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Im Kreuzungsbereich Kühlinger/Heinrich-Julius-Straße ist am 04.12.2002 eine Straßenbahn entgleist. Das Fahrzeug war im Bereich einer Baustelle aus dem Gleis gerutscht, teilte die Feuerwehr mit, die sich dabei auf die Aussagen des Straßenbahnfahrers berief. Das Fahrzeug stand mit einem kompletten Radsatz - zwei Achsen und vier Rädern - auf der Straße. Mit einem Straßenbahnhebesatz hat die Feuerwehr das 20-Tonnen-Ungetüm angehoben. Da die Bahn genau in einer Kurve entgleiste, war es nach Aussage von Feuerwehr-Einsatzleiter Frank Poerschke nicht ganz einfach, sie wieder zurück in die Gleise zu heben. Die letzten Zentimeter sei sie dann auch "allein reingefahren".
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Auf der B 81 hatte sich zwischen dem Abzweig Emersleben und Gröningen ein schwerer VKU ereignet, bei dem ein
Mercedes E 300 und ein Jeep japanischer Bauart frontal zusammen gestoßen waren. Der Fahrer des Mercedes war
eingeklemmt. Mittels Rettungssatz wurde zuerst die Fahrertür entfernt, um für den Rettungsdienst eine
Behandlungsöffnung zu schaffen. Danach wurde versucht den A-Holmen zu schneiden um das Dach zu entfernen,
jedoch war das nicht möglich. Durch den Einsatzleiter wurde vermutet, das das Hydraulikaggregat defekt ist,
demzufolge wurde ein TLF mit Rettungssatz nachgefordert. Aber auch mit dieser Rettungsschere war das Schneiden des
Holmens nicht möglich. Nach dem in Kleinarbeit der Innenraum des Fahrzeugs auseinander genommen wurde, gelang
es Ketten in die richtige Position zu bringen. Mit Hilfe von 2 Löschfahrzeugen und der Winde eines
Abschleppfahrzeuges konnte dann das Fahrzeug so gestreckt werden, das der im Fußraum total eingeklemmte Fahrer
befreit werden konnte. Das Befreien des Fahrers hat insgesamt 2 Stunden 40 Minuten gedauert.
Im Einsatz waren
ELW, LF 16/12, GW I, TLF 16/25, 2 RTW, 1 RTH.
Nachsatz:
Am darauffolgenden Tage wurden die Aggregate einer Prüfung unterzogen, wobei
festgestellt wurde, das kein Defekt vorgelegen hat. Danach wurde an der Unfallkarosse nochmals Schneidversuche mit
dem gleichen Ergebnis wie am Vortag durchgeführt.
Die Materialien , die im modernen Fahrzeugbau verwendet
werden, bereiten den Feuerwehren zunehmend Probleme. Was als Insassenschutz gedacht ist, wäre diesem
Unfallopfer beinahe zum Verhängnis geworden.
Flammen schlugen Mittwochnacht aus einer Leichtbauhalle auf dem Gelände der Firma Schwenk-Beton. Gegen 23.53 Uhr wurden die Männer der Hauptberuflichen Wachbereitschaft Halberstadt alarmiert. Innerhalb kürzester Zeit waren die Feuerwehrleute am Ort des Geschehens am Bahndamm 1 im Gewerbegebiet Am Sülzegraben. Das Feuer war aus bislang ungeklärter Ursache in der Halle ausgebrochen. Die Einsatzkräfte hatten über drei Stunden zu tun, um den Brand zu bekämpfen. Gegen 3.11 Uhr konnten die zur Brandbekämpfung ausgerückten 31 Feuerwehrmänner und die sieben Löschfahrzeuge der Wachbereitschaft Halberstadt sowie der freiwilligen Feuerwehren aus Halberstadt, Emersleben und Klein Quenstedt nach getaner Arbeit wieder abrücken. Trotzdem wurden zwei Drittel des etwa 350 Quadratmeter großen Gebäudes ein Raub der Flammen. Das in der Halle untergebrachte Beton-Labor war nicht mehr zu retten, es wurde total zerstört. Gerettet werden konnte hingegen das ebenfalls dort untergebrachte Archiv. Der Brand traf vor allem eine Malerfirma hart, die ihre Geschäftsräume in der Halle angemietet hatte. Die Räumlichkeiten lagen gestern in Schutt und Asche. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 60 000 Euro. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehrmänner konnte Schlimmeres verhindert werden, bestätigte am folgenden Tag Schwenk-Beton Geschäftsführer Günter Ramme. So blieb das benachbarte Bürogebäude, in dem die für den Geschäftsbetrieb wichtige Kommunikationstechnik untergebracht ist, verschont. Günter Ramme bedankte sich bei den Bürgern, die das Feuer rechtzeitig bemerkt und daraufhin Polizei und Feuerwehr alarmiert hatten. Die Brandursache sei noch nicht geklärt, meinte Uwe Dreiling, Pressesprecher der Polizeidirektion Halberstadt.
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Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei kam es zu einem Verkehrsunfall in der W.Trautewein Straße. Ein PKW mit
zwei Insassen fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Kurve und fuhr dabei Leiteinrichtungen einer
Verkehrsinsel ab. In der weiteren Folge verlor der Fahrer die Gewalt über das Fahrzeug, raste auf die
Böschung einer Bahnlinie zu wobei das Fahrzeug ca. 15 Meter durch die Luft flog und in ca 7 Meter Tiefe an der
gegenüberliegenden Böschung auf dem Dach landete. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt, der Beifahrer war
schwerverletzt eingeklemmt.
Nach der Befreiung und Erstversorgung durch den RD wurde der Verletzte über
Schleifkorb und Rollgliss mittels Drehleiter zum RTW transportiert.
Vermutlich durch Brandstiftung kam es zu diesen Einsätzen an zwei aufeinander folgenden Tagen. In
beiden Fällen wurde jeweils ein PKW in Brand gesetzt, der bei Eintreffen der Feuerwehr zur
Hälfte brannte. Die Brände wurden mit HD-Rohr unter PA bekämpft. Durch die Rauchentwicklung
war die ca. 2000 m² große Tiefgarage stark verqualmt. Mit 2 HD-Lüftern wurde ca. 1 Stunde
belüftet um den Bereich rauchfrei zu bekommen. Zur Sicherheit wurden alle Treppenräume des
darüberliegenden 5-geschossigen Wohngebäudes kontrolliert.
Personen wurden bei den Einsätzen nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 €.
Zu mehreren Einsätzen mußte die Halberstädter Feuerwehr in der Kreisstadt ausrücken. In der Röderhöfer Straße mussten die Feuerwehrleute einen PKW-Brand löschen. Ein Wespennest galt es hingegen in der Kindertagesstätte in der Osterwiecker Straße zu entfernen.
Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Montag die Plane des Baugerüsts vor dem Portal des Doms angezündet. Wie die Halberstädter Feuerwehr mitteilte, wurde gegen 0.25 Uhr am frühen Montagmorgen Alarm ausgelöst. Vier Fahrzeuge der Hauptwache mit insgesamt elf Feuerwehrleuten kamen zum Einsatz. Etwa 20 Quadratmeter der Plane seien verbrannt. Personen wurden nicht verletzt. Der Gesamtschaden wurde von der Feuerwehr mit mehreren tausend Euro beziffert. Genauere Angaben müssten erst die Ermittlungen ergeben. Mit denen betraut ist das Halberstädter Polizeirevier. Das hält sich jedoch mit Aussagen zum Stand der Ermittlungen bedeckt. "Wir haben Spuren, die aber zunächst ausgewertet werden müssen", ließ ein Beamter gestern gegenüber der Volksstimme verlauten. Erfahrungsgemäß dauerten diese Auswertungen auch eine gewisse Zeit. Zudem müssten noch Zeugen vernommen werden. Über mögliche Zusammenhänge mit anderen Straftaten wollte sich ebenfalls im Revier niemand äußern. Nach Auffassung der Feuerwehr müssen die Täter "mit großer Wahrscheinlichkeit" Brandbeschleuniger zum Entfachen des Feuers benutzt haben. Durch den schnellen Alarm und das umgehende Eingreifen der Feuerwehr sei aber Schlimmeres verhindert worden, erklärte der Leiter des Amtes für Brand und Katastrophenschutz in Halberstadt, Harald Böer. Die Hitze des Feuers wäre durchaus in der Lage gewesen, die Bleiverglasung des Portalfensters zu zerstören. Es hätte dann die Gefahr bestanden, dass die Flammen durch das Fenster in das Innere des Doms übergreifen und die Orgel in Brand gesetzt hätte. Der Schaden wäre dann unermesslich gewesen. das sei kein "Dummer-Jungen-Streich" gewesen.
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Die Hochwassersituation in Halberstadt war am Montag angespannt, aber nicht so dramatisch wie vor knapp vier Wochen. Am Holtemme-Abschnitt am Kaufland war die Halberstädter Feuerwehr im Einsatz, um einen umgestürzten Baum zu bergen. In dem nassen Erdreich hatten die Wurzeln die Last nicht mehr tragen können. Eine Windböe riss die Weide um, die quer über die Holtemme fiel. Um hier keine zusätzliche Staugefahr zu bekommen, wurde der Baum rasch geborgen und zersägt.
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Seit den Abendstunden des 16.07.2002 ergießen sich über Sachsen-Anhalt ergiebige Niederschläge, wie sie sonst nicht im ganzen Monat fallen. Am 17.08. kommen gegen 18.00 Uhr die ersten Hilferufe von Bürgern wegen Wassereinbrüchen. Gegen 24.00 Uhr beginnt der Pegel der Holtemme dramatisch anzusteigen, er wird am 18.07.2002 gegen 11.00 seinen Höchststand von 2,09 Metern erreichen (Normal ca. 35 cm ). Um 19.00 Uhr wird auf Alarmstufe 2 erhöht, die Kräfte sind bis 01.20 Uhr und dann wieder ab 03.00 Uhr im Einsatz. Am Morgen des 18.07.2002 werden stündlich Wehre und Brücken kontrolliert und Anlandungen beseitigt. Wassereinbrüche sind im Ortsteil Veltensmühle zu verzeichnen, wo Kräfte den ganzen Tag gebunden sind. Zeitweilig erhalten wir Hilfe von der Feuerwehr Mahndorf. Ab ca. 16.00 Uhr ist ein rapider Fall der Pegelstände festzustellen, die Lage entspannt sich. Der letzte Einsatz endet um 22.20 Uhr. Insgesamt war die Feuerwehr Halberstadt und Emersleben über 30 Stunden im Einsatz. Es wurden ca. 35 Einsatzstellen abgearbeitet. Zwischenzeitlich wurde das "normale" Tagesgeschäft erledigt, 2 PKW-Brände, 1 Verkehrsunfall, 2 eingelaufen Brandmeldeanlagen und 1 Tier in Notlage.
Am 15.07.2002 ereignete sich gegen 10.55 Uhr auf der B 81 zwischen Abfahrt Böhnshausen und
dem Osterholz ein VKU zwischen 2 PKW. Aus noch ungeklärter Ursache stießen die
beiden PKW frontal zusammen, in der Folge wurde eine Frau im Fahrzeug eingeklemmt. Durch die
Kollegen der Wachbereitschaft wurde die Frau mittels Rettungssatz befreit und an den Rettungsdienst
übergeben.
Der Einsatz war um 11.48 Uhr beendet. Beteiligt war die Hauptberufliche
Wachbereitschaft mit ELW, LF 16 / 12 und GWG 1 sowie die Feuerwehr Langenstein mit TLF 16 / 25.
Um 05.44 Uhr wurde die Wachbereitschaft mit LF 16/12 und GWG I zu einem VKU auf die B 79 Richtung Aspenstedt alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde die Fahrerin bereits durch den Rettungsdienst versorgt. Nach kreislaufstabilisierenden Maßnahmen durch den Notarzt wurde die Frau mittels Rettungssatz aus dem Fahrzeug befreit. Aus noch nicht geklärter Ursache kam das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kam dann im Straßengraben zum Liegen. Der Einsatz war um 06.29 Uhr beendet.
Zum angegebene Zeitpunkt befuhr ein PKW die B 79 in Richtung Halberstadt. Am Bahnübergang Braunschweiger Straße kam es zur Kollision mit dem aus Richtung Wernigerode kommenden Regionalzug, nach dem der PKW-Fahrer die geschlossenen Halbschranken umfahren hatte. Die Geschwindigkeit des Regionalzuges betrug beim Zusammenstoß ca. 100 km/h, wodurch trotz Vollbremsung der PKW 300 Meter unter der Lok mitgeschleift wurde. Für den 19 jährigen Fahrer und seine 17 jährige Beifahrerin kam jede Hilfe zu spät. Durch die Feuerwehr wurde ca. 35 Reisende aus dem Zug evakuiert. Die beiden Insassen wurden mittels Rettungssatz geborgen. Der völlig zerstörte PKW musste mit einem Eisenbahnkran beräumt werden. Der Einsatz war für die Feuerwehr um 21.45 Uhr beendet. An dem Einsatz waren 12 Einsatzkräfte mit 3 Fahrzeugen beteiligt.
Dicke Rauchwolken drangen am Mittwochabend aus einem Haus der Gröperstrasse ins Freie. Gegen 19.45 Uhr rückte die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 16 Mann an, um das Feuer zu löschen. Bis nach 22.00 Uhr war die Feuerwehr im Einsatz. Der Brand war aus noch ungeklärter Ursache in einem Keller des Hauses ausgebrochen. Die extrem starke Verqualmung des Treppenhauses erschwerte das Vordringen zum Brandherd. Zuerst waren die Bewohner des Hauses evakuiert worden. Drei von ihnen kamen mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Erst nachdem die Feuerwehr mit einer Überdruckbelüftung den Qualm aus dem Treppenhaus gedrückt hatte, konnten die Einsatzkräfte an das Feuer im Keller gelangen und es löschen.
Alarmiert wurde am Donnerstag die hauptberufliche Wachbereitschaft, weil in der Diesterweg-Schule in der Sargstedter Siedlung bei Bauarbeiten im Dachbereich ein Wespennest entdeckt wurde. Die Feuerwehrmänner konnten die Insekten entfernen. Die Bauarbeiten mussten dadurch nur für kurze Zeit unterbrochen werden.
Dicke Rauchschwaden quollen gestern in den frühen Morgenstunden aus dem Geschäftshaus der Firma Fuhrmann an der Rabahne in Halberstadt. Einbrecher waren vermutlich in der Nacht in das Gebäude eingedrungen und hatten im Ausstellungsraum des Unternehmens Feuer gelegt.
Dem schnellen Eingreifen der Halberstädter Feuerwehr, die gegen 4.25 Uhr alarmiert wurde, war es zu verdanken, dass ein Menschenleben gerettet werden konnte. Dr. John Bötticher, Chef des Fuhrrnann-Unternehmens, hatte die Nacht in der über den Geschäftsräumen gelegenen Wohnung verbracht. Noch sichtlich unter Schock stehend, berichtete er der Halberstädter Volksstimme mit leisen Worten von seiner Rettung durch die Feuerwehrleute. "Wenn sie nicht gekommen wären, hätte ich das sicher nicht überlebt", so John Bötticher. Er war kurz nach seiner Rettung im Halberstädter St.-Salvator-Krankenhaus mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung medizinisch versorgt worden. Gleich danach begab sich der 35-jährige Geschäftsmann wieder an den Ort des Geschehens, um die Bergungs- und Aufräumarbeiten am Gebäude, das mehrere Millionen Euro wert sein soll, zu verfolgen. Bötticher hatte vorn Treiben in der unteren Etage des Gebäudes nichts mitbekommen, wie er erzählte. Nach der Spurenlage müssen Unbekannte in das Firmengebäude in den Nachtstunden eingedrungen sein. Diese hatten ihre Spuren im Ausstellungsbereich des Sanitärhandels hinterlassen. Sinnlos wurden hochwertige Einrichtungsgegenstände zerstört beziehungsweise mit Farbspray beschmiert. Die gesamte Computertechnik wurde von den Tätern unbrauchbar gemacht. Dann brach das Feuer im Erdgeschoss aus. Gegen 5.30 Uhr hatten die Kräfte der Halberstädter Feuerwehr den Brand gelöscht, wie Einsatzleiter Jörg Kelle informierte. Danach sorgten sie dafür, dass die stark verqualmten Räume massiv belüftet wurden, damit die Kripo ihre Arbeit aufnehmen konnte. Da auf Grund der Spurenlage der Verdacht der Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, haben die Beamten des Zentralen Kriminaldienstes mit den Ermittlungen zur Brandentstehung begonnen, informierte Anja Hempel, Pressesprecherin der Polizeidirektion Halberstadt, gestern Nachmittag. Nach ersten Schätzungen soll am Gebäude und der Inneneinrichtung ein Sachschaden von etwa zwei Millionen Euro entstanden sein. Bedingt durch die starke Rauchentwicklung wurde nach Polizeiangaben der gesamte Gebäudebereich mit angrenzenden Büros und Geschäften beschädigt. Betroffen davon war unter anderem das Straßenbauamt Halberstadt. In den Räumen der Firma Fuhrmann soll ab heute das Geschäftsleben wieder beginnen, sagte John Bötticher. Die Feuerwehr Halberstadt, deren Aufgabe gegen 10 Uhr erfüllt war, war mit 22 Mann und sechs Einsatzfahrzeugen zur Brandbekämpfung ausgerückt.
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Einen kurzen Einsatzweg hatte die Halberstädter Feuerwehr am frühen Sonnabendmorgen. Gleich gegenüber der Wache brannte ein geparkter PKW, den die Feuerwehr löschen mußte.
Eine dreiköpfige Familie aus der Halberstädter Gröperstrasse musste am Donnerstagabend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Im Partykeller ihres Wohnhauses hatte Unbekannte ein Sofa angezündet. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus.
Auf dem Gelände des Güterbahnhofs Halberstadt brannte ein Waggon eines abgestellten Reisezuges. Bedingt durch die Bahnanlagen gestaltete sich der Zugang für die Einsatzkräfte als sehr kompliziert. Ein Abkoppeln der nicht betroffenen Waggons war in der Kürze der Zeit nicht möglich, so dass sich der Einsatzleiter zu einem massiven Löscheinsatz entschloss. Insgesamt wurden 4 C-Rohre eingesetzt, die Löschwasserversorgung musste aus 300 Meter Entfernung hergestellt werden. Nach ca. 30 Minuten wurde das Feuer unter Kontrolle gebracht. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte mit 5 Fahrzeugen im Einsatz.
In einem Werkstattraum des Kreisstraßenbauamtes in Halberstadt brach am Freitag Vormittag ein
Brand aus. Beamte des Halberstädter Polizeireviers vermuten, dass eine
Fahrbahnmarkierungsmaschine explodiert war. Zwei Mitarbeiter des Kreisstraßenbauamtes wurden
dabei leicht verletzt. Rettungskräfte versorgten die Verletzten sofort vor Ort. Einer der
Männer hatte nach dem Ausbruch des Feuers noch geistesgegenwärtig einen Schweißwagen
aus der Werkstatt gefahren, um eine drohende Explosion der mit Acetylen gefüllten Flaschen zu
verhindern. Dabei zog er sich Brandverletzungen an den Händen zu. Die zum Einsatz gekommene
hauptberufliche Wachbereitschaft der Halberstädter Feuerwehr leitete sofort die Kühlung der
Metallflaschen ein. Mit einer modernen Wärmekamera untersuchten die Feuerwehrleute die
Acetylenbehälter, ob akute Explosionsgefahr besteht.
Einsatzleiter Jörg Kelle
informierte, dass die Flaschen für zwei Tage in ein kühles Wasserbad gelegt werden
müssen, um jegliches Risiko ausschließen zu können. Die genaue Ursache für das
Feuer stand gestern noch nicht fest.
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In der Wolfenbütteler Strasse kam es am Mittwoch zu einem Wohnungsbrand. Der Mieter musste mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein technisches Gerät soll den Brand verursacht haben.
Mehrere Brandstiftungen scheinen nun aufgeklärt zu sein. Wie die Polizeidirektion mitteilte, war am Sonnabendmorgen nach einer kurzen Verfolgung ein 17-jähriger festgenommen worden. Am Morgen war der Polizei gegen 5 Uhr ein Feuer auf dem Gelände einer Reifenfirma in der Harzstraße gemeldet worden. Außerdem stellten die Einsatzkräfte fest, dass in einem leerstehenden Wohnhaus ca. 300 Meter weiter in einem Zimmer angesammelter Müll in Flammen stand. Ein Rettungssanitäter hatte kurz vor dem Eintreffen der Polizei eine dunkel gekleidete Person aus dem Hintereingang des Hauses flüchten sehen. Der kurz darauf gefasste Jugendliche hat in der ersten Vernehmung gestanden, beide Brände gelegt zu haben, bei denen ein Sachschaden von rund 11000 Euro entstanden war. Außerdem machte er Angaben zu weiteren 9 Brandstiftungen seit August 2001. Unter anderem habe er die Brände auf dem Gelände des Praktiker-Baumarktes am 1. und 2. März gelegt sowie das Feuer auf dem Gelände der Reifenfirma Stinnes. Die Feuer verursachten mehr als 230 000 Euro Sachschaden. Außerdem habe er mehrere Pkw angezündet. Als Motiv nannte er Langeweile und Lust am Zündeln. Der Jugendliche sitzt in Untersuchungshaft.
Ein Schaden von 750 000 Euro entstand am Sonnabend bei einem Brand im Praktiker-Baumarkt in Halberstadt nahe der Bundesstraße 79. Personen wurden nicht verletzt. Am Morgen gegen 6 Uhr war Alarm ausgelöst worden. Das Feuer war im hinteren Teil des Marktes in einer offenen, mit Gitter gesicherten Freilandhalle ausgebrochen. Dort lagerten Baumaterialien wie Dämmwolle und Dachpappe. Schon einmal am Freitagabend gegen 21.50 Uhr hatte es dort gebrannt. Dieser Brand konnte aber schnell gelöscht werden, so dass nur geringer Sachschaden entstanden war. Am Sonnabendmorgen waren insgesamt 50 Kameraden der Feuerwehren aus Halberstadt und den umliegenden Ortschaften mit neun Löschfahrzeugen im Einsatz. Weiterhin waren vier Beamte des Polizeireviers Halberstadt vor Ort. Nach Information der Polizeidirektion Halberstadt kann nach ersten Erkenntnissen Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Kriminalbeamte der Polizeidirektion haben die Ermittlungen aufgenommen. Der Kundenbetrieb in dem Baumarkt konnte nach Angaben des stellvertretenden Filialleiters aufrecht erhalten werden. Es wurde nur der hintere Teil des Marktes für den Kundenverkehr gesperrt.
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Während am Dienstagabend an der Nordsee und auf dem Brocken ein Orkan mit Windspitzen von 180 Stunden pro Kilometer tobte, riss eine Sirene die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Halberstadt sowie der Hauptberuflichen Wachbereitschaft aus ihrem üblichen "Diensttrott". Innerhalb kürzester Zeit wurden die Einsatzfahrzeuge startklar gemacht und besetzt. Mit Martinshorn und Blaulicht ging es dann in Richtung Kläranlage Halberstadt. Allerdings nicht um mögliche Sturmschäden zu beheben, die gab es an diesem Abend in der Kreisstadt nicht. Punkt 19 Uhr hatte die Feuerwache von dort einen Hilferuf erhalten. An einem Faulgasbehälter hatte sich ein schwerer Unfall mit Schwefelwasserstoff, der giftig und explosiv ist, ereignet. In diesem Behälter wird aus Klärschlamm Methan produziert, dass das Entsorgungsunternehmen zur Energieerzeugung nutzt. Zwei Beschäftigte der Abwassergesellschaft Halberstadt wurden danach als vermisst gemeldet. Einsatzleiter Harald Böer, der auch Chef der Halberstädter Feuerwehr ist, koordinierte vor Ort den Einsatz der Rettungskräfte. Nach Feststellung der Lage, wurden umgehend zwei Einsatzgruppen gebildet. Scheinwerfer und vorüberziehende Nebelschwaden hüllten den Einsatzort in eine gespenstische Situation. Die erste Gruppe brachte mit Hilfe einer Drehleiter zwischenzeitlich erst Material und Feuerwehrleute auf den etwa 10 Meter hohen Faulgasbehälter. Dort wurde eine der verletzten Personen schnell von den unter schweren Atemschutzgeräten vorgehenden Feuerwehrmännern ausfindig gemacht. Der Mann konnte mit einer Trage, die am Korb der Drehleiter befestigt wurde, aus luftiger Höhe geborgen werden. Etwa gleichzeitig rüstete sich die zweite Gruppe, um in einem Revisionsschacht des Faulgasbehälters nach der zweiten vermissten Person zu suchen. Dies geschah unter schwierigsten Bedingungen. Der Schacht war vernebelt und dunkel. Auch diese Feuerwehrmänner mussten ihren Rettungsversuch unter schwerem Atemschutzgerät starten. Auch sie wurden kurze Zeit später fündig und bargen den Mann. Mit Hilfe eines Hydrolüfters, der Luft mit Wasser verwirbelt, schafften es die Einsatzkräfte, den Eingangsbereich des Revisionsschachtes von den giftigen Gasen zu befreien. Ein so genannter heißer Einsatz war dies allerdings nicht. Mehrmals im Jahr übt die Halberstädter Feuerwehr den Einsatz unter verschiedensten Aspekten, um auf alle Situationen möglichst gut vorbereitet zu sein. Dazu zählte auch der Einsatz am Dienstagabend auf dem Gelände des Halberstädter Klärwerkes. Insgesamt kamen dort drei Löschfahrzeuge und eine Drehleiter sowie 25 Feuerwehrmänner zum Einsatz, die ihre Aufgabe gut lösten, wie Harald Böer berichtete. Er bedankte sich für die Unterstützung der Abwassergesellschaft Halberstadt. Das Entsorgungsunternehmen stellte nicht nur das Betriebsgelände und die modernen Kläreinrichtungen für die Übung zu Verfügung, sondern auch die "verletzten" Personen.
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Wieder wurde in Halberstadt ein Auto in Brand gesteckt. Wie die Polizei gestern auf Anfrage bestätigte, ermittele sie wegen Brandstiftung. Auf dem Gelände eines Metallwarenhandels an der Rabahne war am Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr ein brennendes Auto entdeckt worden. Die Halberstädter Feuerwehr war mit fünf Männern und zwei Fahrzeugen im Einsatz, um einen brennenden VW Polo zu löschen, der auf der Ladefläche eines ausgemusterten Lkw gestanden hatte. Wie die Polizeidirektion informierte, hatte auch dieser Lastkraftwagen bereits gebrannt. Jedoch sei am 27. Januar das sich bereits damals darauf befindliche Auto nicht beschädigt worden. Zur Höhe des Sachschadens wurden keine Angaben gemacht.
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Die Halberstädter Feuerwehr wurde am Sonnabend den 02.02.2002 zum Einsatz auf dem Gelände des Maschinenbau Halberstadt in die Rudolf-Diesel-Straße gerufen. Wie gestern auf Nachfrage mitgeteilt wurde, haben vermutlich Kinder den Müll angezündet, der sich mittlerweile in den einstigen Luftschutzanlagen befindet. Von 15.45 Uhr an und für etwa eine halbe Stunde waren fünf Feuerwehrleute im Einsatz, darunter ein Trupp mit Pressluftschutzmasken.
In der Nacht zum Freitag wurde die Feuerwehr um 03.00 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die
Harmoniestraße gerufen. Bei Ankunft der Einsatzkräfte stand das Schlafzimmer einer
Wohnung im Vollbrand. Der Wohnungsinhaber konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit
bringen, 10 weitere Mieter wurden durch die Feuerwehr evakuiert. Zwei Trupps unter
Atemschutz konnten ein Übergreifen des Feuers auf weitere Räume verhindern.
Insgesamt waren 12 Einsatzkräfte mit 4 Fahrzeugen im Einsatz. Es entstand ca. 10.000
Euro Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt.
Die Brandursachenermittlung wird durch die Kriminalpolizei geführt.
Hochwasser hielt am 27.01.2002 Einsatzkräfte von sechs Feuerwehren in Atem. Um 11 Uhr war für die Holtemme die Hochwasser-Warnstufe II ausgerufen worden. Am Morgen um 6.30 Uhr hatte der Pegel Mahndorf noch einen Stand von 0,79 Meter, bis 14 Uhr war er auf 1,35 Meter gestiegen, wurde aus der Zentralen Einsatzleitstelle des Landkreises informiert. Feuerwehrleute aus Halberstadt (freiwillige sowie hauptberufliche Wachbereitschaft), Emersleben, Nienhagen, Langenstein, Mahndorf und Berßel waren an Holtemme und Ilse im Einsatz, um die Flussläufe zu kontrollieren und Brücken von Treibgut freizuhalten. In Erwägung gezogen wurde gestern, zwischen Mahndorf und Halberstadt mit schwerer Technik einen künstlichen Dammdurchbruch zu schaffen, um durch eine Ausuferung die Hochwassergefahr für die folgenden Orte zu verringern. Die Fachleute vor Ort hielten diese Maßnahme aber gestern noch nicht für notwendig, hieß es aus der Halberstädter Feuerwehr. Mit einem lauten Krachen endete am Sonnabendabend das Dasein einer 15 Meter hohen Birke in Badersleben. Sie wurde von einer Sturmböe entwurzelt und fiel auf das Wohnhaus, das zum Wassermühlen-Grundstück gehört. Die Bewohner hatten Glück im Unglück: Es waren lediglich Sachschäden zu verzeichnen. Beschädigt wurden einige Dachziegel, die Dachrinne, das Waschhaus und ein Anbau auf dem Nachbargrundstück.
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Lichterloh brannte am Mittwochabend eine Wohnung auf dem Ebereschenhof in Halberstadt. Gegen 20.02 Uhr wurden die Männer der Halberstädter Feuerwehr alarmiert. Daraufhin rückten drei Einsatzfahrzeuge und sechs Feuerwehrleute aus. Am Ort des Geschehens loderten bereits die Flammen aus den Fenstern. Unter Pressluftatmern und mit Hochdruckschläuchen ausgerüstet nahmen die Männer der Hauptberuflichen Wachbereitschaft Halberstadt den Kampf gegen die Flammen auf. Obwohl die Einsatzkräfte alles taten, um den Brand schnell unter Kontrolle zu bekommen, gab es für den Bewohner keine Rettung mehr. Der 36-jährige Mann sowie drei von vier Hunden, die mit ihm in dieser Wohnung lebten, verbrannten. Weitere Personen kamen in dem Gebäude nicht zu Schaden, wie die Polizeidirektion Halberstadt informierte. In dem Gebääde war demnach nur eine Wohnung bewohnt gewesen. Nach dem Brand bot sich in der Wohnung ein Bild des Grauens. Die Flammen hatten die Räume total zerstört. "Wir schätzen den Brandschaden auf etwa 25 000 Euro und den durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr geretteten Sachwert auf etwa 50 000 Euro", meinte Harald Böer, Chef der Halberstädter Feuerwehr. Die Brandermittler der Polizeidirektion Halberstadt begannen umgehend mit den Untersuchungen, um die Ursache des Feuers schnellst möglich ans Tageslicht zu bringen. Kriminaloberkommissar Ralf Staufenbiel vom Fachkommissariat 1 für Kriminaltechnik und Brandursachenermittlung hatte damit gestern früh keine großen Probleme. Für ihn war die Sache relativ schnell klar. Der Schwelbrand wurde durch eine Kerze ausgelöst, so der Ermittler. Der Mann hätte nach dem Ausbruch des Brandes einen Fluchtversuch unternommen. Kurz vor dem Erreichen eines Fensters brach er jedoch zusammen und verstarb. In den sozial schwierigen Verhältnissen, in denen der Verstorbene gelebt hat, treffen wir diese Brandursache verstärkt an", berichtete Ralf Staufenbiel auf Nachfrage der Halberstädter Volksstimme. Meist handele es sich um Obdachlose, die leerstehende Wohnungen als Unterschlupf nutzen. Mit Kerzen würden sie dann versuchen, Licht und Wärme in die Wohnungen zu bekommen. Dies ende immer öfter so tragisch wie im Fall des Brandes am Ebereschenhof. Allein im vergangenen Jahr hätten im Bereich der Polizeidirektion Halberstadt auf diese Weise sieben Menschen das Leben verloren. Beate Grebe, Geschäftsführerin der HaWoGe, bestätigte gestern, dass der Tote die Wohnung illegal bewohnt habe. Im November des vergangenen Jahres sei aus diesem Gebäude der letzte offizielle Mieter ausgezogen. Die HaWoGe hätte danach umgehend die Sicherung des Hauses veranlasst. Dazu gehörte auch, dass die Energieversorgung gekappt wurde. Von dem illegalen Mieter habe das Unternehmen nichts gewusst.
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