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Kurz nach 4 Uhr morgens hatte am Sonntag eine Autofahrerin von der B 81 aus die Flammen am Ortsrand Langensteins entdeckt und die Polizei alarmiert. Durch die
Einsatzleitstelle wurde darauf hin die Feuerwehr Langenstein sowie die Wachbereitschaft alarmiert. Bei Ankunft der ersten Kräfte waren zwei Bushallen
aufgebrochen es brannten 3 Reisebusse in voller Ausdehnung. Es wurden die Feuerwehren Mahndorf und Ströbeck sowie aus Halberstadt weitere Kräfte
nachalarmiert.
In beide Hallen wurden je 2 Rohre unter Preßluftatmer im Innenangriff vorgenommen. Während der Löscharbeiten wurden ein Motorrad
und ein PKW aus einer Halle in Sicherheit gebracht. Ein LKW und ein weiterer Bus, die zwischen den beiden Hallen abgestellt waren, konnten ebenfalls vor den
Flammen bewahrt werden.
Der Brand war nach ca. 45 Minuten unter Kontrolle. Die Restlöscharbeiten sowie die Arbeiten zur Unterstützung des
Bandursachenermittlers dauerten bis gegen 09.00 Uhr an.
Im Einsatz waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 9 Fahrzeugen, 1 RTW, sowie 2
Funkstreifenwagen.
Die bisherigen Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich eindeutig um Brandstiftung handelte. Die Täter hatten die Blechwände
der Hallen aufgebrochen und ganz gezielt die Busse angezündet. Der Sachschaden wird auf rund 1 Million Euro beziffert.
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Aus noch ungeklärter Ursache kam es an diesem Morgen zu einem schweren VKU. Zwei PKW waren frontal zusammengestoßen. In beiden PKW waren die
Fahrer eingeklemmt. Aus einem Audi konnte der Fahrer relativ schnell befreit werden, der Fahrer des zweiten PKW wurde mit dem Rettungssatz geborgen. Durch den
Unfall wurde auch ein Sattelzug in Mitleidenschaft gezogen. Er war durch ein Ausweichmanöver von der Fahrbahn abgekommen und schwer beschädigt auf
dem Acker zum Stehen gekommen. Dabei wurde eine Tankleitung beschädigt aus der ca. 100. Liter Diesel ausliefen. Durch die Feuerwehr wurde das Leck
abgedichtet und der ausgelaufene Diesel aufgenommen.
Im Einsatz waren ELW, HLF 16, GW, 2 RTW, 2 NEF und 4 Funkstreifenwagen.
Für die Feuerwehr
war der Einsatz um 08.37 Uhr beendet. Wegen der Bergung des LKW war die B 81 noch bis ca. 11.00 Uhr teilweise gesperrt.
Die Wachbereitschaft wurde an den Stadtrand von Halberstadt alarmiert. Die Alarmmeldung lautete Brand in einer Gartenanlage. Schon von der Wache aus war eine
mächtige Rauchsäule zu sehen. Auf der Anfahrt zur angegebenen Gartenanlage bemerkten die Einsatzkräfte das die Ortangabe falsch war. Der
Brandort lag an der B 81 in einer ehemaligen Kiesgrube. Dort befand sich eine Siebanlage im Vollbrand. Durch die eingebauten Förderbänder und
Hydraulikanlagen wurde erst ein HD-Rohr und dann ein Schwerschaumrohr eingesetzt. Da die nächste Wasserentnahmestelle erst in ca. 1 km Entfernung lag,
wurde ein TLF 16/25 nachgefordert.
Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von ca. 70.000 Euro.
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Die Wachbereitschaft hat gerade einen Einsatz in der M.Gorki Str. beendet als die Alarmmeldung zu dem Garagenbrand eintraf. Bei Ankunft brannten in einer
Doppelgarage Reifen und Einbauten in voller Ausdehnung. Der Besitzer hatte schon selbst Löschversuche unternommen und den in der Garage befindlichen
PKW ins Freie geschoben. Zur Brandbekämpfung wurde ein HD-Rohr unter PA und ein Hydrolüfter vorgenommen.
An der Garage entstand erheblicher
Sachschaden.
Auf einem Hinterhof in der Altstadt brannte ein Wohnbungalow in voller Ausdehnung. Die Brandbekämpfung wurde mit 2 C-Rohren unter PA vorgenommen.
Während des Einsatzes wurden Propangasflaschen gekühlt und dann in Sicherheit gebracht.
Im Einsatz waren HLF 16 und TLF 16/25 mit 11
Einsatzkräften.
Zu einem Einsturz eines Gebäudes kam es am 09.10. in der Altstadt Am Kulk. Gegen 08.00 Uhr wurden Anwohner aus ihrer Ruhe gerissen. Mit einem Schlag war der
Dachstuhl eines leerstehenden Gebäudes zusammengebrochen. Herabstürzende Teile fielen auf Gehweg und Fahrbahn und beschädigten 2 PKW.
Personen wurden nicht verletzt. Durch die Wachbereitschaft wurde die Straße beräumt und anschließend gesichert.
Die Einsatzstelle wurde an die
Bauaufsicht zur weiteren Klärung übergeben.
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Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg legte am Abend des 30.09. das öffentliche Leben im Halberstädter
Zentrum teilweise lahm. Die 75-Kilogramm-Sprengbombe amerikanischer Bauart war beim Bombenangriff am 8. April 1945
abgeworfen worden und lag seither unentdeckt kaum einen Meter tief in der Erde neben einem Fußweg. Mitarbeiter
des kommunalen Stadt- und Landschaftspflegebetriebes hatten den Sprengkörper am Nachmittag während
Schachtarbeiten entdeckt.
Mit der Entschärfung musste mehrere Stunden gewartet werden, weil das zweiköpfige
Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Magdeburg eine Entschärfung in Dessau abschließen musste. Ehe
die Sprengmeister Karl Friedenstab und Karl-Heinz Bischoff mit ihrer Arbeit beginnen konnten, sperrten
Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und städtischem Ordnungsamt gegen 19.10 Uhr zwei
Hauptverkehrsstraßen in der Innenstadt. Außerdem musste ein Wohnblock teilweise evakuiert werden. Die
zumeist älteren Bewohner warteten die Entschärfung im Rathaus ab.
Die Bombe, war eine
Standard-Sprengbombe mit Aufschlagzünder und besaß eine Zerstörungskraft, die einen Wohnblock zu
großen Teilen vernichten könnte, sagte Sprengmeister Friedenstab. Der Sprengstoffexperte ist seit 1978,
mit dem Auffinden und Entschärfen von Munition beschäftigt. "Das Wichtigste ist, dass man den Zünder
erkennt. Das ist die eigene Lebensversicherung", sagte er am Abend. Mit seiner brisanten Arbeit beginnen konnte
er allerdings erst kurz vor 20.10 Uhr, weil immer wieder Passanten den Sicherheitsbereich betraten.
Um 20.41 Uhr
war der Zünder entfernt und es konnte Entwarnung gegeben werden.
Passanten meldeten der Leitstelle Feuer auf dem Dach des Extra-Marktes in der Klusstraße. Um 21.55 Uhr wurde die Wachbereitschaft und der Einsatzleitdienst
alarmiert. Ein Rettungswagen bestätigte zwischenzeitlich die Meldung, daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Halberstadt mit TLF 16/25 und LF 16 alarmiert.
Die ersten
Kräfte trafen um 22.00 Uhr ein. Es waren Flammen auf dem Dach zu sehen, im Inneren des Marktes brannten Regale und Einbauten auf einer Fläche von ca.
50 m². Über die Drehleiter wurde ein Trupp unter PA zum Außenangriff auf das Dach eingesetzt. Nachdem die Eingangstür des Marktes
aufgebrochen war, wurden 2 C-Rohre im Innenangriff vorgenommen. Durch einen weiteren Trupp wurden die RWA-Anlagen geöffnet und zur Entrauchung ein
HD-Lüfter eingesetzt. Nach ca. 20 Minuten war der Brand unter Kontrolle. Schwierig gestaltete sich die Restablöschung, da das Feuer bis unter eine
abgehängte Decke vorgedrungen war.
An dem Einsatz, der gegen 00.30 Uhr beendet wurde, waren 21 Feuerwehrleute, eine RTW-Besatzung, mehrere
Funkstreifenwagen und die Kriminalpolizei beteiligt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 750.000 €, die Polizei geht von Brandstiftung aus.
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Ein aus Richtung Aspenstedt kommender PKW kam aus noch nicht geklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Durch die Wucht des Fahrzeugs wurde ein junger Chausseebaum gefällt. Danach durchfuhr der PKW den Straßengraben, riss 2 Betonpfähle nieder, überschlug sich und kam auf den Rädern zum Stehen. Bei Ankunft der Feuerwehr lag der PKW ca. 30 Meter von der Straße entfernt auf einer Wiese. Der Fahrer war allein im Fahrzeug und eingeklemmt. Nach stabilisierenden Maßnahmen durch den Notarzt konnte der junge Mann mittels Rettungssatz aus dem Fahrzeug befreit werden.
Auf der B 79 hatte sich am Ortsausgang Richtung Harsleben ein VKU zwischen einem Motorrad und einem PKW ereignet. Während eines Überholmanövers kollidierten der PKW und das Motorrad. Der PKW durchfuhr den Straßengraben und kam auf einem Acker zum Liegen, das Motorrad lag auf dem Seitenstreifen. Die 5 Insassen des PKW sowie der Kradfahrer lagen in einem Umkreis von 50 Metern schwerverletzt verstreut. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Bergung und Betreuung der Verletzten, weiterhin wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet. Für die Wachbereitschaft war der Einsatz um 00:47 Uhr beendet.
Bei Ankunft der Feuerwehr wurde Rauchentwicklung aus einem Fenster im 1. Obergeschoß eines Wohnhauses festgestellt. Nach Angaben von Nachbarn sollten sich
noch 2 Personen in einer Dachgeschoßwohnung befinden.
Ein Trupp nahm ein HD-Rohr über das Treppenhaus vor, in der betreffenden leerstehenden Wohnung
brannten Matratzen. Das gesamte Gebäude wurde ohne Ergebnis nach Personen abgesucht. Nach Belüftung des Treppenhauses konnte die Einsatzstelle an
die Polizei übergeben werden.
Im Einsatz waren ELW, HLF 16/20, DLK, TLF 16/25 mit 12 Feuerwehrleuten.
Die Trockenheit beschert den Halberstädtern ein Wespenproblem. Bis zu dreimal täglich musste in den vergangenen zwei Wochen die Halberstädter
Feuerwehr ausrücken, um Wespennester zu bekämpfen. Gestern wurden die Wehrleute zu einem Nest am Stellwerk des Spiegelsbergenbahnhofes gerufen.
Alarmiert von Fahrdienstleiterin Christina Sobek, rückte am Mittag ein Einsatzwagen aus. Mit dabei ein spezielles Insektizid, das die Wespen binnen Sekunden
tötet.
Da das Wespennest sich hinter der Holzfassade des Hauses befand, musste Feuerwehrmann Uwe Pötsch mit Kettensäge und Nageleisen
zwei Holzplanken entfernen, bevor er das Insektenmittel hineinsprühen konnte. Vorher hatte sich der Brandmeister einen speziellen Schutzanzug und einen Hut
angezogen, um von den Wespen nicht gestochen zu werden.
Ein Ende der Wespenplage ist jedoch in Sicht. Spätestens mit einsetzenden Nachtfrösten
sterben die meisten Wespen ab.
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Bei Ankunft der Feuerwehr brannten im Keller des Wohnhauses Papier und abgestellte Möbel. Der Brand hatte auch die E-Anlage sowie die Isolierungen von Heizungsrohren erfasst. Der Keller sowie das Treppenhaus waren stark verraucht. Die Brandbekämpfung wurde mit 2 Trupps unter PA vorgenommen, parallel dazu wurde ein Hochdrucklüfter zur Entrauchung eingesetzt. Aus einer Wohnung wurden 2 Erwachsene und ein Kind evakuiert und anschließend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung an den Rettungsdienst übergeben. Im Einsatz waren ELW, HLF 16/20, DLK, TLF 16/25 sowie 2 RTW und ein Funkstreifenwagen.
28.07.2003 09.35 Uhr.
Als eine Postmitarbeiterin ein Päckchen in das rund zehn Meter lange und
mehrere Etagen hohe "Benachrichtigungsfach" der Halberstädter Hauptpost legt, hört sie ein
eigenartiges Geräusch. "Wie aus einem Kühlschrank", sagt sie später der Polizei.
Der Karton ist einer von zig "Rückläufern", eine Sendung, die beim Adressaten. nicht ankam und
nun vom Absender wieder abgeholt werden soll. "In solchen Fällen gibt es klare Vorschriften", sagt
Abteilungsleiterin Anett Robe. "Wenn es nur den leisesten Verdacht gibt, dass mit der Sendung irgendetwas nicht
stimmt, müssen wir die Polizei benachrichtigen."
9.45 Uhr.
Die Polizei räumt das Gebäude. 15 Schalterbeamte, knapp 60 Zusteller und 20 Kunden
stehen verstört auf der Straße. Zuerst wird versucht, mit dem Empfänger in Stuttgart und dem
Absender in Halberstadt Kontakt aufzunehmen. Doch die Adresse in Stuttgart ist falsch. Und der Absender in
Halberstadt wird nicht erreicht.
10.30 Uhr.
Die Halberstädter Kripo verständigt die Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts.
Eine knappe Stunde später beginnen sie ihren Einsatz im Postamt. Zuerst wird das Päckchen im grauen
Packpapier vorsichtig geröntgt. Auf dem Domplatz, wo sie mit den anderen Postlern wartet, erinnert sich
Abteilungsleiterin Robe: "Ich habe so etwas Ähnliches schon mal mitgemacht. Da gab es eine Bombendrohung,
und wir mussten im Winter mehrere Stunden in der Kälte warten. Da ist doch heute wenigstens das Wetter besser."
12.25 Uhr.
Ein Rettungswagen und zwei Feuerwehrwagen treffen ein. "Um auf alle Möglichkeiten
eingerichtet zu sein", sagt Polizeisprecher Thomas Mroß.
12.30 Uhr.
Die LKA-Leute werten auf dem tragbaren Computer das Röntgenbild aus. Sie erkennen Kabel,
elektrische Bauteile, Batterien. Alarmstufe Rot! "Wir sprengen", entscheiden die
Sprengstoffsachverständigen. Sie wollen keinerlei Risiko eingehen.
12.40 Uhr.
Die Sparkasse im Nachbargebäude wird evakuiert.
12.55 Uhr.
Ein LKA-Beamter geht im Splitterschutzanzug in den Parterre-Raum, in dem das Päckchen
liegt. Er bringt ein dünnes Seil am Karton an und legt es über Rollen. Wenige Minuten später zieht er
vom Ladehof der Hauptpost das Seil ein. Doch es verhakt sich. Risiko: Der Mann in Vollschutzkombi muss noch einmal
in den Postraum. Im zweiten Anlauf klappt es. Das Päckchen zeigt sich in der geöffneten Tür. Es
fällt die 50 Zentimeter hohe Rampe herunter. Die Beobachter hinter dem Feuerwehrwagen auf der Straße
gehen instinktiv in Deckung. Doch nichts passiert.
13.15 Uhr.
Der Sprengstoffexperte stellt die Wasserkanone vor dem Karton auf. Sie gehört zur
Standardausrüstung der Spezialisten. Mittels Treibladung wird eine Tasse voll Wasser unter großem Druck
abgeschossen. Ganz gleich ob Koffer oder Paket - der Wasserstrahl zerstört alles.
13.28 Uhr.
Ein Knall, der sich im Post-Ladehof als Echo bricht. Das Päckchen wird. nach oben gefetzt.
Das Pflaster ist mit Plasteteilen einer Spielzeugwaschmaschine übersät. Dazwischen elektrische Bauteile
und ein paar alte Zeitungen.
13.40 Uhr.
Entwarnung. Die rund 80 Mitarbeiter der Hauptpost und die Sparkassenmitarbeiter atmen auf,
als die vermeintliche "Höllenmaschine" sich als harmlose Spielzeugwaschmaschine entpuppt. Die
Briefträger haben an diesem Tag erst die Hälfte der Sendungen zugestellt. Auch Abteilungsleiterin Robe atmet auf. Sie
hat ihr Büro direkt über der vermeintlichen Bombe.
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Am 24.07.2003 ereignete sich gegen 04.50 Uhr in der Robert Blum Straße in Halberstadt aus noch nicht geklärter Ursache eine Explosion.
Die eingesetzte
Wachbereitschaft war nach 4 Minuten mit HLF und DLK vor Ort. Es wurde sofort 2. Alarm ausgelöst und ein TLF sowie der Einsatzleitdienst nachalarmiert. Bei
Ankunft der ersten Kräfte war Rauchentwicklung aus dem Einfamilienhaus zu erkennen. Der erste eingesetzte Trupp fand einen älteren Mann und brachte ihn ins
Freie. Er wurde sofort dem Notarzt übergeben. Der im Keller befindliche Brand war nach kurzer Zeit gelöscht. Im Anschluß wurde das Haus ca. 30 Minuten
druckbelüftet, die Gas und Stromversorgung wurde unterbrochen.
Der Einsatz war gegen 06.15 Uhr beendet.
Am Samstag, den 19.07.2003 kam es gegen 13.40 Uhr im Industriegebiet Ost zu einem Verkehrsunfall, bei dem insgesamt 5 Personen verletzt wurden. Bei Ankunft der Feuerwehr war eine Frau in ihrem PKW eingeklemmt. Sie wurde mittels Rettungssatz aus dem Fahrzeug befreit. Insgesamt waren 3 RTW, 1 NEF, 2 Streifenwagen sowie die Wachbereitschaft mit HLF 16/20 und GW im Einsatz.
Die Wachbereitschaft wird zum Halberstädter See alarmiert. Es besteht der Verdacht, das eine Person im See zu Schaden gekommen ist. Mit Schlauchboot und Suchgeschirr wird eine Fläche von ca. 500 m² abgesucht. Leider ohne Erfolg. Auch ein später eingesetzter Taucher wird nicht fündig. Der Einsatz wird für die Feuerwehr um 12.36 Uhr abgebrochen.
Am 07.07.2003 wird die Feuerwehr gegen 08.15 Uhr erneut zum See alarmiert. Durch Passanten wurde eine im See treibende Person ausgemacht. Mit dem Schlauchboot wird die Leiche geborgen. Es handelt sich um die schon am 05.07.2003 gesuchte männliche Person.
An diesem Tag ging gegen 15.15 Uhr über Halberstadt ein Unwetter nieder. Innerhalb von 20 Minuten wurden Regenmengen zwischen 15 und 35 Liter pro
Quadratmeter gemessen. In der Zeit zwischen 15.30 Uhr und 23.30 wurden durch die Feuerwehr 47 Einsätze abgearbeitet. Durch die Leitstelle wurde das THW
alarmiert, die ebenfalls Einsätze übernahmen. In den meisten Fällen handelte es sich um vollgelaufene Keller und umgeknickte Bäume. Personen
wurden nicht verletzt.
Insgesamt waren 35 Feuerwehrleute mit 10 Fahrzeugen im Einsatz.
Am Pfingstwochenende wurden insgesamt 18 Einsätze gefahren. Die meisten Einsätze waren infolge eines Unwetters zu verzeichnen, hier kamen auch die Kameraden der Ortsfeuerwehr Halberstadt zum Einsatz. Am Pfingstsonntag kam es auf der B 81 Wilhelmshöhe zu einem schweren Verkehrsunfall, in dessen Folge zwei Personen schwer verletzt wurden. Ein Fahrzeug kam von der Straße ab, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Die Personen wurden durch die Feuerwehr befreit. Bereits in der Nacht zum Sonntag kam es in der Max Planck Straße zu einem Kellerbrand.
Es geht die Brandmeldung ein, ein Papiercontainer brennt. Das HLF 16/20 rückt mit 4 Kollegen aus. Bei Ankunft an der Einsatzstelle in der Theaterpassage brennen 4 Papiercontainer und eine Papierpresse. Bei der Presse droht der Hydauliktank zu bersten. Der Einsatzleiter löst 2. Alarm aus und fordert ein TLF nach. Mit insgesamt 3 Rohren wird der Brand bekämpft. Es entsteht ein Sachschaden von ca. 25.000 €.
In einem Bungalow in der Gartenanlage Pfeffermühle war eine Frau in einen ca. 2,50 m tiefen Kellerschacht
gefallen. Bei dem Sturz zog sie sich eine Oberschenkelfraktur zu und musste durch den Rettungsdienst notärztlich
behandelt werden.
Durch die Feuerwehr wurde die Frau mittels Schleifkorb aus dem Schacht befreit.
Es war keine Alarmübung, deshalb war sie vorsorglich angekündigt worden. Am Sonnabend den 24.05.2003 trainierten 800 Einsatzkräfte aus den Kreisen Halberstadt, Quedlinburg und Wernigerode ihr Zusammenwirken in Großschadensfällen.
8 Uhr am Sonnabend in der Friedrich Ebert - Straße. Zwei Explosionen erschüttern die Gegend. Schreie, Stöhnen; Hilfe-Rufe dringen aus einem vermeintlichen Altenheim. Feuer lodert aus mehreren Fenstern, Rauchschwaden steigen auf, Die Feuerwehr braucht fast eine Viertelstunde, bis sie etwas unternehmen kann. Doch Zeit ist an diesem Tag nicht wichtig. Es ist eine Übung, eine Großübung, wie es sie zuletzt 1994 und 1999 in Halberstadt gab. Die Retter der verschiedensten Institutionen sollen hier das Zusammenwirken trainieren. Und wenn etwas nicht klappt, soll es sogar noch einmal wiederholt werden, sagt Bernd Märtel vom Katastrophenschutzamt beim Landkreis. Seit eineinhalb Jahren hat er die Übung mit seinen Leuten vorbereitet. Eine ungewohnt lange Zeit, doch eigentlich sollte sie schon im vergangenen September über die Bühne gehen. Mit Rücksicht auf die damals gerade geleisteten Hochwassereinsätze an der Elbe wurde die Übung verschoben. Der große Uhrzeiger hat sich noch kein weiteres Mal gedreht, da knallt es ein zweites Mal, diesmal in der Tschaikowskistraße. Eine Massenkarambolage mit 25 Autos. Teils stehen sie durch die Wucht des Aufpralls aufgetürmt. Wieder Schreie, verwirrt umherirrende Insassen, Tote in und unter Autos. Ein Horrorszenario, wie es aber nicht auszuschließen ist. Feuerwehrleute sind die ersten Retter vor Ort, sie bergen, wen sie bergen können, werden dabei von den Statisten gestört. Denn jeder möchte zuerst gerettet werden. Doch wer am lautesten schreit, dem wird nicht zuerst geholfen, denn ihm geht es noch relativ gut. Die am schwersten Verletzten können nicht mehr schreien. Kurz danach knallt es erneut in der Tschaikowskistraße. Ein Gefahrguttransporter verunglückt, Fahrzeuge und Menschen sind kontaminiert. Keiner weiß zu dem Zeitpunkt, dass es sich um Ammoniakwasser handelt, das zu Verätzungen führt. Vollschutzanzüge müssen angelegt, eine Dekontaminierungsstrecke aufgebaut werden. Bis zum Nachmittag geht die Übung, 800 Einsatzkräfte sind beteiligt, 140 Fahrzeuge sind dabei. Unterdessen ist es auch für die Führungskräfte im Katastrophenschutzstab ein wichtiger Test, das Geschehen zu koordinieren. Schließlich werden auch die anwesenden Pressevertreter zu Statisten. Denn in solch einem Großschadensfall soll die Öffentlichkeit schnell und umfassend informiert werden. Eine Pressekonferenz, Durchsagen in Radio und Fernsehen und eine Telefonhotline werden imitiert. Klaus-Dieter Röthel gibt als Chef des Katastrophenschutzstabes die Zahlen der Unglücke bekannt: 68 Verletzte, 15 Tote und ein sehr hoher Sachschaden. Und als das ganze Szenerio durchgespielt ist, stimmen alle Pressekonferenzleiter Wolfgang Holz zu: "Wir wollen hoffen, dass uns das erspart bleibt."
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Bei Ankunft der Feuerwehr schlugen Flammen aus dem Kellerschacht des ehemaligen HO-Warenhauses Breiter Weg Ecke
Schuhstraße.
Zwei Trupps unter PA nahmen die Brandbekämpfung vor. Bei dem Brandgut handelte es sich um Müll
und ehemalige Einrichtungsgegenstände aus dem Warenhaus. Der Einsatz, bei dem 15 Feuerwehrleute mit 5 Fahrzeugen
beteiligt waren, war um 20.00 Uhr beendet.
Am späten Freitagnachmittag ging in der Zentralen Einsatzleitstelle die Meldung ein, dass es in einer Siloanlage
der Nordsaat GmbH Böhnshausen zu einer Verpuffung mit Brandfolge gekommen sei. Der Anrufer meldete,
"vermutlich befinden sich noch Personen im Gebäude".
Schon aus dieser Meldung war zu ersehen, dass
die zuständige Feuerwehr Langenstein mit dieser Aufgabe allein überfordert sein würde, erzählte
nach dem erfolgtem Einsatz Jörg Kelle von der Halberstädter Feuerwehr. Gegen 17 Uhr wurden daraufhin alle
zehn Feuerwehren des Brandschutzabschnittes 1 alarmiert. Bei Ankunft der Einsatzktäfte im Langensteiner Ortsteil
Böhnshausen ergab sich folgendes Bild: Aus einem etwa 20 Meter hohen Siloturm drang dichter Qualm, der Brand im
Inneren des Gebäudes drohte auf Nachbargebäude überzugreifen. Drei Arbeiter einer Wartungsfirma wurden
als vermisst gemeldet. Durch Einsatzleiter Jörg Kelle wurden daraufhin die etwa 70 Einsatzkräfte in zwei
Gruppen aufgeteilt. Die vorrangige Aufgabe bestand in der Suche der als vermisst gemeldeten Personen und deren
Rettung. Parallel dazu musste die Löschwasserversorgung aus einem Brunnen auf dem Betriebsgelände der
Nordsaat und einem 200 Meter entfernten Löschteich sicher gestellt werden. Ein Übergreifen des Feuers zu
verhindern und die Bekämpfung des eigentlichen Brandherdes waren ebenfalls erforderlich. Fünf
Löschtrupps begaben sich unter Atemschutzgeräten von mehreren Seiten in das Gebäude und begannen mit
der Suche. Durch den dichten Rauch war die Sicht gleich Null. Die Einsatzkräfte bewegten sich kriechend
vorwärts, bei der Orientierung half eine moderne Wärmebildkamera. Über die Drehleiter wurde ein
Schutzrohr vorgenommen, um einen Brandüberschlag zu verhindern, berichtete Jörg Kelle. Nach einigen
Minuten kamen nach und nach Meldungen über Funk aus dem Inneren des Gebäudes. Die vermissten Arbeiter
wurden gefunden und ins Freie gebracht. Sie hatten Rauchgasvergiftungen und wurden auf den Transport ins Krankenhaus
vorbereitet. Nach dem Auffinden der Verletzten richteten sich alle Anstrengungen auf die Brandbekämpfung. Zwei
große Lüfter wurden eingesetzt, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu drücken und den eingesetzten
Kräften im Inneren bessere Sicht zu verschaffen. Nach etwa einer Stunde waren auch diese Aufgaben erledigt, und
es kam die Meldung "Feuer aus". Bei diesem Einsatz handelte es sich um eine Großübung der
Wehren des Brandschutzabschnittes 1. Für realistische Einsatzbedingungen sorgte unter anderem eine
Nebelmaschine, die den "Brandrauch" lieferte. Die als vermisst gemeldeten Arbeiter waren
Verletztendarsteller. "Das ganze Szenario war eine Übung, aber unter realitätsnahen Bedingungen",
so Einsatzleiter Kelle.
In der Auswertung konnte allen beteiligten Kräften gute Einsatzbereitschaft und hohes
Engagement bescheinigt werden. Aufgetretene Fehler wurden kritisch angesprochen, dafür ist eine Übung nun
mal da.
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Ein ehemaliges Unterrichtsgebäude am Bahnbetriebswerk Halberstadt fiel vermutlich Brandstiftern zum Opfer. Bei Ankunft der Feuerwehr befand sich das Gebäude bereits im Vollbrand. Die Wachbereitschaft und die Ortsfeuerwehr Halberstadt waren mit 4 Fahrzeugen und 11 Einsatzkräften bis 23.20 Uhr vor Ort. Die Bahnstrecke Halberstadt-Blankenburg musste zeitweise gesperrt werden.
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Bei einem Überholmanöver kam ein PKW von der Fahrbahn ab, geriet in den Straßengraben, prallte dort gegen
eine Feldüberführung und wurde auf die Straße zurück geschleudert. Der Fahrer wurde schwerverletzt im
Fahrzeug eingeklemmt. Infolge seiner schweren Verletzungen verstarb die Person an der Einsatzstelle und konnte nur noch
tot aus seinem Fahrzeug geborgen werden.
Im Einsatz war die Wachbereitschaft mit HLF und GW, der Einsatz war um 20.25
Uhr beendet.
Am 14.03. brannten auf dem Parkplatz Emerslebener Grund an der B 81 zwei Miet-Toiletten. Als die eingesetzten Polizeibeamten gegen 00.20 Uhr vor Ort eintrafen, hatte die Feuerwehr Halberstadt den Brand bereits gelöscht. Beide Toiletten wurden durch das Feuer zerstört.
Bei Ankunft der Wachbereitschaft stand ein Gartenbungalow im Molkenmühlenweg im Vollbrand. Durch die ersten
Kräfte wurde mit der Brandbekämpfung begonnen und die Ortsfeuerwehr Halberstadt mit TLF 16/25 nachlarmiert.
Nach Vornahme von 2 C-Rohren war der Einsatz um 02.39 Uhr beendet.
Auf der Rückfahrt zur Wache wurde ein
weiterer Brand in einer benachbarten Gartenanlage in der H.Neupert Str. gemeldet. Auch hier stand ein Bungalow in
Vollbrand. Um an die Einsatzstelle heran zu kommen musste ein massives Eisentor aufgebrochen werden, weiterhin musste
aus über 200 m die Wasserversorgung hergestellt werden.
Nach weiteren 10 Minuten ging die nächste
Alarmmeldung über einen brennenden Bungalow in der gleichen Gartenanlage ein. Diesen Auftrag übernahm die
Besatzung des LF 16/12.
Um 06.50 waren alle Einsätze abgearbeitet. Insgesamt wurden in dieser Nacht durch einen
Brandstifter 17 Feuerwehrleute um ihren Schlaf gebracht, die Polizei ermittelt dazu.
Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte brannte in der Gartenanlage Farbenmühle in der Mahndorfer Straße
ein Bungalow in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte auf 2 angrenzende Gebäude über zu greifen. Zur
Brandbekämpfung und zum Schutz der Nachbargebäude wurden 3 C-Rohre vorgenommen.
Im Einsatz waren 5 Fahrzeuge und 18 Einsatzkräfte. Personen wurden nicht verletzt. Der Einsatz war um 03:38 Uhr
beendet.
Infolge Demontagearbeiten in einem ehemaligen 3-stöckigen Werkstattgebäude kam es in der Quedlinburger
Straße auf einem Hinterhof zu einem Brand. Da sich in der 1. Etage früher eine Spritzlackiererei befand
war eine extreme Rauchentwicklung zu verzeichnen. Sechs Bewohner eines angrenzenden Wohnhauses mussten evakuiert
werden, 2 Arbeiter und eine Hausbewohnerin kamen mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Zwei Trupps unter PA nahmen die
Brandbekämpfung vor, weiterhin wurde das Gebäude druckbelüftet.
Im Einsatz waren 4 Fahrzeuge und 14 Feuerwehrleute.
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Um 18.50 Uhr wird die Wachbereitschaft in den Westendorf zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Nach Lageerkundung stellt sich heraus, dass es sich infolge eines technischen Defektes um einen Fehlalarm handelt. Noch bevor der Einsatz richtig beendet ist, läuft die Brandmeldeanlage der Maschinenbau GmbH ein, nach einer BMA-Alarmierung am Morgen in Böhnshausen bereits der dritte Einsatz dieser Art an diesem Tag. Bei Betreten des Gebäudes stellt der Einsatzleiter Brandgeruch fest, es brennt ein Schaltschrank im Bereich der Datenverarbeitung. Durch die schnelle Detektion des Brandes entsteht nur geringer Sachschaden, der Brand kann mit einem HD-Rohr durch einen Trupp unter PA liquidiert werden.
Um 02.04 Uhr wurde die Wachbereitschaft in die Straße des 20. Juli alarmiert. Ein Fußgänger wurde durch
einen PKW erfasst und ca. 100 Meter mitgeschleift. Bei Ankunft der Feuerwehr lag der Mann unter dem Fahrzeug. Der
PKW musste mit Hebekissen angehoben werden um die Person zu befreien.
Der 61 jährige erlag noch an der
Unfallstelle seinen Verletzungen.
Ein VW-Passat schnitt auf der Straße von Halberstadt nach Klein Quenstedt eine Linkskurve und prallte mit einem PKW Peugeot zusammen. Der Peugot-Fahrer wurde schwerverletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt. In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst erfolgte die Befreiung der Person. Im Einsatz waren die Wachbereitschaft mit ELW, LF 16-12 und GW sowie Klein Quenstedt mit KTLF.
Die Unterstützung des Rettungsdienstes beim Transport von schweren Personen ist eigentlich nichts Besonderes, in diesem Fall aber doch. Ein Mann musste aus seiner Wohnung im 1. Obergeschoß eines Neubaublocks ins Krankenhaus transportiert werden. Dazu waren 6 Feuerwehrleute, 2 Rettungssanitäter, 1 Arzt und Krankenhauspersonal erforderlich. Nachdem der Mann nach ca. 1,5 Stunden auf Station war, konnte im Nach hinein auch sein Gewicht ermittelt werden. 358 Kg.
Am 10.01.2003 wurde die Kollegen der Wachbereitschaft zum Halberstädter Hauptbahnhof alarmiert. Obwohl die meisten von ihnen schon vieles gesehen hatten, das war dann doch neu. Am Bahnhofsgebäude angebunden stand ein Lama, ein Besitzer konnte nicht ausfindig gemacht werden. Nach Rücksprache mit dem Halberstädter Tiergarten wurde das Tier dorthin transportiert.
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