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An der Kreuzung Harmoniestr./ Friedenstraße kam es zu einem Unfall zwischen 2 PKW. Die Beifahrerin eines PKW war eingeklemmt und wurde mit Rettungssatz befreit. Insgesamt wurden bei dem Unfall 4 Personen verletzt.
An der Kreuzung Fr. Ebert Str./ W.Rathenaus Str. kam es zu einem VKU zwischen einem PKW und einem LKW in dessen Folge 4 Personen zum Teil schwer verletzt
wurden. Aus dem PKW musste eine Person mittels Rettungssatz befreit werden.
Der Einsatz war für die Feuerwehr die mit HLF und GW ausgerückt
waren um 01:24 Uhr beendet.
Dicker Qualm empfing die Feuerwehrleute gestern kurz nach Mitternacht. In der Erich-Weinert-Straße 12 brannten mehrere Keller. Vier Anwohner mussten mit
Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Im Laufe des Tages fand die Spurensicherung der Polizei heraus: Es war Brandstiftung.
Lautes Klopfen an der Wohnungstür
weckte Sabine Wiedemann kurz nach Mitternacht. "Halten Sie Türen und Fenster verschlossen und bleiben Sie ruhig", so die knappe Anweisung
des Feuerwehrmanns von draußen. "Ätzender Gestank und Rauch im Treppenhaus, wir konnten nichts sehen", erinnerte sich die Bewohnerin der vierten
Etage. "Wir haben uns dann an die Anweisungen gehalten."
21 Feuerwehrleute waren mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Einsatzleiter Harald Böer
sagte gestern Mittag: "Für viele der Mieter hat wegen der rauchdichten Türen keine Gefahr bestanden." Andere hatten weniger Glück. Ein
undichter Versorgungsschacht leitete den Rauch direkt aus dem Keller in ihre Wohnungen. Böer: "Zwei Mieter haben wir mit der Drehleiter evakuiert, einen aus
der sechsten Etage. Durch das verqualmte Treppenhaus konnten sie nicht heraus."
Nicht nur bei der Evakuierung machte der Rauch den Feuerwehrleuten zu schaffen.
Der Einsatzleiter: "Wir haben im Keller eine Infra-Rot-Wärrnebildkamera eingesetzt, um überhaupt das Feuer zu finden." Der dichte Qualm und die
Dunkelheit hätten die Orientierung erschwert. "Mit einer Taschenlampe in den Qualm zu leuchten, ist in etwa so, als ob man im Nebel die Autoscheinwerfer
aufblendet", erklärte der Brandoberamtsrat. Als das Feuer lokalisiert war, sei alles ganz schnell gegangen: "Ein Rohr, tausend Liter Wasser und aus."
Große Hydrolüfter bliesen dann den Rauch aus Keller und Treppenhaus.
Am Vormittag übernahm die Kriminalpolizei das Kommando und suchte nach
der Brandursache. "Die Kellerverschläge wurden aufgebrochen und in einem wurde mit einem Brandbeschleuniger das Feuer gelegt", teilte
Kriminalhauptkommissar Thomas Schöne am Nachmittag die Untersuchungsergebnisse mit.
Ein Umstand, der dem Hausmeister zu denken gibt: "Weder
Haustür noch Kellereingangstür sind aufgebrochen worden", sagte er. Die Ermittlungen werden fortgesetzt. Den Sachschaden schätzt die
Feuerwehr auf 10 000 Euro.
Dass die Polizei herausbekommt, wer das Feuer gelegt hat, hoffen vor allem die vier Mieter, die mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins
St.-Salvator-Krankenhaus eingeliefert wurden. Wie es aus dem Krankenhaus hieß, waren sie alle gestern Nachmittag außer Lebensgefahr. Einer der vier sorgte
aber noch in der Nacht im Krankenhaus für einen gehörigen Schreck: Bei der Evakuierung habe er vergessen, das Essen vom Herd zu nehmen und diesen
auszumachen. Daraufhin fuhr ein Sanitäter mit seinem Wohnungsschlüssel zurück in die Erich-WeinertStraße. Die Feuerwehrleute, die noch vor Ort
waren, schalteten gegen 2.15 Uhr den Herd ab.
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Dicke Rauchschwaden quollen am Morgen des 03.12. aus einem Fenster des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in Halberstadt.
Die Evakuierung der 826 Schüler und
50 Lehrer verlief reibungslos. Beim Eintreffen der Löschfahrzeuge der Halberstädter Feuerwehr befand sich bereits niemand mehr im Schulhaus.
Mit geübten
Handgriffen wurde eine Löschstrecke, unter Regie von Einsatzleiter Jörg Kelle, aufgebaut. Unter schwerem Atemschutzgerät konnte dann das Feuer nach wenigen
Minuten gelöscht werden.
Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Etwa 30 Minuten nach der Evakuierung konnte ein großer Teil der Schüler und Lehrer den
Unterricht fortsetzen.
Brandermittler der Polizei stellten fest, dass in der Toilette Papier in Flammen stand. Über der Brandstelle befand sich ein Handtuchhalter.
Durch die starke Hitzeentwicklung schmorte die Kunststoffverkleidung des Handtuchhalters und es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Die Ermittler gehen von einer
fahrlässigen Brandstiftung aus. Der Schaden wird auf etwa 10.000 € geschätzt.
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Um 07.25 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem tragischen Unfall an die Bahnlinie Halberstadt-Blankenburg alarmiert. Eine 41-jährige Frau wollte ihren ausgerissenen Hund von den Bahngleisen holen. Sie bemerkte den herannahenden Zug der aus Richtung Hauptbahnhof kam nicht und wurde von ihm erfasst. Beim Eintreffen der Rettungskräfte konnte nur noch der Tod festgestellt werden.
Nach einer Verfolgung durch die Polizei fuhr ein PKW mit 4 Insassen mit hoher Geschwindigkeit frontal gegen einen Baum. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte die Polizei
bereits einen Jugendlichen verletzt aus dem Autowrack befreit, 3 weitere Personen waren eingeklemmt. 2 Personen konnten durch die Einsatzkräfte schwerverletzt
aus dem PKW befreit werden. Für einen Mitfahrer kam jede Hilfe zu spät, er wurde ebenfalls mit Rettungssatz geborgen.
Die Beräumung und
Ausleuchtung der Unfallstelle dauerte bis 06.12 Uhr an.
Zum oben genannten Zeitpunkt kam es in der 2. Etage eines 6-geschossigen Wohnhauses zum Brand in einem Kinderzimmer. Bei Eintreffen der Feuerwehr unternahmen
die Mieter bereits Löschversuche, die aber nicht zum Erfolg führten. Die beiden Mieter wurden wegen Verdacht auf Rauchvergiftung an den Rettungsdienst
übergeben.
Der Brand wurde durch einen Trupp unter PA mit C-Rohr liquidiert. Das Treppenhaus und die Wohnung wurde mit HD-Lüfter rauchfrei gemacht.
Im 2. Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses kam es zum Brand in einer Küche. Bei Eintreffen den Feuerwehr hatte der Mieter die Wohnung bereits verlassen.
Ein Trupp unter PA konnte den Brand mit Kleinlöschgerät bekämpfen. Anschließend wurde mit HD-Lüfter belüftet.
Es entstand
Sachschaden. Der Mieter wurde wegen Verdacht auf Rauchvergiftung an den Rettungsdienst übergeben.
Vermutlich durch Brandstiftung kam es zu einem Brand auf dem Recyclinghof in der Halberstädter Tschaikowskistr. Bei Ankunft der Feuerwehr brannte ein 35 m³
Container mit Elektronikschrott in voller Ausdehnung. In unmittelbarer Nähe stand ein LKW, bei dem bereits leichte Schäden infolge der Wärmestrahlung
zu erkennen waren. Zum Schutz des LKW wurde ein Schutzrohr vorgenommen, der Brand des Großcontainer wurde mit Mittelschaum bekämpft.
Es
entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt.
Die Wachbereitschaft wurde in die Bahnhofstraße zu einem Entstehungsbrand alarmiert. Bei Ankunft war aus dem Dachstuhl bereits starke Rauchentwicklung zu
sehen. 2 Personen befanden sich zu dem Zeitpunkt im Treppenhaus und unternahmen Löschversuche. Ein Trupp nahm unter PA ein C-Rohr in den Dachbodenbereich
vor. Gleichzeitig wurde mit einem HD-Lüfter das Treppenhaus entraucht.
Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.
Auf der Bahnlinie Halberstadt-Blankenburg in Höhe Eselsstieg wurde eine Person von einem Zug erfasst und überrollt. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte
war sofort klar, dass hier keine Hilfe mehr möglich ist.
Durch die Wachbereitschaft und die Feuerwehr Langenstein wurden die Bergungsmaßnahmen
unterstützt. Der Einsatz war für die Feuerwehr um 01:57 Uhr beendet.
In der Halberstädter Friedenstraße kam es zu einem Brand an einem Sattelauflieger. Das Silofahrzeug hatte Kalk geladen und war an der Doppelachse des
Aufliegers in Brand geraten. Durch die hohe thermische Beanspruchung brannte auch ca. 1 m² des Silotanks durch, wodurch ungefähr 2 m³ Kalk auf die Straße
gelangten.
Der Brand wurde über die Schnellangriffeinrichtung des HLF 16 bekämpft. Der Einsatz war um 04.54 Uhr beendet.
Zwei Fahrzeuge der Halberstädter Feuerwehr fahren unter Blaulicht und Sondersignal in die Altstadt. Die Feuerwehrmänner rücken zum Glück nur zu einer Übung aus. Wenige Minuten zuvor war ein Notruf abgesetzt worden, dass im Düsterngraben unterhalb der Peterstreppe ein Kollege der Abwassergesellschaft Halberstadt (AWH) bei Wartungsarbeiten im Kanalsystem verunglückt sei. Vor Ort wurde die Einsatzgruppe kurz in die Situation eingewiesen. Zwei Feuerwehrmänner legten Atemschutzgerät mit Schutzmaske an und stiegen in den vier Meter tiefen Schacht hinab. Derweil wurden die Drehleiter ausgefahren und ein Flaschenzug montiert, der zum Retten aus Höhen und Tiefen eingesetzt wird. Zwischen zwei Einstiegsschächten hatten die beiden Retter den "bewusstlosen" AWH-Mitarbeiter im Kanalsystem, das an dieser Stelle nur 1,50 Meter hoch ist und im oberen Bereich knapp einen Meter misst, ausgemacht, zum Schacht transportiert und mit einem Gurt versehen. Binnen weniger Minuten wurde er aus dem schmalen Schacht ans Tageslicht gebracht. Nach kurzer Beatmung des "Verunfallten" wurde die Übung beendet. Jörg Kelle wertete die Übung vor Ort aus. Er schätzte ein, dass der Auftrag erfüllt wurde. Die Rettung aus dem Kanal war die dritte eine Reihe von Übungen in den vergangenen Tagen, bei denen das Zusammenwirken der Einsatzkräfte von Feuerwehr mit dem Betriebspersonal der AWH trainiert wurde. Obwohl das Kanalsystem in Halberstadt zum größten Teil saniert ist, sind immer wieder Kontrollgänge erforderlich. Dabei sind stets zwei Kollegen vor Ort. Bei nicht begehbaren Kanälen wird ein Kollege abgeseilt und bleibt mit der Sicherheitsleine mit dem zweiten Mann verbunden. Hier kann im Notfall selbst geholfen werden. Bei begehbaren Schächten wird diese Verbindung gelöst. Bei einer Havarie wird nach betrieblichen Einsatzplänen die Feuerwehr alarmiert, denn in diesem Fall soll sich der zweite Kollege nicht in Gefahr bringen.
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In den Mittagsstunden ereignete sich in einem Betrieb in Thale eine Havarie bei der nach Angaben der Firma ca. 1000 Liter einer Bohremulsion in die Bode gelangten. Da sich die Flüssigkeit entlang der Bode ausbreitete wurden Feuerwehren aus dem Landkreis Quedlinburg zum Einsatz gebracht. Da Grund zur Annahme bestand, dass sich die Flüssigkeit bis in den Landkreis Halberstadt ausbreitet, wurde zwischen Wegeleben und Rodersdorf vorsorglich eine Ölsperre errichtet. Hierzu waren Kräfte aus Halberstadt zur Unterstützung im Einsatz. Zeitgleich kam die Anforderung des GWG III durch den Landkreis Quedlinburg in die Ortslage Ditfurt. Für die Feuerwehr Halberstadt waren die beiden Einsätze um 00.27 Uhr beendet.
Nachdem es am Nachmittag bereits zu ergiebigen Regenfällen gekommen ist, fielen gegen 18.00 Uhr innerhalb weniger Minuten ca. 25 mm Niederschlag. Durch Windböen mit bis zu 90 km/h kam es dazu, dass mehrere Bäume entwurzelten. In der Leitstelle ging eine Vielzahl an Hilfeersuchen ein. Durch die Feuerwehr wurden im Stadtgebiet bis um 23.00 Uhr 32 Einsatzstellen abgearbeitet. Auch am folgenden Tag kam es noch zu mehreren Einsätzen wegen vollgelaufener Keller.
Gegen 21.00 Uhr wurde die Wachbereitschaft und eine Staffel der Ortsfeuerwehr Halberstadt zu einem Wohnungsbrand am Johanniskloster alarmiert. Bei Ankunft der Kräfte brannte eine Küche im 1.Obergeschoß. Der Brand wurde mit einem C-Rohr bekämpft, Personen wurden nicht verletzt.
Gegen 14.30 Uhr kam es aus noch ungeklärter Ursache auf der B 81 zu einem Verkehrsunfall. Ein aus Richtung Halberstadt kommender PKW kam in Höhe der Abfahrt Böhnshausen von der Fahrbahn ab und landete in einem Getreidefeld. Der Fahrer wurde schwer verletzt an den Rettungsdienst übergeben.
Bei Ankunft der Einsatzkräfte befand sich auf dem Dach eines Wohngebäudes in der Halberstädter Friedensstraße ein 13 jähriges
Mädchen. In der Anfangsphase ließ sie keine Personen an sich heran und drohte aus ca. 6 Meter Höhe zu springen. Im weiteren Verlauf konnte sich ein
Feuerwehrmann über eine Steckleiter zu ihr begeben. Durch eine schnelle Aktion wurde sie überwältigt und gesichert.
Über die Steckleiter
wurde sie vom Dach geholt und zur Betreuung an den Rettungsdienst übergeben.
In der Nacht zum Freitag kam es gegen 02.30 Uhr in der Huystraße zu einem Brand in einem leerstehenden Wohnhaus. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte
schlugen bereits Flammen aus den Fenstern der ersten Etage. Kurz darauf breitete sich der Brand auf den Dachstuhl des leerstehenden Wohnhauses und ein
Nachbargebäude aus. Durch einen massiven Löschangriff konnten jedoch die Wohnräume des Nachbargebäudes erhalten werden. Aus den
beiden angrenzenden Wohnhäusern wurden sechs Personen evakuiert, darunter drei Kinder. Alle Personen blieben unverletzt.
Im Einsatz war die
Hauptberufliche Wachbereitschaft sowie die Ortsfeuerwehr Halberstadt und Klein Quenstedt mit insgesamt 30 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen. Der Einsatz
wurde durch Kräfte des Rettungsdienstes und des Polizeireviers Halberstadt unterstützt.
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Durch einen Defekt an einer Weiche kam es in Klusstraße Höhe Bahnübergang zu einer Straßenbahnentgleisung. Die Bahn sprang mit einem
Drehgestell aus den Schienen. Mit Straßenbahnhebesatz und der Winde des HLF 16 wurde der Triebwagen wieder eingegleist.
Der Einsatz dauerte
insgesamt 3 Stunden, Personen wurden nicht verletzt.
Kurz nach sieben Uhr Sonnabend früh in Quedlinburg - Alarm für Feuerwehr und Polizei Verkehrsunfall im Gewerbegebiet Magdeburger Straße. Ein mit Propangas beladener Lkw ist mit einem Kleintransporter zusammen gestoßen. Eine Person ist verletzt. Ein Schild am Transporter weist auf radioaktives Material hin. So die Ausgangslage. Koordinierter Einsatz von Rettungskräften ist notwendig, um größeren Schaden zu verhindern und Gefahren abzuwehren.
Aiko Engelbrecht, stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Ditfurt und Zugführer der ABC-Bereitschaft (atomare, biologische und chemische Gefahrenstoffe),
leitet den Einsatz. Er weiß, dass es sich um eine Übung handelt, die Quedlinburger Feuerwehrleute und die Polizei nicht, sie werden unvorbereitet zeigen, wie
das Zusammenwirken mit anderen Rettungskräften bei einem solchen Unfall gelingt.
"Der reibungslose Ablauf der Rettungskette ist das eigentliche Ziel"
von "Groß Orden 2004", so die Codebezeichnung für diese Großübung, erklärt Aiko Engelbrecht. Mit dabei sind ehrenamtliche Rettungskräfte
aus vier Landkreisen, aus Quedlinburg, Aschersleben, Halberstadt und Wernigerode. Neben Feuerwehrspezialgruppen und Polizei auch Sanitäter und Kameraden
des Technischen Hilfswerks. Jeder hat seine Aufgabe, ohne ein abgestimmtes Herangehen kann die Situation nicht stabilisiert und damit gemeistert werden, weiß
Werner Steiner vom Bereich Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz des Landkreises. Es geht um Brandbekämpfung, Strahlenschutz, Behandlung von verseuchten
Flächen, um die Bergung von Verletzten und nicht zuletzt um die Herstellung von Nachrichtenverbindungen, um die sich das THW kümmert. Diese
Verbindungen werden bis ins nahegelegene Klinikum gelegt, um zu zeigen, wie im Ernstfall schnell die Kommunikation zwischen den Rettungsteams und dem
zuständigen Arzt im Klinikum aufgebaut werden kann.
Rund 100 Rettungskräfte sind an diesem Morgen mit 20 Fahrzeugen im Einsatz. Für einige
von ihnen bedeutet die Übung Schwerstarbeit. Müssen sie doch in Schutzanzügen für die Entsorgung des radioaktiven Materials und des
Propangases sorgen. Nach rund drei Stunden ist die Übung beendet.
Die Beobachter haben sich Notizen gemacht, was wie geklappt hat, wo es Reserven gibt.
Die Teilnehmer werden mit Essen und Getränken versorgt. Auch das gehört zum Katastropheneinsatz.
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Kurz nach 20.00 Uhr endete am 05.02. jäh die Fahrt einer Straßenbahn auf der Kühlinger Straße / Ecke Schwanebecker Straße. Ein PKW mit
Schönebecker Kennzeichen kollidierte mit der Straßenbahn, die daraufhin entgleiste und gegen einen Fahrleitungsmasten prallte. Bei dem Unfall wurden 5
Personen leicht verletzt. Sie wurden zur ambulanten Behandlung ins St.-Salvator-Krankenhaus gebracht.
Der Sachschaden, allein an der Straßenbahn,
wird auf 80.000 - 100.000 € geschätzt.
Bis in die Nacht hinein waren Feuerwehr und Mitarbeiter der HVG damit beschäftigt, die beschädigte
Oberleitung abzuklemmen, die Straßenbahn per Kran auf einen Tieflader zu heben und zum Betriebsgelände der Verkehrsgesellschaft zu transportieren.
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Alarmiert wurde am Montagabend gegen 21.37 Uhr die Feuerwehr Halberstadt. Danach sollte ein Wohnhaus in der Bakenstraße brennen und sollten mehrere
Personen vom Feuer eingeschlossen sein.
"Ganz so schlimm war es dann doch nicht" wie Stadtwehrleiter Harald Böer später informierte.
Danach war der Brand im Keller des Wohnhauses Bakenstraße 8 ausgebrochen. Das Feuer beschränkte sich auf den Kellerbereich. Durch das schnelle
Eingreifen der Feuerwehrleute konnte ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindert werden. Trotzdem mussten die neun Bewohner aus dem Gebäude evakuiert
werden. Das Treppenhaus habe wie ein Kamin gewirkt und sei total verraucht gewesen, berichtete Harald Böer. Zwei Personen, eine Mutter mit ihrem, Kind,
mussten über eine Drehleiter in Sicherheit gebracht werden. Die anderen Bewohner konnten über das Treppenhaus aus dem Gebäude geholt werden.
Alle Geretteten wurden zur Untersuchung auf Rauchgasvergiftung in das St.-Salvator-Krankenhaus eingeliefert.
Dienstagmorgen gegen 0.44 Uhr war der Einsatz
beendet. Insgesamt kamen fünf Fahrzeuge mit Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Halberstadt und der hauptberuflichen Wachbereitschaft Halberstadt zum
Einsatz. Am Wohngebäude entstand ein Sachschaden von etwa 15 000 Euro. Zur Brandursache konnte Harald Böer noch nichts sagen. Brandermittler der
Polizeidirektion Halberstadt stellten fest, dass es sich um Brandstiftung handelt.
In Höhe der Tankstelle auf der Magdeburger Chaussee hatte sich aus bisher ungeklärter Ursache ein Unfall ereignet, in den insgesamt 4 Fahrzeuge verwickelt
waren. Bedingt durch die Baustelle der Wehrstedter Brücke hatte sich in kurzer Zeit ein Rückstau gebildet, so dass alle Rettungskräfte die Anfahrt auf
der Magdeburger Straße abbrechen mussten um dann nach dem Wenden über die Wehrstedter Straße zur Einsatzstelle fuhren. Durch die Feuerwehr
wurde eine Person aus einem Fahrzeug befreit. Insgesamt wurden bei dem Unfall 11 Personen verletzt.
Bei einem unfallbeteiligtem Fahrzeug handelte es sich um
einen Funkstreifenwagen der Polizei.
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In der Nacht zum 12.01.2004 kam es zu 3 Bränden die vermutlich auf Brandstiftung zurück zu führen sind.
Um 00:08 Uhr brennt auf einem Parkplatz
im Gewerbegebiet Sülzegraben ein PKW. Der Brand wird mit dem HD-Rohr des LF 16/12 liquidiert, der Einsatz ist um 00:50 Uhr beendet. Wenige Zeit später
kommt eine Brandmeldung aus der Klusstraße. Dort brennt ein großer Haufen Sperrmüll in voller Ausdehnung, in der Nähe geparkte PKW
können in letzter Minute vor Schaden bewahrt werden. Nach Rückkehr zur Wache um 01:48 Uhr kommt die nächste Brandmeldung um 02:27 Uhr aus
der Harzstraße. Hier brennt auf dem Parkplatz eines Autohauses ein PKW in voller Ausdehnung. Durch die Wärmestrahlung sind 2 weitere PKW in
Mitleidenschaft gezogen. Das Feuer wird mit 2 Rohren bekämpft, der Einsatz ist um 03:00 Uhr beendet.
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