in den Frevelgraben wurde begrenzt. Durch die Feuerwehr wurden auf dem
Frevelgraben von der Gartensparte "Dr. Hausschild" bis zur Osttangente vier Öl-Sperren errichtet. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis in die
Vormittagsstunden des 9.8.2008 an. Das Absaugen der kontaminierten Wasseroberfläche und die Entsorgung der Emulsionen wurde mit einer ortsansässigen
Fach- Entsorgungsfirma organisiert. Alle Maßnahmen an der Einsatzstelle wurden mit dem zuständigen Umweltamt abgestimmt an welches auch die
Einsatzstelle in der weiteren Folge übergeben wurde.
Die Männer der Halberstädter Feuerwehr wurden am Nachmittag des 07.08. zu einem Feuer in der Sargstedter Siedlung gerufen. Im Ortsteil brannte auf dem Gelände eines Einfamilienhauses ein Werkzeugschuppen. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehrleute blieb vom Schuppen nicht viel übrig. Zur Ursache des Feuers, bei dem niemand verletzt wurde, konnten die Fachleute am selben Tag noch keine Auskunft geben.
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Ein Brand war am Morgen des 23.07. im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Huystraße ausgebrochen. Kurz darauf trafen Feuerwehr und Polizei ein. Durch
Kameraden der Feuerwehr wurde ein 44-jähriger Bewohner aus der Wohnung gerettet. Er wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Ameos-Klinikum Halberstadt
verbracht. Die Schadenshöhe konnte am Nachmittag noch nicht beziffert werden. Brandursachenermittler aus Thale nahmen vor Ort ihre Arbeit auf.
Im Einsatz waren die Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Halberstadt mit den Fahrzeugen HLF, DLK, TLF und ELW.
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Aufregung am 02.07. vormittags in der Thomas Müntzer-Straße. Mit einer Drehleiter rückte die Tierrettung der Halberstädter Feuerwehr an.
Ein
junger Turmfalke war aus seinem Nest im ehemaligen Haus des Friedens in die Tiefe gestürzt und saß auf einem Fenstersims fest.
Hartmut Gnichtel und
seine Frau wohnen gegenüber dem Haus des Friedens. Sie sind ausgemachte Freunde der stolzen Greifvögel und beobachten aufmerksam das Treiben in
dem Nest. Die Altvögel haben in diesem Jahr vier Mäuler zu stopfen. "Dabei sind die jungen Vögel unterschiedlich entwickelt", berichtet der
aufmerksame Halberstädter.
"Wenn das Jungtier weiter abgestürzt wäre, hätten es sicher die vielen wilden Katzen erwischt, die rund
um das Haus des Friedens herumstreichen", ist Hartmut Gnichtel sicher. So griff er kurzerhand zum Telefon und alarmierte die Tierrettung der Feuerwehr.
Frank
Poerschke und Marko Brandt machten sich sofort auf den Weg in die Thomas-Müntzer-Straße. Mit der Drehleiter kamen die beiden Kameraden schnell an das
verängstigte Tier heran. Das ließ sich ohne Regung von den Feuerwehrleuten greifen und etwas höher wieder in das Nest setzen.
So fand ein sicher nicht
gewollter Ausflug, der hätte tragisch enden können, ein glückliches Ende. Familie Gnichtel kann getrost wieder zum Fernglas greifen, wenn "ihre
Nachbarn", die Altvögel, abends zur Fütterung am Nest eintreffen, um vier Mäuler zu stopfen.
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Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Morgen des 10.06. auf der B 81 bei Wilhelmshöhe an der Abfahrt nach Langenstein. Eine Pkw-Fahrerin fuhr mit
ihrem Audi die B 81 aus Richtung Halberstadt kommend in Richtung Blankenburg. Am Abzweig Langenstein wollte sie nach links abbiegen. Dabei übersah sie
einen aus Richtung Blankenburg kommenden VW Golf. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Golf wurde in weiterer Folge gegen einen an
der Straßeneinmündung stehenden Golf Variant gestoßen.
Sowohl die 40-jährige Audifahrerin als auch der 43-jährige Golffahrer sowie die
44-jährige Fahrerin des Golf Variant wurden bei dem Unfall leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 62.000 Euro.
Die Bundesstraße 81 musste für etwa eine Stunde gesperrt werden.
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Am Samstag den 07.06. ereignete sich auf der vielbefahrenen Kreuzung B81 - B245 ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Verletzten.
Nach bisherigen Ermittlungen
der Polizei befuhr ein Funkstreifenwagen der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord in Richtung Magdeburg. Auf Höhe der Kreuzung wollte ein PKW die B81 aus
Richtung Groß Quenstedt kommend, überqueren. Dabei kam es zum seitlichen Zusammenstoß mit dem Funkstreifenwagen. Die Folge: Die drei
Insassen des zweiten Unfallfahrzeuges wurden zum Teil schwer verletzt. Die Rettungsleitstelle beorderte Helikopter zum Unfallort.
Der Bereich der Unfallstelle war 2 Stunden gesperrt.
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Im 2. Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses in der Windhorststraße kommt es aus noch nicht geklärter Ursache zu einem Brand. Die Wohnung wird von
einer jungen Mutter mit einem Kleinkind bewohnt. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich eine weitere junge Frau in der Wohnung. Trotz nachtschlafender Zeit bemerkt die
Mutter den Brand noch so frühzeitig, dass alle drei die Wohnung noch unverletzt verlassen können.
Durch die Kräfte der Wachbereitschaft wird ein
C-Rohr gleichzeitig mit einem HD-Lüfter durch das Treppenhaus vorgenommen. Eine im 1.OG befindliche Wohnung wird vorsorglich evakuiert. Die Kräfte des
nachalarmierten TLF der Ortsfeuerwehr Halberstadt brauchen nicht mehr eingreifen. Der Einsatz ist gegen 02:50 Uhr beendet.
Gegen 20.10 Uhr fährt ein Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens zu einer routinemäßigen Kontrolle auf das Firmengelände des Stadt-und
Landschaftspflegebetriebes in der Gröperstraße. Schon auf dem Gelände bemerkt er Brandgeruch, denkt aber dass es Grillfeuer in benachbarten
Grundstücken sein könnten. Als er die Nebeneingangstür einer Lagerhalle öffnet, schlagen ihm Flammen entgegen und es gibt einen lauten Knall.
Er schließt die Tür wieder und alarmiert die Feuerwehr.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ist im gesamten Dachbereich und aus einem
Seitenfenster bereits starker Rauchaustritt zu erkennen. Vor dem Einleiten der ersten Maßnahmen wird sofort 3. Alarm ausgelöst. Im Inneren der Halle ist durch
die Fenster Feuer sichtbar. Über die Seiteneingangstür wird ein C-Rohr vorgenommen. Erst jetzt wird erkannt, das eine Straßenkehrmaschine im
Vollbrand steht. Gleichzeitig wird mit einem HD-Lüfter die Entrauchung und Hitzeableitung eingeleitet.
Die nachrückenden Kräfte bereiten eine stabile
Wasserversorgung aus einem 200 Meter entfernten Hydranten vor. Ein zweiter Trupp unter PA schafft durch das Öffnen von Toren und Fenster weitere
Möglichkeiten zur Rauchabführung.
Um 20.40 Uhr kann "Feuer aus" gegeben werden. Einigen glücklichen Umständen und dem
schnellen und taktisch richtigen Eingreifen der ersten Kräfte ist es zu verdanken, dass ein Schaden in Millionenhöhe vermieden werden konnte. Weiterhin ist
anzumerken, dass sich in unmittelbarer Nähe der Kinopark "Zuckerfabrik" befindet, der wie an jedem Samstagabend mit mehreren hundert Menschen
gefüllt war.
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In den frühen Morgenstunden des 5. April ereigneten sich in der Stadt Halberstadt und in der Gemeinde Langenstein fast zeitgleich zwei schwere Verkehrsunfälle zu denen Kräfte der Feuerwehr alarmiert wurden. Zunächst wurde die diensthabende Schicht der Hauptberuflichen Wachbereitschaft Halberstadt zu einem Unfall auf der Kreuzung Quedlinburgerstraße/Oelerstraße alarmiert. Der Einsatzauftrag lautete, Ausleuchten einer Einsatzstelle nach einem schweren Verkehrsunfall mit Todesfolge. Noch bevor sich die Kräfte entwickelt hatten erhielten sie den Auftrag zur Hilfeleistung bei einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen in der Ortslage Langenstein in Richtung Gedenkstätte Zwieberge. Darauf hin wurden Kräfte der Ortsfeuerwehr Halberstadt nachalarmiert, welche um 02.53 Uhr mit einem TLF 16/25 ausrückten und den Auftrag Ausleuchten der Unfallstelle in Halberstadt übernahmen. Dieser Einsatz dauerte bis 05.54 Uhr an. Beim Eintreffen der ersten Kräfte an der Unfallstelle in Langenstein wurde festegestellt, dass sich keine Personen mehr in dem schwerverunfallten Fahrzeug befanden. Offensichtlich war es den Personen gelungen, sich über die Seitenscheiben aus dem Fahrzeug zu befreien. Obwohl der gesamte Bereich mit Scheinwerfern und Wärmebildkamera sehr aufwendig abgesucht wurde, konnten die Personen nicht gefunden werden. Erst durch Hinweise wurde bekannt, dass sich eine männliche Person in Richtung Langenstein begeben hatte und dort dann durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus Halberstadt verbracht wurde. Die zweite Person, eine junge Frau, war in Richtung Halberstadt unterwegs. Trotz kurzzeitigem Handykontakt und umfangreicher Suche war es nicht möglich diese Person aufzufinden und entsprechend medizinisch zu versorgen. Aus Sicht der Einsatzleitung von Polizei und Feuerwehr bestand die unmittelbare Gefahr, dass diese Person dringender Hilfe bedarf und von daher wurden die Suchmaßnahmen auch auf das Stadtgebiet ausgeweitet. Die Situation entspannte sich erst, als bekannt wurde, dass sich die verletzte Person durch einen Bekannten in die Notaufnahme des Krankenhauses Halberstadt hatte bringen lassen und dort medizinisch versorgt wurde.
Vermutlich wegen eines defekten Ölheizofens kam es am Montag den 31. März zu einem Großbrand in Emersleben. Um 10.48 Uhr wurden die
Ortsfeuerwehr Emersleben und die Hauptberufliche Wachbereitschaft über die Leitstelle Harz alarmiert. Unklar war, ob sich noch Personen im Brandobjekt
befinden. Bei Lage auf Sicht wurde vom Einsatz-Leit-Dienst der Feuerwehr Halberstadt entschieden, die Ortsfeuerwehr Halberstadt nachzufordern und die Ortsfeuerwehr
Klein Quenstedt in Bereitschaft zu versetzten.
Beim Eintreffen der Kräfte wurde der 87jährige Bewohner des Reihenhauses in Sicherheit gebracht und
wegen des Verdachtes einer Rauchgasvergiftung vorsorglich dem Rettungsdienst übergeben und in das Krankenhaus Halberstadt verbracht. Das Reihenhaus hatte
ein ausgebautes Erd- und Obergeschoss. Angebaut waren noch eine große Anzahl Stallungen und Schuppen. Ausgehend vom Wohnzimmer im Erdgeschoss
breitete sich das Feuer über den Treppenraum bis in das Obergeschoss aus. Begünstigt wurde dies durch die große Menge an brennbaren Stoffen,
welche im ganzen Haus gelagert wurden. Zur Brandbekämpfung wurden 2 Rohre im Innenangriff und ein Rohr über die DLK im Außenangriff eingesetzt.
An Einsatzfahrzeugen wurden eingesetzt: Feuerwehr Emersleben TSW und MTF, Feuerwehr Halberstadt ELW 1, HLF 16/20, DLK 23-12, LF 16/12. Insgesamt waren 22
Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Durch das Energieversorgungsunternehmen wurde die Energiezuführung unterbrochen. Der geschätzte Schaden
wurde mit 30.000 € beziffert.
Zu einem Großeinsatz sind die Kameraden der Feuerwehren Langenstein, Mahndorf sowie Ströbeck und Halberstadt am Nachmittag des 2.3. nach
Langenstein gerufen worden. Die frühere Parkgaststätte, die bereits seit der Wende leersteht, brannte in voller Ausdehnung. Nach Polizeiangaben
wurde niemand verletzt. Das Gebäude selbst fiel den Flammen zum Opfer.
Wie auf Nachfrage aus dem Polizeirevier Halberstadt zu erfahren war,
brach der Brand gegen 16.15 Uhr aus. Nachdem zunächst die Langensteiner Wehr zum Brandort unweit des Parks geschickt worden war, rückten
später auch die Wehren aus Mahndorf, Ströbeck sowie Halberstadt nach Langenstein aus. Insgesamt waren 32 Kameraden im Einsatz.
Zur
möglichen Brandursache wollte sich am selben Tag noch niemand äußern. Da das Gebäude jedoch seit vielen Jahren leersteht und dem
Vernehmen nach von allen Versorgungsleitungen getrennt war, deutet einiges auf Brandstiftung hin.
Fest steht bereits, dass das Feuer in der Mitte des etwa
80 Meter langen Komplexes ausgebrochen war. Die Polizei sperrte den Brandort ab und wird heute mit der intensiven Spurensuche beginnen.
Für die
Feuerwehrleute von Langenstein und Ströbeck war dieses Feuer das Finale ein einsatzreichen Wochenendes.
Zuvor hatte bereits Orkan Emma die
Ströbecker und die Langensteiner in Atem gehalten. So deckte "Emma" am Sonnabend einen Teil des Dorfgemeinschaftshauses ab. In
Langenstein stürtzte vorgestern ein maroder Hausgiebel ein. Später mussten die Kameraden an mehreren Stellen im Ort Bäume beseitigen.
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Lange vorher angekündigt traf das Orkantief Emma am 01.03.2008 gegen 03.00 Uhr über dem Stadtgebiet ein. Die ersten Einsätze wurden
noch in den Nachtstunden gefahren. So waren in der Sternstraße zwei Bäume umgestürzt und behinderten den Verkehr auf der
Bundesstraße 79.
Ab 08.00 Uhr gingen dann mehrere Notrufe ein, so dass ab 10.00 Uhr auch Kameraden der Ortsfeuerwehr Halberstadt zur
Unterstützung herangezogen wurden. Von mehreren leerstehenden Häusern fielen Dachziegel auf die Straße bzw. mussten lose Dachziegel
beseitigt werden. In der Plantage entwurzelte ein über 100jähriger riesiger Baum. In der W.Trautewein Straße löste sich an der
Ganztagsschule ein Flachdach und drohte weg zu fliegen. Hier wurden ca. 30 Sandsäcke verbaut um das Gebäude zu sichern. In der Miriam
Lundtner Schule riss der Sturm ein ca. 5 m² großes Loch in das Dach. Da sich unter den eingesetzten Kräften auch ein gelernter Dachdecker befand,
konnte das Dach wieder verschlossen werden. Insgesamt wurden durch die Wachbereitschaft und die Ortsfeuerwehr Halberstadt 12 Einsätze abgearbeitet.
Im Gegensatz zu Kyrill sind wir diesmal recht glimpflich davon gekommen.
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Dreimal musste die Feuerwehr in der Nacht vom 28.02. zum 29.02. ausrücken. Innerhalb einer Stunde gingen in der Altstadt vier Fahrzeuge in Flammen
auf. Bei allen Pkw handelte es sich um Volkswagen. Die Brandursachenermittler untersuchen, was zu den Bränden führte.
Gegen 4.30 Uhr geht
ein VW Golf im Abtshof in Flammen auf. Die Alarmanlagen anderer Autos springen an und wecken die Anwohner unsanft aus dem Schlaf. "Ich habe die
Feuerwehr gerufen", erklärt der Lebensgefährte der Autobesitzerin. Doch zu spät. Die herbeigerufene Feuerwehr kann nicht verhindern,
dass das Auto vollständig ausbrennt.
Innerhalb einer Stunde stehen in der Altstadt insgesamt vier Autos in Flammen. "Um 3.12 Uhr sind die
Kameraden erstmals alarmiert worden". In der Georgenstraße steht ein Auto in Flammen. Doch die Brandstifter ziehen weiter: nur acht Minuten
später um 3.20 Uhr der zweite Alarm: In der Kulkstraße brennen zwei weitere Pkw. Durch die Hitzeentwicklung werden umstehende Autos
beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr Halberstadt rückt aus, denn der erste Brand ist nicht einfach zu löschen. Immer wieder entzündet
sich austretendes Benzin. Um 4.26 Uhr steht das Auto auf dem Abtshof in Flammen. Auch hier wird der danebenstehende Wagen beschädigt.
Am
Morgen danach ist Brandursachenermittler Christoph Heike damit beschäftigt, die Tatorte genau zu untersuchen und Spuren zu sammeln. "Wir
schauen, wo die Brandbelastung am Fahrzeug am höchsten war", erklärt der Ermittler. "Dann können wir sagen, wo das Feuer
ausgebrochen ist." Das weiß Christoph Heike schon. Der Brand ist im Innenraum entstanden. "Wir gehen nach dem derzeitigen
Ermittlungsstand davon aus, dass die Brände vorsätzlich gelegt wurden." Anschließend wird das Fahrzeug abgeschleppt.
Mit
Fotoapparat und Zollstock dokumentiert Heike gemeinsam mit seinem Kollegen alle Spuren am Fahrzeug. "Wir arbeiten uns spiralförmig vor. Nach
dem Ausschlussprinzip wird die genaue Ursache ermittelt." Auffällig sei, so der Brandermittler, dass es sich bei allen Pkw um Volkswagen handele.
Nach Angaben der Polizei sei an den Autos ein Gesamtschaden von 50 000 bis 60 000 Euro entstanden.
Die Polizei bittet Zeugen, die in der Zeit von 3 bis
5 Uhr morgens in der Altstadt auffällige Personen gesehen haben, sich zu melden, unter Telefon: (0 3 9 4 1) 67 42 93.
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Feuer am Stadtrand von Halberstadt. Dicke Rauchschwaden stehen am Donnerstagnachmittag über dem Bereich der ehemaligen Untertageanlage an der Alten Blankenburger Heerstraße. Was ist geschehen? Ein Forstfahrzeug brennt völlig aus. "Nach gegenwärtigem Ermittlungs- und Erkenntnisstand geriet gegen 12 Uhr beim Versuch, mehrere Holzstämme zu einem nahe gelegenen Lagerplatz zu transportieren, ein stärkerer Ast zwischen Vorderrad und Sicherungskasten der forstwirtschaftlichen Arbeitsmaschine", berichtet Uwe Becker, Sprecher des Polizeireviers Harz. Der Ast verhakte sich im Sicherungskasten, wo ein Kurzschluss ausgelöst wurde. Das Forstfahrzeug geriet in Brand und wurde komplett zerstört. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 180.000 €. Der 26-jährige Fahrer konnte sich durch einen Sprung aus der Fahrerkabine rechzeitig in Sicherheit bringen. Er blieb unverletzt. An den Löscharbeiten waren 14 Kameraden der Feuerwehren Halberstadt und Langenstein mit drei Einsatzfahrzeugen beteiligt.
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Der Brand entstand im EG in einer Zweiraum- Wohnung in der Küche. Durch die Mieterin selber wurden erste Löschmaßnahmen eingeleitet. Hierbei erlitt sie
eine schwere Rauchgasvergiftung. Sie wurde durch den Rettungsdienst ins AMEOS- Klinikum eingewiesen. Durch die Halberstädter Feuerwehr wurde mit ein Trupp
unter Atemschutz und mit einen Hochdruckrohr die Bandbekämpfung durchgeführt. In der weiteren Folge wurde ein Kleinlöschgerät zur Rest-Ablöschung
eingesetzt. Es wurde die zweite Alarmstufe der Feuerwehr Halberstadt ausgelöst. Die nachfolgenden Kräfte wurden zur Tierrettung und Rauchgasevakuierung aus
dem Objekt eingesetzt. Ein Hund, eine Katze und zwei Vögel wurden in Sicherheit gebracht.
Durch die Polizei wurde als Brandursache ein Fettbrand angeben.
Drei Minuten brauchten die Kameraden der Hauptberuflichen Wachbereitschaft Halberstadt, um das Fenster einer Wohnung in der Erich-Weinert-Straße zu öffnen.
"Eine Person hatte um Hilfe gerufen", berichtet Einsatzleiter Karsten Strobeck. "Als die Person dann nicht mehr zu hören war, war Gefahr im Verzug".
Wegen der verschlossenen Haustür, versuchten die Kameraden über die Drehleiter eines der Fenster zu erreichen und zu öffnen. Für die Feuerwehr keine
große Schwierigkeit.
Wie sich herausstellte, war die 88-jährige Person aus dem Bett gefallen und nicht in der Lage alleine wieder aufzustehen. Der herbeigerufene
Notarzt übernahm die medizinische Versorgung und brachte die verletzte Person in das Krankenhaus.
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